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Alien-Erschaffer HR Giger ist tot

Der Schweizer Künstler HR (Hansruedi) Giger ist am gestrigen Montag verstorben. Giger wurde mit seinen phantastischen Entwürfen für die Alien-Filme von Ridley Scott weltbekannt. Dafür erhielt er 1980 sogar einen Oscar für visuelle Effekte. Allerdings machte sich Giger nie etwas aus der Trophäe. “Eigentlich wollte ich nie einen Oscar haben”, erzählte er mir bei meinem Hausbesuch auf seinem Schloss in Gruyères in der Schweiz. Und dass er zu Regisseur  Ridley Scott keinen Kontakt mehr hat. “Er hat mich ein paar Mal schlecht behandelt”, erklärte Giger.  Alien-Erschaffer HR Giger ist tot weiterlesen

Orbi auf dem Belchen

Wie ein überdimensioniertes Toilettenhäuschen sieht er aus, der Orbi, der bis August 2012 statt des Gipfelkreuzes den Gipfel des 1414 Meter hohen Belchen im Südschwarzwald markiert.
Der Künstler Marco Schuler schuf die 5 Meter hohe und 2,5 Meter breite Skulptur aus den Holzbänken, auf denen Pilger im vergangenen Jahr während des Papstbesuchs in Freiburg beteten.
Schulers Skulptur, die das Gipfelkreuz umschließt, will damit den Raum auf dem kahlen, windgepeitschten Gipfel als Sehnsuchtsort neu zugänglich machen.

Hadid Pavillon

Hadid Bau Weil am Rhein
Gestern Abend bin ich zum Kunstraum Kieswerk gefahren, um mir die Ausstellung “Crossing Boarders” anzusehen. Leider war die Ausstellung nicht geöffnet. Gut, dass ich Kamera und Stativ dabei hatte. Als die Sonne hinter den Wolken hervorkam, machte ich dieses Foto vom Hadid Pavillon, entworfen von der Architektin Zaha Hadid. Der Pavillon befindet sich gegenüber dem Kunstraum Kieswerk im Dreiländergarten in Weil am Rhein.
Die Ausstellung “Crossind Boarders” im Kunstraum Kieswerk zeigt Kunst, Bild, Installationen, Fotografie, Objekte, Skulpturen und Video auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern. An der Ausstellung sind acht Künstler aus Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien und Spanien beteiligt. Das Kieswerk ist Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag von 16 bis 20 Uhr geöffnet, während dem Kieswerk Open Air vom 29. Juli bis zum 8. August von 18 bis 22 Uhr.

Nature Art

Nature Art

Heute morgen war ich im Wald unterwegs. Wie sehr habe ich die Sonne genossen nach all den Wochen, in denen der Himmel bewölkt und grau war. Ohne Sonne kein Schatten. Das Licht bleibt diffus, ohne Dramatik. Dabei machen Schatten Fotos erst interessant. Ich liebe es, das Spiel von Licht und Schatten mit der Kamera festzuhalten. Ohne das Sonnenlicht, das in den Wald fiel, hätte ich dieses kleine Spinnennetz gar nicht wahrgenommen. Zu Hause habe ich das Fotos in iphoto geladen und ein wenig die Farbe verändert. Die blaue Farbe macht das Spinnennetz mysteriös und geheimnisvoll. Es erinnert mich ein wenig an Fotos von Sternnebeln. Das Spinnennetz als Kosmos. Alles hängt miteinander zusammen, ist ineinander verwoben. Filigran und zerbrechlich. Wir können das Netz betrachten, staunen und uns daran freuen oder wir können es in einem Augenblick zerstören. Für mich war das kleine Spinnennetz eine Erinnerung daran, wie kostbar jeder Augenblick ist und dass ich es in der Hand habe, was ich aus diesem Augenblick mache. “Wo die Liebe beginnt, hört die Gewalt auf. Liebe siegt über alles“, sagte einst Leonardo da Vinci. Ein schöner Gedanke für diesen Pfingstmontag.