Testbericht: GPx Pro Outdoorhosen von Revolution Race

Wer draußen unterwegs ist, braucht eine zuverlässige Ausrüstung. Und die fängt bei der Bekleidung an. Der heutige Beitrag beschäftigt sich mit Hosen und stellt die Outdoorhosen GPx Pro Pants von Revolution Race aus Schweden vor.

Wer Hosen von Revolution Race trägt, fällt auf. Mit knalligen Farben und Mustern kommen die Outdoorhosen so bunt daher wie der sonnige Oktober im Schwarzwald. Auch vom Schnitt heben sie sich ab: Körperbetont und enganliegend statt weiten Hosenbeinen und lockerem Sitz. Und eben diese Eigenschaften weckten meine Neugier auf die GPx Pants. Ich hatte den Stil meiner alten Outdoorhosen satt. Alle meine Hosen, egal von welchem Hersteller, sind gleich geschnitten: Weite Hosenbeine, die mir um Beine und Schuhe schlabberten.

Ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl in den Hosen, fand sie nicht mehr zeitgemäß und sie entsprachen nicht mehr meinem Style. Während meiner letzten Wanderungen trug ich deshalb meine Dish Skinny Performance Jeans der kanadischen Firma Duer – die mit ihren Jeanshosen eine geniale, superfunktionale Hose kreiert haben, mit der man nicht nur im Büro eine gute Figur macht, sondern die sich ebenso für Radfahren und Wandern prima eignet.

Doch sie hat Nachteile: Beim Wandern blieb ich in Büschen und Dornen hängen, was hässliche Kratzer im Stoff hinterlassen hat. Für den Herbst musste daher eine stabilere Hose her, die sich genauso angnehm trägt und schick aussieht.

Körperbetonter Schnitt und knallige Designs – die Hosen von Revolution Race fallen auf

Die Hosen von Revolution Race sehen erfrischend anders aus, doch bewähren sie sich in der Praxis?

Bei Revolution Race stehe ich vor der Qual der Wahl. Es gibt unterschiedliche Styles von Hosen. In meine engere Wahl kommt die GPx Pants und die Nordwand Pants, die als normale und als Pro-Version erhältlich ist. Hier muss ich aus der riesigen Auswahl an Designs und Farben die passende für mich finden. Sämtliche Hosen sind ausführlich auf der Webseite vorgestellt, es gibt einen Vergleichsgrafik und eine Anleitung zur Bestimmung der optimalen Größe. Außerdem zahlreiche Videos, in denen die Hosen am Modell vorgestellt werden.

Was ich angenehm finde: Das Frauenmodell ist keine superschlanke, hochgewachsene Frau, sondern jemand, der durchaus repräsentativ für das Gros der Damen steht. Auch die Männerhosen präsentiert ein normaler Typ. Was ebenfalls hilft, die richtige Größe zu bestimmen (außer selbst ausmessen), sind die vielen Kommentare in den Reviews der einzelnen Modelle.

Nachdem ich mir die Hosen durchgesehen habe, fiel meine Wahl auf die GPx Pro Orange Crush. Ausschlaggebend sind Farbe, YKK-Reisverschlüsse, Belüftungsreissverschluss, Druckknöpfe statt Klettverschluss an den Hosenbeinen sowie Verstärkungen innen am Hosenbein und an den Schuhhaken.

Die Bestellung über die Webeite (auf Deutsch) ist denkbar einfach. Die Lieferung erfolgt portofrei auf Rechnung und mit UPS. Sollten die Hosen nicht passen, liegt ein Rücksendeschein bei. Die Lieferung ging superfix.  Nach wenigen Tagen ist das Paket aus Schweden im Schwarzwald angekommen.

GPx Pro Pants in orange crush

Erste Anprobe: Die Hose sitzt wie angegossen. Ich bin 162 cm groß und wiege 55 Kilogramm und Größe S passt hervorragend. Allerdings sind selbst in Größe S die Hosenbeine leider zu lang.

Die Hose fühlt sich steif an, doch beim Tragen fällt nichts unangenehm auf. Sie macht jede Bewegung mit, nichts drückt, nichts reibt, nichts schränkt ein. Der Stoff scheint sehr robust – eben wie geschaffen fürs Draußen unterwegs sein. Im Hosenbund ist ein Abschnitt aus Stretch eingearbeitet – allerdings am Rücken. Dadurch steht der Stoff zwischen Po und Taille etwas seltsam ab.

