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Schwarzwald-Schmetterling

Ein Foto, das für mich die Stimmung vergangenen Montag auf der Schwarzwald-Wanderung widerspiegelt. Sommer, Sonnenschein, Gelassenheit. Natur ist etwas Wunderbares. 

 

Abenteuer Schluchtensteig

 

 

Es ist schwül, die Luft steht. Der Boden ist durch den Regen der vergangenen Tage aufgeweicht. Wir waten auf einem schmalen Pfad durch Morast, an umgestürzten Bäumen, moosigen Felswänden, Farnen und üppig grünen Büschen vorbei. Man wähnt sich in einem tropischen Urwald. So ähnlich könnte es in Neuseeland auf dem Milford Sound Track aussehen. Wer die viertägige Trekking-Tour machen will, muss sich Monate zuvor anmelden. Was der Milford Track ist, nämlich der angeblich schönste Wanderweg Neuseelands, könnte der Schluchtensteig für Deutschland werden. Und dazu braucht es nicht einmal eine Anmeldung, von Wartezeiten ganz zu schweigen. Ambitionierte Wanderer kommen bei dem sechs bis sieben Etappen umfassenden Fernwanderweg im Naturpark südlicher Schwarzwald voll auf ihre Kosten, – vorausgesetzt sie bringen die notwendige Kondition und Schwindelfreiheit mit. Der Schluchtensteig ist nichts für schwache Nerven oder Sonntagsausflügler in Turnschlappen.

 

 

Schluchtensteig

[youtube NxLXwZeJBIY]  

Hier nun die audiovisuelle Reportage über den Schluchtensteig. Die Musik hat Moby beigesteuert. Zurücklehnen und inspirieren lassen. 

Es lohnt sich, die Reportage in der höheren Qualität hier anzusehen. Dazu einfach auf die Seite wechseln und „watch in high quality“ anklicken. 

Mit dem Schluchtensteig erschließt sich dem Wanderer eine aufregende und bisher verborgene Welt. Erstmals verbindet ein durchgängiger Pfad die größte Schluchtenlandschaft des südlichen Schwarzwaldes. Auf 118 Kilometern geht es auf schmalen Pfaden durch Schluchten und Flühen, führen Steigen und Leitern über felsige Abgründe und abgelegene Forstwege zu tosenden Wasserfällen. Der Schwarzwald zeigt sich auf dem Schluchtensteig von seiner wilden Seite – ein Pfad, auf dem die Wanderlust neue Dimensionen erfährt. 

Nebel Schnee Wald

Ostersonntag, Schneeschuhwanderung bei Nebel und durch herrlichen Pulverschnee auf den Belchen. Der Nebel war so dicht, dass wir nicht einmal 20 Meter weit sehen konnten. Bis sich plötzlich eine dunkle Wand vor uns auftat und wir vor dem Belchenhaus standen.  Das beste daran: wir waren alleine unterwegs. Oben angekommen gab es heißen Tee und ein Gipfel Mon Cheri bevor es wieder runter zur Talstation ging. Der beste Schnee, den wir diesen Winter auf dem Belchen hatten!