Archiv der Kategorie: Schreiben

DASEIN

D A S E I N
Im Hier und Jetzt.
Bewusstsein schaft Freiraum.
Wachheit der Sinne.
Klarheit im Denken.
Achtsamkeit im Körper.

DASEIN bringt mich zu den Wurzeln des Lebens.
Auf neue Art geerdet
entdecke ich die Einzigartigkeit meines Seins
in dieser Welt.

takkiwrites, 24. März 2012

URBAN VIEWS Basel, Schweiz


Am Samstag war ich in Basel, um dort für eine Geschichte zu recherchieren. Basel ist ein Stück Heimat für mich; mein Großvater stammte aus Basel. Als Kind und Jugendliche war ich sehr oft in Basel unterwegs. Während der Sommerferien gab es einen Ferienpass. Damit konnte ich die Tram und Busslinien umsonst benutzen und hatte freien Eintritt in alle Museen. Das war Abenteuer pur. Ich zog früh morgens los und kam immer erst am späten Nachmittag nach Hause zurück. Die 6er und die 14er Tram waren meine Hauptverbindungen, weil sie zur Grenze – entweder nach Riehen oder nach Kleinhüningen fuhren. Es gab keine Tramlinie mit der ich nicht bis zur Endstation gefahren bin. Das waren meine ersten Reisen, die ich alleine unternommen hatte. Am liebsten besuchte ich das Naturhistorische – und Antike-Museem und den Zoologischen Garten. In den ersten Jahren gab es in der Schweiz noch keine Sommerzeit. Das war immer sehr seltsam. Man fuhr von Basel nach Weil am Rhein und musste seine Uhren wieder umstellen.

Meine Recherche führte mich ins Breite und St. Alban Quartier. Ich spazierte direkt am Rheinufer entlang. Obwohl ich nur wenig abseits meiner vertrauten Wege gegangen bin, war ich überrascht, wie sich die Perspektive auf die Stadt veränderte. Ich nahm die mir vertraute Sicht auf Basel mit neuen Augen wahr.

Mir geht es häufig so, dass ich den Blick für die kleinen Dinge am Wegesrand verliere, wenn mir die Umgebung zu vertraut vorkommt. Neue Wege entstehen beim Gehen – und so bleibt der Blick offen für Neues.

Ich habe mir vorgenommen, viel öfter die vertrauten Wege hinter mir zu lassen und neue Wege zu gehen. Einfach ein Stück weiter gehen, statt immer nur den kürzesten Weg zum Einkaufen nehmen. Auf der Rückfahrt einen anderen Weg wählen als den ich gekommen bin. Zeit nehmen, verweilen. Wann bin ich das letzte Mal auf einer Parkbank gesessen statt einfach an ihr vorbei zu hetzen? Wann habe ich mir Zeit genommen, um den Augenblick genießen, denn dieser Augenblick ist das Wichtigste in meinem Leben? Über das Adrenalin, im Augenblick zu leben hat Koruwhispers einige schöne Gedanken (in Englisch) auf ihrem Blog geschrieben, den ich herzlich empfehle.

Der Tod kommt immer, meistens zu früh

Ging dir das auch so? Du musstest schlucken, als du den Satz gelesen hast? Es gibt eine Tatsache, die sich nicht leugnen, die sich nicht beschönigen lässt. Sterben, das müssen wir alle einmal. Während ich überlegte, welche Überschrift ich diesem Blogeintrag geben kann, fiel mir eben dieser Satz ein: „Der Tod kommt immer, meistens zu früh„. Ist es nicht so? Jeder von uns muss einmal sterben. Unser Leben ist endlich. Niemand von uns weiß, wann uns der Tod ereilt. Meistens kommt er zu früh. Meistens in Form einer bösartigen Krankheit, eines Unfalls oder eines plötzlichen Todes. So wie bei Bernd Eichinger. Da sass er noch, fröhlich im Kreise seiner Familie, hat ein leckeres Essen genossen. Und eine Sekunde später war sein Leben erloschen.

Ich will mit diesem Blogeintrag niemandem Angst machen oder Trübsal blasen. Es ist nur so, dass mich dieses Thema sehr intensiv beschäftigt. Am Dienstag, 1. Februar geht es in der G5 Ladies Lounge um Tod und Verlust. „Trauern, aber nicht für immer – über den konstruktiven Umgang mit Tod und Verlust„. Die Referentin, Francine Smalley, verwitwet, Mutter von drei Kindern, Theologin, Birkman Consultant und Coach wird darüber sprechen. Sie hat vor zehn Jahren ihren Mann verloren. Mitten aus dem Leben gerissen. Eine junge Familie, eben erst kam das dritte Kind auf die Welt. Und plötzlich Tod, Verlust, Trauer, Wut, Enttäuschung.

Wie gehen wir damit um? Dass das Leben endlich ist. Dass der Tod auch für uns selber einmal Realität ist?

Zum Thema haben wir einen kleinen Video-Clip realisiert, den ihr euch ansehen könnt. Und wenn du das liest und hörst und dich angesprochen fühlst, dann bist du herzlich zur Ladies Lounge am Dienstag, 1. Februar um 9.30 Uhr ins G5, Restaurant Sichtwerk in Eimeldingen eingeladen. (Die Einladung gilt nur für Frauen, da Ladies Lounge – wie der Name schon sagt, ein Treffen für Frauen ist).

G5LadiesLounge from ben kom on Vimeo.

Mai 2010

Dancing Forest May 2010
Der Mai ist mein Lieblingsmonat! Nicht nur, weil ich ein Maikind bin. Im Mai ist die Natur herrlich grün – ein frisches, helles, zartes Grün! Diese Farbe symbolisiert für mich Leben, Inspiration, Neubeginn, Kreativität, Aufbruch, Lebensfreude und noch vieles mehr. Die Tage sind wieder lau und lang, alles duftet frisch und in der Luft ist der nahende Sommer zu spüren. Aller Freude zum Trotz bin ich dennoch erschrocken, dass wir bereits den zweiten Mai haben. Die Zeit scheint wie im Flug zu vergehen. Noch 89 Tage bis zum Swiss Alpine. Im vergangenen Jahr habe ich auf den Jungfrau Marathon trainiert und war um einiges fitter als ich es jetzt bin. Bereits im April habe ich mehrere Läufe über 20 Kilometer – darunter auch auf den Hochblauen – hinter mich gebracht. Dieses Jahr bin ich erst einmal über 20 Kilometer gelaufen – das war am vergangenen Sonntag beim Genusslauf in Müllheim. Mai 2010 weiterlesen