Optimaler fände ich es, wenn die Stretchpartie vorne oder an der Seite eingearbeitet wäre. Ein wenig erinnert mich die Hose an eine der Marke Schöffel, die ich vor vielen Jahren als absolute Lieblingshose trug –  der Stretchbund war seitlich gearbeitet. Knie und Gesäßbereich bestanden aus einem Kevlar-Material, die restliche Hose aus einem speziellen Gewebe mit Stretch.

An dieses supersofte, stretchige und robuste Material der Schöffel-Hose reicht die GPx bei weitem nicht heran. Dafür ist sie mit 96 Euro preislich um einiges günstiger.

Praktisch: Belüftungsschlitze mit Mesh-Material

Das Material besteht aus 65% Polyester, 35% Baumwolle, die Stretchbereiche sind aus 93% Nylon und 7% Spandex gefertigt.

Die Hose wiegt ca. 500 Gramm, was nicht grade ein Leichtgewicht ist. Meine Hose in Größe S wiegt exakt 480 Gramm. Sie ist solide verarbeitet, und beim ersten Durchsehen entdecke ich keine groben Fehler.

Allerdings fällt auf: Sie reicht keinesfalls an die Material- und Verarbeitungsqualität der renommierten Hersteller heran. Revolution Race beschreibt das Material als “RVRC Flex”, was die Wertigkeit des verwendeten Materials unterstreichen soll, letztendlich aber keine Aussagekraft über die Qualität ist.

Die GPx Pants im Praxistest im Schwarzwald

Der erste Test findet an einem sehr warmen Oktobertag im Schwarzwald statt. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 24 Grad, eigentlich mehr heiß als warm.  Umso gespannter bin ich, wie sich die GPx Pro in der Hitze des Indian Summers in den Höhen des Schwarzwalds bewährt.

Anders als erwartet, ist es mir nicht zu warm. Ich muss nicht einmal die Belüftungsschlitze öffnen. Tragegefühl und Temperaturregulation finde ich angenehm. Da es mir beim aktiven Wandern schnell warm wird, bin ich tatsächlich überrascht, dass ich es bei den Temperaturen überhaupt in einer langen Hose aushalte.

Outfit farblich passend zum Indian Summer im Schwarzwald

Der zweite Test findet bei einer etwas anspruchsvolleren Wanderung mit Rucksack zum Hohfelsen unterhalb des Belchen (1.414 m im südlichen Schwarzwald) statt.

Auch beim sportlichen Wandern bzw. Wandern mit Rucksack und Trekkingstöcken auf schmalen Pfaden und mit zum Teil steilen Anstiegen überzeugt die Hose.

Sie ist angenehm zu tragen, nichts drückt oder rutscht, und beim Querfeldeingehen muss ich keine Angst haben, dass der Stoff der Hose beschädigt wird, wenn ich in Dornen oder Ästen hängenbleibe. Durch die Stretchanteile ist die Hose ausreichend belüftet, ein Überhitzen beim Aufstieg bleibt aus.

Optimal ist der Einsatzbereich in gemäßigtem bis kühlem Klima, im Herbst und Frühjahr und während der Übergangszeiten. Bei Minusgraden im Winter hält darunter eine Merinowollhose warm. (Anmerkung: Wir haben die Hosen im Winter bei minus 13 Grad mit Merinowollunterhosen getragen).

Das Material wird als wasserabweisend bezeichnet, die verstärkten Bereiche lassen sich wachsen, was die wasserabweisende Funktion verstärken soll, die Hose allerdings steifer macht.

Die GPx Pro besitzt zwei Einschubtaschen und zwei Taschen mit Reißverschluss am rechten Hosenbein und eine mit Reißverschluss am linken Hosenbein. In der linken Innentasche befindet sich eine weitere aus Stretch fürs Handy. Das iPhone 6s passt grade so rein. Es ist aber mega unbequem beim Gehen, wenn sich dort ein Handy befindet. Insofern mehr als Gag zu verstehen als tatsächlich brauchbar.

Die Hosenbeine sind selbst in Größe S noch viel viel zu lang

Beim Sitzen auf den Felsen habe ich keine Bedenken, dass mir der raue Untergrund die Hosen aufscheuert. Allerdings berühren auch einige Bereiche des Stretchmaterials die Felsen, was zu Reibungen führt und den recht dünnen Stoff beschädigen kann.

