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Aurora Borealis Northwest Territories Canada
Take a seat in the front row and see the magic unfolding before your eyes. I have never seen anything like this. Watching the Northern Lights unfolding, glowing, moving and dancing across Blachford Lake in the Northwest Territories in Canada was one of the most intriguing experiences I ever had. It was a spiritual journey, one that is not easy to descripe. It felt like waves of energy crashing down on me while those lights swept across the sky. The lights were vibrant, alive and full of energy. A dance of life, a celebration of wonders yet to discover. I felt so blessed to be part of it. Yes, I felt like I was a part of it, not just a spectator, watching from afar. I know this sounds really weird, but I felt like the lights were creeping beneath my skin. Like I was touched by heaven. Maybe I was. It was a true magical collision that left me in deep awe. You really have to excuse my poor English so go ahead and look at the pictures – they are only a reflection of the magic but they speak for itself. I have yet to find the words in German to describe it. I tried, but ended up deleating the words because I felt like it did not really meassure up to this experience.
Leider habe ich noch nicht die richtigen Worte in deutsch gefunden, die dieses Erlebnis der Nordlichter entsprechend wiedergeben. Vergangene Woche war ich in Yellowknife und auf der Blachford Lake Lodge in den Northwest Territories, im hohen Norden Kanadas. Deshalb einfach die Fotos ansehen, sie sprechen für sich selber. In Kürze folgen weitere Bilder und Berichte.
Schwarzer Wald
Silva Nigra haben ihn die Römer genannt. Denn der schwarze, finstere Wald hat ihnen gehörigen Respekt eingeflößt.
Ging mir nicht anders in der vergangenen Nacht. Nun weiß ich, warum der Schwarzwald schwarzer Wald heißt. Er ist nämlich ziemlich schwarz. Zumindest bei Nacht. Das stellte ich fest, als ich die Schwarzwaldhochstraße fuhr. Das einzige Licht, das ich sah, waren eine Handvoll Sterne am Himmel. Dann ging es abwärts – 12 Prozent Gefälle mit vielen Haarnadelkurven. Bei Tag sicher eine Traumstrecke im Cabrio. Bei Nacht erforderte das echte Konzentration. Die Strecke hat mich an meinen Road Trip in Kanada erinnert. Allerdings führte so manche Straße zu einem „Road Closed“. Das war gestern zum Glück nicht so.
Das Foto entstand in der Nähe des Kniebis auf dem Lotharpfad. Gestern bin ich dort ein Stück des Westwegs/Seensteig gewandert. Herrliche Ausblicke inklusive. Anlass meiner Fahrt in den nördlichen Schwarzwald war eine Reportage über die neue Kniebis-Hütte.
Kanada-Fotos in Brigitte
Eine spannende Woche auf einer Alm in der Dachstein-Tauern Region liegt hinter mir! Am Samstag haben wir unsere Autos aus einem halben Meter Neuschnee geschaufelt, während die Woche mit über dreißig Grad Hitze begonnen hatte. Neben Mountainbiken, Klettern, einer ziemlich abenteuerlichen Erforschung der Höhle an der Dachstein-Südseite in 1860 Metern und einer Zwei-Tage Trekking Tour an den Ahorn-See standen nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern eine tolle Gemeinschaft im Vordergrund.
Wieder zurück am Schreibtisch kann ich gleich mit einem Highlight aufwarten: In der aktuellen Ausgabe der Brigitte sind meine Alberta-Fotos drin. Kollegin Barbara Schäfer hat einen spannenden Artikel (Wo die wilden Kerle wohnen) über das Leben als Cowgirl geschrieben, den ihr auch online lesen könnt. Leider hat die Fotoredaktion den Bildnachweis in der gedruckten Ausgabe vermasselt und nicht meinen, sondern den Namen der Autorin angegeben. Also nicht wundern, wenn ihr in der Printausgabe meinen Namen nicht seht. Die Bilder sind trotzdem von mir.
Dr. Junk
Pete’s Corner in der Ainslie Str. S in Cambridge, Ontario/Kanada ist ein Universum für sich. Hier regiert Pete, aka Dr. Junk und es gibt nichts, was man nicht findet. Ich habe Pete vor etwa zehn oder zwölf Jahren getroffen, dabei hat er sich auch von mir fotografieren lassen. Analog! Auf Film! Vor einigen Tagen ist mir ein Abzug des s/w Fotos in die Hände gefallen. Es brachte liebevolle Erinnerungen an die Tage der analogen Fotografie zurück. So wie Pete allerlei Junk (Krimskrams) aus vergangener Zeit sammelt und verkauft, sind meine analogen Kameras zu Relikten geworden. In unserer Zeit, in der die virtuelle Welt realer und schneller als das Leben geworden ist, haben analoge Kameras keinen Platz mehr. Ich habe keine Ahnung, wie es Pete geht. Ob er noch lebt und seinen Laden betreut. Im Internet finde ich keine Homepage, nur einen Hinweis auf die Adresse. Falls jemand zufällig in Cambridge wohnt oder demnächst nach Cambridge reist – schaut doch mal nach in der Ainslie Street South Nr. 69 und gebt mir Bescheid.
Das Licht des Morgens
Fotografieren erfordert Disziplin. Die besten Bilder entstehen, wenn es das beste Licht hat. Und das ereignet sich immer dann, wenn man es nicht erwartet und man anderes zu tun hat. Schlafen etwa. Oder essen, sich mit Freunden treffen. Da kann man nicht einfach sagen, ok, morgen wieder. Licht ist eine äußerst heikle Angelegenheit. In Sekunden hat es sich verändert – und wenn man nicht am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist, dann hat man die Chance vertan. Dieses Foto der Scheune entstand früh morgens (so früh, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie früh es eigentlich war) in einem Ort namens Mountain View in Alberta, Kanada. Ich poste es heute auf mein Blog, da auch Stuck in Customs ein Foto einer Scheune auf sein Blog gesetzt hat und ich es zum Anlass nehme, Trey Ratcliff mit seiner Fotografie Stuck In Customs vorzustellen.