Heute ist es tatsächlich passiert: Wir haben uns auf unserem Montags-Morgen-Lauf verlaufen. Und das auf einer unserer Trainingsstrecken. Wie das? Um unsere 10 KM-Runde durch die Wolfsschlucht zu vervollständigen, legen wir immer eine rund 2 KM lange Schleife ein, bevor es in die Wolfsschlucht geht. Heute sind wir die Schleife einmal anders herum gelaufen – und irgendwie haben wir dabei die Abzweigung verpasst und schon war es passiert… Wenn man eine andere Perspektive einnimmt, kommt einem sogar das Vertraute fremd vor. Im Leben ist es doch genauso: Manchmal stehen wir vor einem schier unlösbaren Problem. Oft hilft ein kleiner Perspektivenwechsel und eine Lösung zeichnet sich ab. Manchmal kommt man auch auf einem fremden Weg ans Ziel. Wir hatten uns verlaufen, mussten uns neu orientieren, und haben dabei einen neuen Weg entdeckt, aus dem vielleicht eine neue Trainingsstrecke wird.
Raum der Stille
Augenblicke der Besinnung bietet der „Raum der Stille“. Ein kleines Kästchen aus Holz gefertigt und nicht größer als eine Zigarettenschachtel. Aufgeklappt zeigt es seine inneren Werte: Ein aus Goldfolie gefertigtes Kreuz und ein Teelicht. Einfach Kerze anzünden und schon habt ihr einen kleinen Altar. Manch einer mag mit solchen Ritualen oder Gegenständen nichts anzufangen. Für mich persönlich ist dieser, ich will es mal profan sagen „klappbare Hosentaschenaltar“ ein ständiger Begleiter in meinen neuen Tag. Morgens die Kerze anzuzünden, als Symbol für Neuanfang und Dank meinem Gott gegenüber, mit dem ich einen neuen Tag gestalte.
Infos über den Raum der Stille gibt es hier.
Light-Painting on Stone
Malen mit Licht
Weshalb man heute nicht im Wald joggen sollte…
z’Basel isch Herbschtmäss
Am Sonntag auf der Herbstmesse in Basel. Hinein in die „Druggete“, auf den Petersplatz, zum Häfelimarkt. Magenbrot und gebrannte Mandeln, der Duft von heissen Marroni erfüllt die Luft, auf der Mitte des Petersplatzes dreht sich das nostalgische Kinderkarussell. Ein Krämer preist seine Gemüsehobel an, Stand an Stand reihen sich Kunsthandwerk, Schmuck und unendlich viele Buden mit Esswaren. Dort Apfelchüchli mit Zimt, da Käschüchli, Raclette und Fondue, würzige Mergues, Zuckerwatte, Basler Mässmogge. Es war fast wie ein Ausflug in die Vergangenheit. Damals bin ich immer mit meinen Großeltern nach Basel zur Herbstmesse. Waren damals auch schon so viele Leute da? Schmeckt die Zuckerwatte immer noch so lecker, wie ich sie als Kind in Erinnerung habe? Ich wollte es nicht versuchen. Aber heissi Marroni, die müssen sein! Wie jedes Jahr auf der Herbstmesse. Nirgends wo sonst schmecken sie so gut wie abends auf dem Petersplatz in Basel.