Archiv der Kategorie: Reisen

Die neue Wanderlust

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So so, die Partygeneration entdeckt das Wandern. Das hat zumindest die Basler Zeitung beobachtet 429 Too Many Requests. Mal davon abgesehen, dass der Bericht schreckliche Klischees enthält ist er recht interessant. Stephan Baldesberger von Transa erklärt, dass Wandern heute durchaus zum kreativen Lifestyle der Partygeneration gehört. Gesucht wird eher das individuelle Wandererlebnis und nicht das Wandern in Gruppen, so wie man es von der älteren Generation her kennt.

Was Wandern mit alpinen Buddhismus zu tun hat und warum man beim Wandern Psychodramen bestehen muss, erfährt man in einem Interview mit Thomas Widmer, Wanderkolumnist.

Nicht zum Wandern, aber zum Klettern fahre ich morgen ins Kleinwalsertal. Bin schon sehr gespannt, da ich noch nie dort in der Gegend war. Die Reportage ist demnächst in den Stuttgarter Nachrichten zu Lesen.

Ein neues Wanderthema für Outdoor Magazin ist ebenfalls in Planung. Für eine Lokalzeitung recherchiere ich einen alten Wanderweg, außerdem stehen Reportagen für Zeit online und Baden-Württemberg erleben an. Näheres darüber  demnächst auf meinem Blog.

Das Foto ist während der Murgleiter-Recherche auf den Hohmisswiesen entstanden. Dort stehen einige der für diese Gegend um Gernsbach air jordan 2 cement grey/Forbach typischen Tiroler Heuhütten.

Seeblick


Geschafft! 70 Kilometer, 2200 Höhenmeter und drei Wandertage auf der Murgleiter liegen hinter uns. Die Murgleiter habe ich für eine Reportage für das Outdoor Magazin erwandert.
Die Murgleiter eignet sich für alle, die anspruchsvolle Wanderungen mögen. Dabei hat uns die 3. Etappe von Schönmünzach bis nach Baiersbronn am besten gefallen. Gehzeit für die 25 Kilometer: rund acht Stunden. Der Anstieg vom Huzenbacher See auf die Höhe auf steilem Felspfad sowie die Durchquerung des Hochmoores waren zwei der Höhepunkte, erstklassige Aussichten mit eingeschlossen. Das Foto zeigt den Blick auf den Huzenbacher See vom Seeblick in 960 Metern Höhe in die Tiefe.
Für alle Ultraläufer: Die Murgleiter kann man auch erlaufen: Am 5. September beim Ultralauf Murgleiter. Geschätzte Laufzeit: 12 Stunden.

Berlin in High Dynamic Range


Inspiriert durch Trey Ratcliff’s Blog Stuck in Customs habe ich mich entschlossen, während meiner Berlin Reise in HDR zu fotografieren.
Die HDR Technik ist noch sehr neu für mich und ich stehe damit noch ganz am Anfang. Trotzdem bin ich mit meinen Versuchen recht zufrieden und will meine HDR-Technik weiter verfeinern.
Die drei Tage in Berlin waren natürlich viel zu kurz – nicht nur wegen dem Fotografieren. Neben den obligatorischen Besuch des Reichstags/Kuppel waren wir in der Schweizerischen Botschaft zum Empfang geladen (inklusive üppigem Buffet). Während der Stadtrundfahrt sah ich nicht nur die alte Mauer, sondern auch Karl Lagerfeld, der sich eigentlich mehr Ruhe zum Fotografieren von Claudia Schiffer gewünscht hätte, erlebte eine Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Potsdam, im Schloss Cecilienhof (Gedenkstätte Potsdamer Abkommen), schipperte auf dem Wannsee herum und schaute mir die Open Air Ausstellung Topografie des Terrors an.
Fazit: Berlin – ich komme wieder !

Oldie but Goldie


Auf dem Bähnle-Radweg habe ich diesen alten Opel entdeckt, der noch immer seinen Dienst tut. Zumindest sieht es so aus, denn er trägt ein Oldtimer-Nummernschild. Trotzig steht er da in seinem Unterstand, unverwüstlich scheint er mühelos die Jahre zu überbrücken und verrichtet treu seinen Dienst, so als könne ihm das ganze Gerangel um den Konzern reichlich egal sein.

Dschungelfeeling


Mit dem Stocherkahn unterwegs im Naturschutzgebiet Taubergießen
Den Europapark in Rust kennt man. Wer sich dem Rummel entziehen möchte, findet in unmittelbarer Nähe eines der wunderbarsten Naturschutzgebiete, die sich mit einem Boot erkunden lassen. Auf der Blinden Elz fahren alteingesessene Fischer mit Flachkähnen durch die dschungelartigen Wasserwege. Einer von ihnen ist Bertram Spoth, der seit über 30 Jahren auf der Blinden Elz Stocherkahnfahrten anbietet und eine Menge über Flora und Fauna zu erzählen weiß. Unterwegs kann man Eisvögel, Haubentaucher, Drosselrohrsänger, Enten, Schwäne, Kormorane und Gänse beobachten. Die sieben Kilometer lange Bootsfahrt ist ein wunderbares Erlebnis. Ideal zum Abschalten und Genießen.

Ein Tag auf dem Schluchsee


Das Boot liegt am Strand, erste Sonnenstrahlen scheinen durch den Nebel. Der neue Tag beginnt. Du stößt vom Land ab. Du hast das Ufer verlassen, jetzt bist du auf dem Wasser. Langsam ruderst du hinaus. Nebel schwebt auf der Wasseroberfläche. Du gleitest im Boot dahin. Du spürst, wie sich dein Pulsschlag verändert. Ein neuer Rhythmus stellt sich ein. Du kommst zur Ruhe. Du lässt dich treiben. Alles kann warten bist du wieder am Ufer bist.
Tage auf dem See. Davon brauche ich mehr.