Zweieinhalb Tage Auszeit. Ohne Laptop, ohne Kamera. Stop. Nicht ganz. Aber – kann ich das iphone wirklich als Kamera bezeichnen? Hm, ja, eigentlich doch, oder nicht? Ok, ich geb’s zu. Mein iphone ist immer dabei, also ist auch eine Kamera dabei. Schließlich ist eine Kamera ja nur ein Werkzeug, das mir dabei hilft, eine kreative Vision umzusetzen, bzw. festzuhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Lochkamera, eine Lomo eine Nikon D 700 oder ein iphone ist. Ich muss gestehen – das iphone ist mir lieber als die schwere Nikon. Und das fotografieren damit erinnert mich an die gute alte Lomo. Willkommen in der iphonegraphy.
Archiv der Kategorie: TakkiwritesBlog
takkiwrites über Fotografie, Schreiben, Reisen, Kreativiät und aktuelle Projekte
Samuel Koch
Gestern hatte ich ein sehr bewegendes Gespräch mit Christoph Koch, dem Vater von Samuel, der bei der „Wetten Dass…?“ Sendung im Dezember schwer verunglückte.
Der Bericht ist heute im Schwarzwälder Boten auf der Dritten Seite erschienen. Online kann man ihn hier lesen.
Das Medienmagazin Pro hat ihn ebenfalls auf seiner Website veröffentlicht.
Hereafter – Was kommt nach dem Tod?
Hollywood Legende Clint Eastwood, mit seinen inzwischen 80 Jahren nicht mehr ganz jung, hat einen neuen Film gedreht. In Hereafter beschäftigen sich die Protagonisten des Films mit der Frage, was nach dem Tod kommt.
„Was auf der anderen Seite ist, wissen wir nicht, doch das Ende auf dieser Seite ist nicht verhandelbar“, sagt Regisseur Clint Eastwood. Denn wenn nichts auf der Welt so sicher ist wie der Tod, liegt eigentlich nichts näher, als einen Film darüber zu machen. Co-Produzentin Kathleen Kennedy sagte dazu: „Das Leben wird oft erst im Angesicht des Todes richtig definiert.“
Der Film Hereafter – Das Leben danach startete am 27. Januar in den deutschen Kinos.
Die Frage nach dem Umgang mit Trauer, Tod und Verlust ist Thema der Ladies Lounge am Dienstag, 1. Februar um 9.30 Uhr im G5, Restaurant Sichtwerk in Eimeldingen.
Der Tod kommt immer, meistens zu früh
Ging dir das auch so? Du musstest schlucken, als du den Satz gelesen hast? Es gibt eine Tatsache, die sich nicht leugnen, die sich nicht beschönigen lässt. Sterben, das müssen wir alle einmal. Während ich überlegte, welche Überschrift ich diesem Blogeintrag geben kann, fiel mir eben dieser Satz ein: „Der Tod kommt immer, meistens zu früh„. Ist es nicht so? Jeder von uns muss einmal sterben. Unser Leben ist endlich. Niemand von uns weiß, wann uns der Tod ereilt. Meistens kommt er zu früh. Meistens in Form einer bösartigen Krankheit, eines Unfalls oder eines plötzlichen Todes. So wie bei Bernd Eichinger. Da sass er noch, fröhlich im Kreise seiner Familie, hat ein leckeres Essen genossen. Und eine Sekunde später war sein Leben erloschen.
Ich will mit diesem Blogeintrag niemandem Angst machen oder Trübsal blasen. Es ist nur so, dass mich dieses Thema sehr intensiv beschäftigt. Am Dienstag, 1. Februar geht es in der G5 Ladies Lounge um Tod und Verlust. „Trauern, aber nicht für immer – über den konstruktiven Umgang mit Tod und Verlust„. Die Referentin, Francine Smalley, verwitwet, Mutter von drei Kindern, Theologin, Birkman Consultant und Coach wird darüber sprechen. Sie hat vor zehn Jahren ihren Mann verloren. Mitten aus dem Leben gerissen. Eine junge Familie, eben erst kam das dritte Kind auf die Welt. Und plötzlich Tod, Verlust, Trauer, Wut, Enttäuschung.
Wie gehen wir damit um? Dass das Leben endlich ist. Dass der Tod auch für uns selber einmal Realität ist?
Zum Thema haben wir einen kleinen Video-Clip realisiert, den ihr euch ansehen könnt. Und wenn du das liest und hörst und dich angesprochen fühlst, dann bist du herzlich zur Ladies Lounge am Dienstag, 1. Februar um 9.30 Uhr ins G5, Restaurant Sichtwerk in Eimeldingen eingeladen. (Die Einladung gilt nur für Frauen, da Ladies Lounge – wie der Name schon sagt, ein Treffen für Frauen ist).
G5LadiesLounge from ben kom on Vimeo.
Deep Forest Series
Deep Forest – mein neues Fotoprojekt von Aufnahmen im Wald. Realisiert mit einem Nikon SB 800 und Lastolite Durchlichtschirm. Aufnahmezeit: Kurz nach Sonnenuntergang. Für größere Darstellung einfach auf das Bild klicken.
Fotografieren in der Abenddämmerung hat etwas mystisches. Die Stimmung versuche ich durch die Bildbearbeitung hervorzuheben. Der Mond stand bereits hoch am Himmel – es war zwei Tage vor Vollmond. Nach einigen Aufnahmen, in denen ich den Mond mit in das Bild einbezogen habe, änderte ich den Standort und fotografierte Richtung Westen. Der Himmel war noch leicht rötlich durchzogen, in der Ferne leuchteten bereits die Lichter der Stadt. Während der Aufnahme bewegte ich die Kamera um damit einen unscharfen Hintergrund zu erhalten und den Bäumen diese gewisse Mystik zu verleihen.
St. Ignatius
Die Kirchenpforte der St. Ignatius-Kirche in Buzwah, Manitoulin Island, Ontario, Kanada.
Auf Manitoulin Island finden sich viele Kirchen mit Symbolen der Native Indians. Ich finde es schön, dass sie ihre Symbole in den christlichen Glauben integriert haben.



