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Moments in Stock

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MIS, MOMENTS IN STOCK. Das von renommierten Art Directoren und Fotografen Mitte 2008 neu gegründete Online-Bildarchiv positioniert sich von Anfang an als Alternative

zu den bereits bestehenden Bildarchiven. MIS wagt den Spagat zwischen Kunst und Kommerz, bietet sowohl künstlerische, experimentelle wie auch redaktionelle und

kommerzielle Fotografie in einer unkonventionellen, originellen und authentischen Sichtweise.

Gerade in unserer visuell reizüberfluteten Zeit mit zunehmend uniformierten Bildsprachen präsentiert MIS Alternativen als Bildpartner für alle kreativen Kommunikationsbereiche,

Werbe- und Designagenturen, Bildredaktionen und die Verlagsbranche. Der Fokus der Bildsprache und die vielfältigen Themen zeigen Gespür für neue Sichtweisen,

Ästhetik und Zeitgeist auf. Fotografische Qualität ist der Anspruch, nicht vordergründig die Menge von Bildern.

Das Portfolio von MIS steht mit einer schnellen, effektiven Suchfunktion online zur Verfügung, die Bilder können einfach und unbürokratisch in verschiedenen Größen

sofort nach Registrierung berechnet und heruntergeladen werden.

MIS: andere Bilder, anderes Bildarchiv.   http://www.moments-in-stock.com/

HDR-Fotografie


Während der vergangenen Tage habe ich sehr viel positives Feedback zu meinen HDR-Fotografien erhalten. Besonders das Foto Herbstlicht hat vielen gefallen. Ich muss gestehen, dass ich bislang der HDR-Fotografie etwas zwiespältig gegenüber stand. Vieles war mir zu künstlich, zu unwirklich und artifiziell. Mit Gary Fong, Editor von “We are Photographers” führte ich in der vergangenen Woche eine Diskussion zum Thema HDR. Für seinen Artikel verwendete er eines meiner Fotos um seinen Punkt zu illustrieren: “Maybe I’m old fashioned, but seeing manufactured flamboyantly day-glow HDR photos hurt my sensitive and insightful eyes. After viewing a host of overdone HDR images, my burned out retinas cry out for a few soothing monochromatic images.” Aber – und in diesem Punkt stimme ich Gary zu – HDR hat seinen Platz in der modernen Fotografie. Gary Fong: “If people have the impression I don’t like HDR, let me set the record straight. I have an appreciation for HDR, when properly and aesthetically done.”

Wie ich bereits schon erwähnte – ich bin ein Neuling, was HDR Fotografie anbelangt. Mich faszinieren die Bilder von Trey Ratcliff, der sich auf die HDR-Fotografie spezialisiert hat. Auf seinem Blog gibt er Einsichten in seine Art von HDR-Fotografie und hält sogar eine ausführliche Anleitung parat. Seine Methode habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Jedenfalls war es Trey Ratcliff, der mich dazu inspirierte, selbst einmal HDR auszuprobieren. Und mehr und mehr komme ich zum Ergebnis, dass diese spezielle Art von Fotografie Menschen fasziniert. Ein Foto ist schließlich nie eine Abbildung der Realität, sondern immer eine Interpretation des Fotografen. Selbst bei Dokumentarfotos ist das so, denn das Bild zeigt immer nur einen Ausschnitt.
So verstehe ich die HDR-Fotografie als eines von vielen Ausdrucksmitteln und Werkzeugen, die ich in der Fotografie benutze um meine Sicht, Gedanken, Gefühle die ich in dem Augenblick der Aufnahme empfunden habe, wieder zu geben.
Dabei hat mich von Anfang an die Nacht mit all ihren Farben sehr fasziniert. Früher waren es Film, analoge Kamera und Stativ, heute sind es digitale Kamera, noch immer dasselbe Stativ und ein Computer. Der Anspruch ist derselbe: Fotos zu generieren, die Menschen bewegen, faszinieren, staunen lassen, zum Nachdenken anregen, Freude verbreiten. Daran werde ich weiter arbeiten und ich bin gespannt, welche Fotos in Zukunft mit der HDR-Technik entstehen. Die Ergebnisse werden natürlich hier auf dem Blog, auf meiner flickr-Seite und auf HDR-Spotting zu sehen sein.

Seelenlandschaften II

Auch dieses Foto ist eine Seelenlandschaft. Ein Bild, das ich mit meinem inneren Auge gesehen habe. Eigentlich sind ja alle Bilder – Fotografien oder gemalte Bilder nur Interpretationen der Wirklichkeit. Denn jeder sieht die Wirklichkeit anders. Jeder interpretiert sie anders. Jeder sieht, fühlt, schmeckt anders. Deshalb kann ein Foto auch nie ein Abbild der Wirklichkeit sein. Es wird immer eine interpretierte Wirklichkeit sein. Und das ist auch gut so. Wie eintönig wäre sonst die Welt der Bilder.