Beim Ausziehen empfinde ich die Hose, vor allem im unteren Beinbereich als ungeheuer steif, was das Ausziehen umständlich macht. Laut Aussage des Herstellers soll der Stoff besser werden, je öfter die Hosen getragen werden – aber das ist ja mit allen Hosen so. Gut, ich habe die Empfehlung des Herstellers nicht beachtet, die Hose vor dem ersten Tragen Waschen, damit überschüssige Farbe und Stärke ausgewaschen wird. Bei der Preisklasse erwarte ich eigentlich, dass die Hose vorgewaschen geliefert wird und eventuelle Reste von Farbe und Chemikalien nicht erst in meiner Waschmaschine ausgewaschen werden müssen. Und damit bleibt ein ungutes Gefühl, was die Produktion anbelangt. Leider sollte sich dieses Gefühl nach der ersten Wäsche bestätigen.

Unterschiedliche Produktionsstandorte – unterschiedliche Qualität

Das Etikett meiner Hose gibt China als Produktionsland an. Laut Webseite von Revolution Race lässt die Firma in Vietnam und China produzieren. Und genau hier besteht ein Problem. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Firma, Qualität und Preis

Revolution Race ist die Marke von Fritidsfabriken, einem Start Up von Pernilla und Niclas Nyrentsen. Und eine Erfolgsgeschichte, wie sie es in Zeiten von Social Media so häufig gibt. In Kurzform: Junges Paar reist um die Welt und ist mit den Klamotten unzufrieden und weil sie nichts finden, das ihren Ansprüchen genügt, gründen sie selbst eine Klamottenmarke. Und müssen sich nie wieder Gedanken machen, wie sie ihre Reisekasse auffüllen.

Laut einem Bericht des schwedischen Online-Magazins breakit.se erzielte das 2013 gestartete Unternehmen 2016 einen Umsatz von 74 Millionen schwedischen Kronen, was rund 7.6 Millionen Euro entspricht. Von Anfang an, so die Aussage der Firmengründer, stand die Qualität im Vordergrund:

Wir setzen alles daran, dass unsere Produkte mit den hohen Standards der marktführenden Outdoorhersteller mithalten können“, ist auf der Homepage zu lesen. Produziert wird in Fabriken in Vietnam und China in denen „auch diverse große ausländische sowie schwedische Outdoor- und Skimarken ihre Bekleidung herstellen.“

Wenn ich die Hose mit denen der namhaften Hersteller vergleiche, so reicht das Material und die Verarbeitung der Revolution Race nicht an deren Qualität heran.

Im direkten Vergleich mit dem verwendeten Materialmix, das von der Firma Fjäll Räven verwendet wird (derselbe Mix von 65 % Polyester und 35 % Baumwolle) fällt auf, wie weich und geschmeidig der Fjäll Räven Stoff ist gegenüber dem harten und steifen Stoff von Revolution Race.

Der Hosenknopf sieht sehr billig aus – und ist es auch. Ich frage mich, wie lange der wohl halten wird. Das passt einfach nicht zur von der Firma angepriesenen Qualität: Einerseits YYK-Reißverschlüsse verwenden – und in derselben Hose billige Knöpfe einarbeiten.

Die Reißverschlüsse lassen sich gut öffnen und schließen, das Material ist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht

Ich schaue mir meine Hose genauer an. Der Stretcheinsatz an der Taillie ist billig genäht, die Druckknöpfe am Hosenbein sind nicht mittig platziert, die Schuhhaken lassen sich nur sehr fummelig aus der engen Einbuchtung hervorziehen.

Nichts auszusetzen gibt es an den Reissverschlüssen. Sie laufen flüssig und hakeln nicht.

Die Hosen von Revolution Race ähneln sehr denen der ebenfalls in Schweden beheimateten Marke Lundhags. Dieser Hersteller, bekannt vor allem für seine Schuhe und Stiefel, hat seine Produktpalette auf Outdoor Bekleidung erweitert. Die Outdoor-Hosen von Lundhags liegen preislich im oberen Segment.

Interessant wäre ein Testbericht einer Lundhagshose, um die verwendeten Stoffe und Materialien direkt zu vergleichen. Anders als bei Revolution Race wird das eingesetzte Material aufgeschlüsselt und auf die Verwendung von FKW-freien und PFOA/PFOS-freien Stoffen hingewiesen. 

