Archiv der Kategorie: Fotografie

Orte, die man besucht haben muss, Teil 3


In den vergangenen Tagen war ich in Oberschwaben und im württembergischen Allgäu unterwegs. Ich habe viel gelernt über Moore, Riede, Torfabbau. Kenne nun den Unterschied zwischen Oberschwaben und dem württembergischen Allgäu, schwebte 3000 Meter über der Erde, habe die weltbesten Kässspätzle in Gospoldshofen gegessen, einen Kuhflüsterer getroffen, skurrile Heilige Leiber in Kirchen fotografiert und allerhand über seltsame Glaubensriten der dortigen Bevölkerung erfahren. Das Foto entstand auf einem Pilgerweg zwischen Amtzell und Pfärrich. So grün, so blau – die Farben des Allgäu! So habe ich diese Landschaft dort erlebt. Alles weitere folgt demnächst auf diesem Blog.

Dreiländerbrücke im Abendlicht

Dreiländerbrücke Weil am Rhein

Dieses Foto hier entstand am gleichen Tag wie das Bild vom Hafen, nur eben abends. Ich hatte wegen der Vulkanasche auf einen spektakulären Sonnenuntergang gehofft. Das Foto erhält durch die Personen auf der Brücke und den Schwan im Wasser die richtige Balance. Würden sie fehlen, hätte das Foto weitaus weniger Spannung. Der Schwan hätte noch weiter links im Foto sein können, aber manchmal muss man eben nehmen, was man hat – und den Auslöser betätigen. Denn im nächsten Augenblick sieht die Szene wieder ganz anders aus.

Der Tag, an dem die Wolke kam

Dreiländerbrücke Weil am Rhein

Samstagmorgen, 17. April 2010. Der Tag, an dem keine Flugzeuge am Himmel zu sehen sind. Es ist eigenartig ruhig im Dreiländereck. Keine Starts, keine Landungen am Euro-Airport Basel-Mulhouse. Ich stehe auf der Dreiländerbrücke, dort, wo sich die Grenzen der Länder – Deutschland, Frankreich, Schweiz treffen. Der Himmel ist diesig. Die Aschewolke des Eyjafjallajökull? Während an den europäischen Flughäfen Tausende Reisende festsitzen und nicht wissen, wie es weitergeht, muss Pall Eggert Olafsson um sein Hab und Gut fürchten: Sein Hof Thorvaldseyri liegt direkt unter der Aschewolke. Ein Vulkanausbruch auf Island zeigt im Jahr 2010 die Grenzen auf. Was wäre wenn, frage ich mich, als ich heute morgen auf der Brücke stehe und auf das Wasser blicke. Spiegelglatt ist es. Ohne eine einzige Welle. Genauso ruhig und klar wie der Himmel. Keine Flugzeuge, keine Kondensstreifen. Was wäre wenn, weitere Vulkane ausbrechen, der Flugverkehr längere Zeit ruhen muss, die Aschewolke das Klima verändert? So schlimm die Auswirkungen des Vulkanausbruchs sind – menschlich wie auch wirtschaftlich – sie bergen eine Chance. Alles ist zerbrechlich, vergänglich und einzigartig. Vielleicht lehrt uns ein Vulkan auf Island, dass es nicht wir sind, die alles in der Hand haben.

Orte, die man besucht haben muss, Teil 2


Hier sehen wir, ja wie soll ich sagen, die Absprungrampe in den Himmel. Näher kann man dem Himmel, zumindest von der Erde aus, nicht kommen. Wer dort oben steht, befindet sich auf dem höchsten Berg der Welt – dem Mauna Kea. Wie was? Höchster Berg, das ist doch der Mount Everest. Gemessen an seinen 8.848 Metern über dem Meeresspiegel ist das auch richtig. Doch messen wir den Mauna Kea von Fuß bis zum Gipfel, dann kommen wir auf ca. 10.205 Meter. Denn der Mauna Kea ist vom Meeresboden aus gewachsen – wovon 4.214 Meter davon aus dem Wasser ragen. Der Mauna Kea ist ein Schildvulkan auf Hawaii und da er meist eine schneebedeckte Kappe trägt bedeutet sein Name auf hawaiianisch „Weißer Berg“. Somit darf ich also stolz von mir behaupten, auf dem höchsten Berg der Erde gestanden zu sein haben. Zweimal sogar. Dass beide Male in einem Desaster endeten, ist eine andere Geschichte (auf die ich später zurückkomme). Im Gegensatz zum Mauna Loa ist der Mauna Kea derzeit nicht aktiv. Obwohl die letzten Ausbrüche vor wahrscheinlich rund 6.000 Jahren stattgefunden haben, bedeutet das nicht, dass der Vulkan erloschen ist, sondern eben einen etwas längeren Dornröschenschlaf hält. Nun aber zur abenteuerlichen Geschichte meiner Mauna Kea Besteigung. Orte, die man besucht haben muss, Teil 2 weiterlesen

Fit mit Herbert Steffny


Herbert Steffny, „Laufguru“, der seinerzeit Joschka Fischer auf Trab brachte, hielt am vergangenen Freitag ein Laufseminar in Weil am Rhein. Dazu eingeladen hatte das OK Team des Dreiländerlaufs, die Veranstaltung wurde von den Organisatoren des Dreiländerlaufs gesponsert und war kostenlos.
Wie es war, könnt ihr in meinem Bericht, der heute in der Badischen Zeitung erschienen ist, lesen.

Blokart Weltmeister

Blokart World Champion
Philipp Bruhn ist Weltmeister in der noch recht unbekannten Sportart Blokart. Diese Sportgeräte sehen aus wie Liegestühle, denen ein Fahrgestell untergeschraubt und ein Windsegel aufgesteckt wurde. Das Foto habe ich mit off-Kamera Blitz und Softbox realisiert. Für Zeitungsreportagen verwende ich seit einiger Zeit meine mobile Blitzanlage. Das ist zwar aufwändiger als einfach nur Blitz auf die Kamera, fertig, aber die Ergebnisse sind um Welten besser. Die Reportage über Philipp ist in der Badischen Zeitung erschienen.