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Sternschnuppen-Fotografie: So gelingen die besten Fotos

“Und es regnete Sterne” titelt die Zeit online in ihrer Rubrik “Wissen”. Und tatsächlich: Das Foto, mit dem der Artikel illustriert wird, zeigt einen Baum, dahinter einen Sternenhimmel von dem tatsächlich die Sterne “regnen”. Allerdings handelt es sich dabei um einen Mythos, den alle Zeitungen gerne verbreiten, wenn im Herbst der Sternschnuppenstrom der Perseiden zu sehen ist. Sternschnuppen-Fotografie: So gelingen die besten Fotos weiterlesen

Warum wir die Fähigkeit zur Dunkelanpassung verlernen – Interview mit Prof. Dr. Hartmut Rosa

Über die Faszination, in einer dunklen Nacht, in die Sterne zu gucken
Interview mit Prof. Dr. Hartmut Rosa

Richtig dunkel wird es nachts nicht mehr. In den Städten hellen künstliche Lichtquellen das Nachtdunkel immer mehr auf. Die Folge: Wir sehen nachts kaum noch Sterne am Himmel. Prof. Dr. Hartmut Rosa, Professor für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, stammt aus dem Schwarzwald und ist leidenschaftlicher Sternengucker. Im Interview verrät er, warum wir unsere Fähigkeit zur Dunkelanpassung verlernen und dass die Angst vorm Dunkeln von unserer stammesgeschichtlichen Prägung herrührt Warum wir die Fähigkeit zur Dunkelanpassung verlernen – Interview mit Prof. Dr. Hartmut Rosa weiterlesen

Summertime

Summertime
Sommer! Endlich! Gestern Abend, grillen mit Freunden auf einem wunderschönen Grundstück zwischen Wald und Reben mit Weitblick in die Rheinebene. Natur pur, keine störenden Geräusche, nur Grillenzirpen und Vogelgezwitscher. Nachts vier Eulen, die um die Bäume fliegen und einander rufen. Sternenhimmel, Satelliten und Flugzeuge blinken am Himmel, Kassiopeia, der Große Wagen, nebenan der Polarstern. Die Venus leuchtet tief im Westen. Sogar ein Meteorit, der zur Erde fällt.

Sternenlicht

Als Jugendliche habe ich stundenlang in den Sternenhimmel gesehen. Mit bloßem Auge und Feldstecher. Mit einem kleinen Teleskop konnte ich die Jupitermonde und den Ring des Saturn erkennen. Schließlich habe ich mir ein großes Teleskop zugelegt. Mein Traum: Eines Tages eine Nachführung für das Stativ kaufen, um damit Astrofotografie zu betreiben. Leider war das damals für mich unerschwinglich. Schließlich habe ich das Teleskop auch wieder verkauft.

In den Sternenhimmel blicke ich noch immer gerne. Leider hat die Lichtverschmutzung enorm zugenommen. Es wird auch nicht mehr richtig dunkel. Die Baustelle des Katzenbergtunnel ist nachts taghell erleuchtet, der Euroairport Basel-Mulhouse, die Zollanlage, all das trägt zur Erhellung bei. Man erkennt kaum noch die Milchstraße. 

Trotzdem ist ein Blick nachts in die Sterne immer ein ganz besonderes Erlebnis. So auch heute  gegen Mitternacht, als das Foto entstanden ist. Natürlich war der Himmel dunkel, doch durch die lange Belichtungszeit hat er die Farbe angenommen. Warum das so ist, muss ich noch herausfinden. Ob das an der Lichtverschmutzung liegen kann? Da die Erde sich dreht, und die Aufnahme rund fünf Minuten belichtet ist,  sind die Sterne als Lichtspuren zu erkennen.