Der sagenhafte Schatz von Greifenweiler, Teil 3

Das ist nicht etwa der Stollen, in dem der Schatz vergraben liegt. Doch so ähnlich wie der Eingang des Eisenerzstollens könnte es damals ausgesehen haben, als die Polizei der Schatzgräberei ein Ende bereitete. Der Stollen konnte noch bis vor wenigen Jahren begangen werden. Heute ist er einsturzgefährdet und dient Fledermäusen als Wohnstätte. 

Im spannenden 3. Teil der Greifenweiler-Schatzsuche stehen die Schatzgräber kurz vor dem Ziel: das Gewölbe ist gefunden und soll geöffnet werden. Wie die Geschichte ausgeht, ist heute in der Badischen Zeitung zu lesen. Zum Artikel geht es hier

Von der Kunst, das Leben zu gestalten

Eine der wichtigsten Eigenschaften, die mir dabei hilft, mein Leben zu gestalten, ist Kreativität. Ich würde sagen, dass Kreativität essentiell ist, unser Leben zu leben. Uns Menschen ist es angeboren, gestalterisch tätig zu sein, etwas Neues zu schaffen, Ideen zu entwickeln. Kreativität erfüllt uns, beschenkt uns, gibt uns Sinn. So wie ein Künstler mit verschiedenen Farben ein Bild gestaltet, setzt sich unser Leben aus verschiedenen kreativen Aktivitäten zusammen, die unsere Persönlichkeit ausmachen. Das fängt beim Betrachten und Beschreiben an. Zehn verschiedene Leute können einen Baum ansehen und jeder von ihnen wird ihn auf andere Weise beschreiben. Wir nutzen Kreativität in unserem täglichen Leben. 

Kreativität ist ein Spielplatz, auf dem ich mich austoben darf. Mir Zeit nehmen, mich ins Gras legen und den Wolken zusehen bringt mir mehr Ideen ein, als eine Stunde vor dem Computer zu sitzen und nachzudenken. Viele neue Impulse erhalte ich, wenn ich durch die Natur laufe. Morgens, wenn ich mir vor meinem Arbeitstag die Zeit nehme, meine Gedanken niederzuschreiben und mir bewusst ausmale, wie ich den Tag gestalten will. Kreativität, das ist für mich die Kunst, mein Leben zu gestalten. Denn ich bin für mich und mein Leben verantwortlich. Es liegt in meiner Hand, was ich daraus mache. Es ist meine Aufgabe, das Bild mit Farbe zu füllen. Ich bestimme, welche Farbe ich nehme und wie ich mein Bild gestalte. Kreativ und schöpferisch tätig zu sein, das ist etwas wunderbares. Ich freue mich auf die Gestaltung dieses Tages! 

Doping mit Stützstrümpfen?

Sie sehen aus wie Venen- oder Stützstrümpfe. Solche, die ich vor Jahren nach einer Operation im Krankenhaus tragen musste. Aufgefallen sind sie mir das erste Mal im Laufbuch von Andreas Butz, das ich für das Literatur-Café rezensiert habe. Ästhetisch sind sie nicht der Brüller, besonders dann nicht, wenn der Läufer kurze Hosen trägt. Weiße, bis hoch an die Waden reichende, eng anliegende Strümpfe, die angeblich die arterielle Durchblutung und Sauerstoffverstärkung der Muskulatur steigern sollen. Mehr Sauerstoff bedeutet Leistungssteigerung. Doping mit Stützstrümpfen also. Rein legal, versteht sich. 

Neulich tauchten zwei Freundinnen im Lauftreff mit diesen Strümpfen auf. Hellauf begeistert priesen sie die Kompressionsstrümpfe in höchsten Tönen. Keine schweren Beine mehr, keine Schmerzen, tolles Wohlfühlfeeling nach langen Läufen. Das wollte ich dann wissen und besorgte mir ein paar der Strümpfe in weiß.

Erster Testlauf: Noch nie haben mich so viele Leute beachtet, als ich auf meiner Laufstrecke durchs Dorf lief. Ihr Gesichtsausdruck sprach Bände. Ich kam mir ziemlich bescheuert vor und war froh, als ich endlich im Grünen war.

Der zweite Testlauf fand in Hamburg statt. Es war mein erster Marathon. Ankommen war mein Ziel, und das möglichst unter 5 Stunden.

Siehe da, es gab noch andere Kompressionsläufer. Sogar Prominente. Unter anderem Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow. Ich fühlte mich unter Gleichgesinnten. Den Tom habe ich irgendwann sogar überholt. Aber das lag ja an seiner Grippe, dass er über 5 Stunden gebraucht hat, wie er später den Medien erzählte. Ich bin mit 4 Stunden 50 Minuten ins Ziel gekommen. Mission erreicht. Ob’s an den Strümpfen lag? Jedenfalls hatte ich keinerlei Schmerzen. Und das war es mir wert, ein bisschen so auszusehen, als würde ich mit Omas Stützstrümpfen durch Hamburg laufen.

Infos: cep-Laufsocken: www.cep-sports.com