Samuel Koch

Gestern hatte ich ein sehr bewegendes Gespräch mit Christoph Koch, dem Vater von Samuel, der bei der „Wetten Dass…?“ Sendung im Dezember schwer verunglückte.

Der Bericht ist heute im Schwarzwälder Boten auf der Dritten Seite erschienen. Online kann man ihn hier lesen.

Das Medienmagazin Pro hat ihn ebenfalls auf seiner Website veröffentlicht.

Hereafter – Was kommt nach dem Tod?

Hollywood Legende Clint Eastwood, mit seinen inzwischen 80 Jahren nicht mehr ganz jung, hat einen neuen Film gedreht. In Hereafter beschäftigen sich die Protagonisten des Films mit der Frage, was nach dem Tod kommt.
„Was auf der anderen Seite ist, wissen wir nicht, doch das Ende auf dieser Seite ist nicht verhandelbar“, sagt Regisseur Clint Eastwood. Denn wenn nichts auf der Welt so sicher ist wie der Tod, liegt eigentlich nichts näher, als einen Film darüber zu machen. Co-Produzentin Kathleen Kennedy sagte dazu: „Das Leben wird oft erst im Angesicht des Todes richtig definiert.“
Der Film Hereafter – Das Leben danach startete am 27. Januar in den deutschen Kinos.

Die Frage nach dem Umgang mit Trauer, Tod und Verlust ist Thema der Ladies Lounge am Dienstag, 1. Februar um 9.30 Uhr im G5, Restaurant Sichtwerk in Eimeldingen.

Der Tod kommt immer, meistens zu früh

Ging dir das auch so? Du musstest schlucken, als du den Satz gelesen hast? Es gibt eine Tatsache, die sich nicht leugnen, die sich nicht beschönigen lässt. Sterben, das müssen wir alle einmal. Während ich überlegte, welche Überschrift ich diesem Blogeintrag geben kann, fiel mir eben dieser Satz ein: „Der Tod kommt immer, meistens zu früh„. Ist es nicht so? Jeder von uns muss einmal sterben. Unser Leben ist endlich. Niemand von uns weiß, wann uns der Tod ereilt. Meistens kommt er zu früh. Meistens in Form einer bösartigen Krankheit, eines Unfalls oder eines plötzlichen Todes. So wie bei Bernd Eichinger. Da sass er noch, fröhlich im Kreise seiner Familie, hat ein leckeres Essen genossen. Und eine Sekunde später war sein Leben erloschen.

Ich will mit diesem Blogeintrag niemandem Angst machen oder Trübsal blasen. Es ist nur so, dass mich dieses Thema sehr intensiv beschäftigt. Am Dienstag, 1. Februar geht es in der G5 Ladies Lounge um Tod und Verlust. „Trauern, aber nicht für immer – über den konstruktiven Umgang mit Tod und Verlust„. Die Referentin, Francine Smalley, verwitwet, Mutter von drei Kindern, Theologin, Birkman Consultant und Coach wird darüber sprechen. Sie hat vor zehn Jahren ihren Mann verloren. Mitten aus dem Leben gerissen. Eine junge Familie, eben erst kam das dritte Kind auf die Welt. Und plötzlich Tod, Verlust, Trauer, Wut, Enttäuschung.

Wie gehen wir damit um? Dass das Leben endlich ist. Dass der Tod auch für uns selber einmal Realität ist?

Zum Thema haben wir einen kleinen Video-Clip realisiert, den ihr euch ansehen könnt. Und wenn du das liest und hörst und dich angesprochen fühlst, dann bist du herzlich zur Ladies Lounge am Dienstag, 1. Februar um 9.30 Uhr ins G5, Restaurant Sichtwerk in Eimeldingen eingeladen. (Die Einladung gilt nur für Frauen, da Ladies Lounge – wie der Name schon sagt, ein Treffen für Frauen ist).

G5LadiesLounge from ben kom on Vimeo.

Deep Forest Series

Deep Forest –  mein neues Fotoprojekt von Aufnahmen im Wald. Realisiert mit einem Nikon SB 800 und Lastolite Durchlichtschirm. Aufnahmezeit: Kurz nach Sonnenuntergang. Für größere Darstellung einfach auf das Bild klicken.

Fotografieren in der Abenddämmerung hat etwas mystisches. Die Stimmung versuche ich durch die Bildbearbeitung hervorzuheben. Der Mond stand bereits hoch am Himmel – es war zwei Tage vor Vollmond. Nach einigen Aufnahmen, in denen ich den Mond mit in das Bild einbezogen habe, änderte ich den Standort und fotografierte Richtung Westen. Der Himmel war noch leicht rötlich durchzogen, in der Ferne leuchteten bereits die Lichter der Stadt. Während der Aufnahme bewegte ich die Kamera um damit einen unscharfen Hintergrund zu erhalten und den Bäumen diese gewisse Mystik zu verleihen.

Visual Storytelling

Auf der Flucht

Keine 08/15 Fotos, sondern Ideen visuell gestalten. Das ist mein Ziel für 2011. Visual Storytelling eben. In den vergangenen Jahren kam die Fotografie viel zu kurz. Das wird sich in diesem Jahr ändern und ich freue mich auf den neuen Weg, den ich eingeschlagen habe.

Als Foto für diesen Blogeintrag habe ich ganz bewusst dieses Hochzeitsfoto gewählt. Es war eine meiner spannendsten Hochzeitsreportagen. Wir fotografierten auf einer Baustelle und auf einer belebten Straße, wo dieses Foto entstanden ist. Die beiden hatten so einen Spaß und wollten außergewöhnliche Hochzeitsfotos. Zuletzt landeten wir bei Mac Donalds, wo es nach all der Anstrengung was zum Futtern hab. ( :

JumP

Wer sagt, dass Familienfotos langweilig sein müssen? Die Kids schienen anfangs nicht sehr begeistert davon zu sein, jedenfalls hatten sie nicht grad besonders Lust für ein Familienportrait stillzustehen. Bis ich die Mauer entdeckte und den Vorschlag machte, dort runterzuspringen.  Plötzlich kam Leben auf. Die Kids fanden es irrsinnig toll und überboten sich selbst in ihrer Luftakrobatik. Ich hätte noch zwei Stunden weiter fotografieren können. Wäre es da nicht so kalt gewesen.

Ich freue mich auf ein spannendes, kreatives Jahr mit vielen Ideen und genialen Fotos, die ich auf diesem Blog präsentieren werde.