Gleiches Modell – unterschiedliche Qualität 

Die Fabriken in Vietnam befolgen laut Angaben der Firma die europäischen und schwedischen Richtlinien zur Verwendung von Chemikalien. Weiter ist angegeben: „und sind ständig um weitere Verbesserung bemüht.“

Die Fabriken in Vietnam sind Mitglieder der BSCJ, einer Initiative, die sich um die Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen in Fabriken bemüht, außerdem Mitglieder in der WRAP, die sich um ethnische Produktionsverhältnisse kümmert. Auch wenn diese Labels nichts darüber aussagen, wie die Produktionsverhältnisse vor Ort tatsächlich aussehen und suggeriert wird, dass den Firmengründern Qualität und Arbeitsbedingungen nicht egal sind, glaubwürdig wirkt das nicht. Es finden sich keinerlei Angaben über die Produktion in China. Als Kunde frage ich mich, ob die Arbeitsbedingungen in China schlechter sind als in Vietnam.

Qualitäts- und Farbunterschiede: links die in Vietnam produzierte, rechts die in China produzierte Hose

Neben dem Testmuster haben wir weitere Hosen bestellt (und bezahlt). Eine GPx Pro Hose für Männer in camo blue. Einmal in Größe M und einemal in Größe L.

Interessant ist, dass sich die Hosen in Qualität und Farbe unterscheiden. Eine Hose ist in Vietnam gefertigt, die andere in China. Der Stoff der in Vietnam gefertigten Hose fühlt sich weicher und wertiger an, als der Stoff der Hose, die in China produziert ist. Farblich weichen beiden Hosen stark von einander ab, obwohl es sich laut Etikett um dieselbe Farbe und Ausführung  handelt. Auffallend ist, dass die in Vietnam hergestellte Hose wertiger verpackt ist – alle YYK-Reißverschlüsse sind mit Papier umwickelt. Das ist bei der China-Hose nicht der Fall.

Vor allem bei den Stretcheinsätzen ist ein deutlicher Unterschied auszumachen. So ist die in Vietnam produzierte Hose mit einem wertigeren Stretcheinsatz versehen. Tatsächlich kommt ein unterschiedliches Material zum Einsatz:

Bei der Vietnam-Hose sind es 88 % Nylon und 12% Spandex, bei der China-Hose 93 % Nylon und 7% Elastan. Die Vietnam-Hose in Größe L wiegt 590 Gramm, die China Hose in Größe L 570 Gramm.

Wir haben die Qualitätsunterschiede an den Kundenservice von Revolution Race weitergegeben und um Prüfung gebeten. Denn das darf natürlich nicht vorkommen, dass der Kunde für dasselbe Geld eine andere Qualität und Farbe erhält – abhängig vom jeweiligen Produktionsstandort.

Hinweis zu meinen Testberichten
Auf meiner Website stelle ich hin und wieder Produkte vor, die ich auf Reisen, bei der Arbeit und in der Freizeit einsetze. Für das Verfassen der Erfahrungsberichte erhalte ich kein Honorar vom Hersteller, noch nimmt dieser Einfluss auf den Inhalt. Sollte ich für einen Test Muster erhalten haben, wird dies ausdrücklich erwähnt.

Die GPx Pro Hose kostet 96 Euro, und das ist bei der Qualität der Hose nicht als Schnäppchen zu werten. Dies in Anbetracht der Tatsache, dass Revolution Race einen reinen Versandhandel betreibt und billig in Asien produzieren lässt. Für den Preis erhält der Kunde zwar ein optisch ausgefallenes Produkt, das sich gut trägt und sich von der Masse der monochronen Outdoorhosen abhebt. Zu bemerken ist, dass die Qualität der Hose nicht an die der renomierten Hersteller heranreicht.

Laut Aussage des Herstellers sind die Modelle der Firma Revolution Race in den gleichen Fabriken gefertigt wie andere Outdoormarken. Allerdings ist der Stoff von einer anderen Qualität, obwohl es sich um dieselbe Materialzusammensetzung handelt. Revolution Race bietet ständig Rabatte auf die Modelle und wer etwas Geduld hat, bekommt seine Lieblingsfarben mit bis zu 20% Rabatt.

Kritik und Fazit

Die GPx Hose von Revolution Race (meine Testhose ist in China hergestellt) halte ich in der gelieferten Stoff-  und Verarbeitungsqualität für überteuert. Außerdem fordere ich vom Hersteller mehr Transparenz bei der Herstellung und den verwendeten Materialien. Die Hose besitzt Einschubtaschen für einen Knieschutz, der bei einer Arbeitshose sinnvoll ist, jedoch nicht bei einer Outdoorhose.

