Archiv der Kategorie: Reisen

Dare!

Spuren im Schnee sind so geheimnisvoll. Sie machen neugierig. Welches Tier ist hier seinen Weg gegangen? War es vielleicht ein Wolf? Wohin führte sein Weg?

Spuren im Schnee erinnern mich an meine eigenen Lebensspuren. Welche werde ich hinterlassen? Sind sie auch geheimnisvoll? Wird jemand meinen Spuren folgen? Wohin werden mich meine Spuren führen, wenn ich meinen Träumen folge und eines Tages zurückblicke?

Berg und Tal

Eine Woche in den Bergen. Ein abgelegenes Chalet, das man nur zu Fuß mit Schneeschuhen erreicht. 1500 Meter hoch in den Bergen. Pulverschnee und Sonnenschein. Geniales Essen und eine tolle Gemeinschaft. Skifahren, Schneeschuhwandern, Pokerspielen. Eine Wanderung bei Vollmond durch den Neuschnee. Holz knistert im Ofen und wärmt die Hütte,  Das Leben kann so einfach sein. Was braucht man mehr als eine Tasse Kaffee am Morgen, zubereitet mit frischem Quellwasser, leckeres Bircher-Müsli und einen Tag voller Sonnenschein, Pulverschnee und Abenteuer? Abends relaxen bei feinem Essen: Käse-Fondue, Lachsfilet, Spaghetti, ein Glas Rotwein, Desserts zum Abwinken. Jeden Tag ein Horizont, der mit neuen Farben überrascht. Berge sind beständig. Unverrückbar. Majestätisch und Respekt einflößend. Berge üben eine wohltuende Atmosphäre auf mich aus, die mir Kraft gibt für mein Leben im Tal.

Fremde im Haus

Mal ehrlich: Würdet ihr Haus und Hof fremden Leuten überlassen? Der Deal: Während Leute in eurem Haus oder Wohnung leben, zieht ihr in deren vier Wände ein. Das nennt sich Haustausch und wer’s einmal gemacht hat, ist regelrecht angefressen. Das erzählten mir meine Interviewpartner, mit denen ich für meinen Artikel, den ich für Zeit online recherchierte, gesprochen habe. Der Artikel ist heute online gegangen und hier zu lesen.

Und wer kommt mit mir mit?

Heute ist mein Artikel über Reisebörsen im Internet in Zeit online erschienen. Hier der Link zum Artikel.

Am Samstag erschien der vierte Teil meiner Serie über Friedrich Ritter und die Galapagos Affäre in der Badischen Zeitung. Allerdings ist der Artikel nicht online geschaltet. Wer die Serie gerne weiterverfolgen möchte und den vierten Teil lesen will, der soll mir bitte eine E Mail über das Kontaktformular senden – ich schicke euch dann einen Scan des Artikels zu.

Chicken or Beef?

Dieser Hinweis war schon lange fällig: Kollege Nink ist Berufsreisender und schreibt irre Geschichten. Und das unglaubliche daran: Er hat sie tatsächlich auch erlebt. Auf seinem Blog 47tukane erzählt er, was er in aller Herren Länder alles erlebt. Empfehlenswert!  

Zum Eintrag Hunger auf 47tukane ist mir auch eine Geschichte eingefallen, die mit Essen auf Flügeln zu tun hat: 

Wenn ich mit dem Flugzeug unterwegs bin, bestelle ich mir immer ein „special meal“. Meist vegetarisch. Das hat den Vorteil, dass man immer zuerst bedient wird, bevor sich die Flugbegleiter mit dem obligatorischen „Chicken or Beef“ durch die Gänge zwängen.

Einmal habe ich asiatisch-vegetarisch bestellt. Während ich eben mal auf der Toilette war, wurde mein special meal asiatisch vegetarisch serviert. Als ich zurückkam, schmatzte meine Sitznachbarin genüsslich mein asiatisch-vegetarisches special meal, das mit meinem Namen (damals unverkennbar Deutsch) gekennzeichnet war. Auf meinen Hinweis, dass es sich um mein Essen handelt, folgte Schulterzucken und weiteres Schmatzen. Beschwerde bei der Flugbegleitung. „Oh we are sorry we thought it is hers because she’s asian“, lautete die Antwort. Ich tippte auf meinen Sitzplatz und den unverkennbar deutschen Namen auf dem Tablett, auf dem sich inzwischen nur noch Abfälle und Verpackung meines asiatisch-vegetarischen Essens befanden. Den Rest des Fluges habe ich hungrig zugebracht.

Daher mein Tipp: Asiatisch-vegetarisch bestellen, einen Sitzplatz neben einem Asiaten suchen und vor der Essensausgabe den Sitzplatz verlassen. Wenn eurer Sitznachbar genüsslich eurer Essen schlürft, Beweisfotos machen und die Fluggesellschaft verklagen! Das hab ich damals leider nämlich nicht gemacht. 

Seit einigen Jahren trage ich einen französischen Namen und werde  nun auf Flügen mit Madame angesprochen. Den Rest verstehe ich nicht, weil ich kein Französisch spreche. Asiatisch-vegetarisch habe ich nie wieder bestellt.

Schnee von heute

Der Winter ist zurück. Seit heute morgen fallen dicke Flocken im Markgräflerland. Früher gab es hier so viel Schnee, dass ich direkt vom Haus aus meine Skilangläufe starten konnte. Heute müssen wir bis zum Lipple hinter Kandern fahren oder noch weiter Richtung Notschrei oder Belchen, um richtig schönen Schnee zu finden. Das Foto entstand vor 2 Wochen auf dem Feldberggipfel. Ganz so ruhig wie es das Foto suggeriert ist es am Feldberg leider nicht. Liftbetrieb, Aprés-Ski und jede Menge Rummel sind dort Programm. Deshalb ziehe ich Berggipfel vor, auf die man nur zu Fuß kommt. Und das am liebsten früh am Morgen oder abends, wenn man alleine unterwegs ist.