Stattdessen wünsche ich mir am Knie eine Verstärkung des Materials, die die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Der elastische Bund an der Taille ist stark verbesserungsdürftig, optimal wäre, wenn er statt am Rückenbereich seitlich oder vorne eingearbeitet wäre.

Und die Hosenbeinlänge ist ein Problem, das viele Frauen betrifft, die 162 Zentimeter und kleiner sind. Selbst Größe S ist für 162 Zentimeter große Frauen einen Tacken zu lang. Das lässt sich zwar gut mit den Druckknöpfen einstellen, doch ein kleiner Wulst bleibt, der beim Gehen stört.

Hose schäumt in der Waschmaschine

Als ich meine – in China produzierte Hose – das erste Mal in der Waschmaschine wasche, schäumt die Wäschetrommel schier über. So etwas habe ich noch nie erlebt! Nach dem Waschen ist die Hose steifer als zuvor, zudem bekomme ich einen Hautausschlag beim Tragen. Ich reklamiere die Hose sofort beim Kundendienst und erhalte umgehend Ersatz. Die neue Hose (in der Farbe Camo Green) ist in Vietnam produziert und fühlt sich ganz anders an als die in China produzierte Hose. Beim Waschen der Hose schäumt es nicht.

Von Seiten Revolution Race erhalte ich auf Nachfrage die Mitteilung, dass sich die Firmenleitung demnächst selbst in den Produktionsstandorten umsehen will und außerdem erwägt, die gesamte Produktion nach Vietman zu verlagern.

Geschicktes Markteting mit Kundenmeinungen

Wenn man die vielen Kommentare auf der Webseite liest, wird klar, dass Revolution Race eine große Fangemeinde hat, die in der Regel sehr zufrieden mit den Produkten ist und öfters Produkte der Marke bestellt. Anfragen, auch über Facebook, werden schnell und auf Deutsch beantwortet; der Firma liegt etwas am Feedback ihrer Kunden, und sie nimmt Reklamationen ernst. Erstaunlich sind die vielen positiven Kommentare auf der Webseite, was viele wohl zum Kauf der Hose bewegt. 

Hinter den vielen Bewertungen steckt ein geniales Online-Marketing Tool: Yotpo.

Jeder Käufer erhält eine E-Mail mit der Anfrage, die Hose zu bewerten. Wer ein Feedback abgibt, erhält einen Rabattcode von 10% auf die nächste Bestellung. Diese Bewertungen erscheinen sofort auf der Homepage – so gelingt es Revolution Race dank geschickter Markteting-Werkzeuge Kundenmeinungen so einzusetzen, dass andere Kaufinteressierte sich davon beeinflussen lassen und die Hose bzw. andere Produkte kaufen.

Abschließende Bemerkungen

Ich empfehle die Hose als Outdoor-, Garten-, Wander-, Pilzsuch-, Hunde-Gassi- oder Hundetrainingshose. Allerdings muss die Firma dringend nachbessern, was die unterschiedliche Qualität der Hosen anbelangt. Für eine mehrtägige Trekking-Tour und Wanderungen im hochalpinen Gebirge möchte ich mich nicht auf die GPx Pro verlassen.

Erfrischend ist das Design und der körperbetonte Schnitt, wofür die Hose recht beliebt ist. Bleibt zu wünschen, dass die Inhaber von Revolution Race das tun, was sie auf der Homepage versprechen: Stetig die Qualität zu verbessern. Dann wird aus einer genialen Geschäftsidee eine wirklich geniale Outdoorhose.

Die Firma Revolution Race hat mir für den Test die GPxPro Pants in orange Crush zur Verfügung gestellt. Die beiden blauen camo Hosen wurden gekauft aber aufgrund der Farb- und Materialunterschiede zurückgeschickt. Ebenfalls gekauft haben wir eine GPxPro green Camo für Herren (in Vietnam hergestellt) mit der mein Mann sehr zufrieden ist. Die von mir getestete Hose (in China produziert) wurde vom Kundendienst gegen eine GPxPro green camo (in Vietnam produziert) ersetzt. An dieser Hose sind keine der im Testbericht aufgeführten Mängel vorhanden.

Weitere Informationen auf der deutschen Website vom Revolution Race.

2 Gedanken zu „Testbericht: GPx Pro Outdoorhosen von Revolution Race“

  1. Hallo Udo, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hatte meine GPx Pro Hose in Kanada dabei – zum Fischen, Fliegen, Wandern, Mountainbiken und bin wirklich top zufrieden mit der Hose. Sie war genau die richtige für den Einsatz im Norden Manitobas

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