Mal ehrlich: Würdet ihr Haus und Hof fremden Leuten überlassen? Der Deal: Während Leute in eurem Haus oder Wohnung leben, zieht ihr in deren vier Wände ein. Das nennt sich Haustausch und wer’s einmal gemacht hat, ist regelrecht angefressen. Das erzählten mir meine Interviewpartner, mit denen ich für meinen Artikel, den ich für Zeit online recherchierte, gesprochen habe. Der Artikel ist heute online gegangen und hier zu lesen.
Archiv des Monats: Februar 2009
Irgendwo da draußen
Heute Mittag war ich zusammen mit meiner Schwester Skilanglaufen. Während unten im Tal alles grau und trüb ist, befindet sich 20 Minuten von meinem Wohnort ein traumhaftes Winterwunderland. Ich stand zum ersten Mal seit meinem Skilanglaufabenteuer bei Minus 34 Grad in Kanada auf den Skiern. Ein gutes Gefühl, nach wochenlanger Pause wegen Erkältungskrankheiten endlich wieder einmal draußen unterwegs zu sein. Es war neblig, wir hatten Eisregen und Schneefall, aber es war wunderschön, durch den verschneiten Wald zu gleiten. Skilanglaufen mag vielleicht nicht so cool sein wie Snowboarden oder Ski Alpin, dafür ist man fast alleine unterwegs. So kann ich die Natur genießen und auftanken.
Die Hühner brachten den Tod
Heute ist der letzte Teil der Serie über Dr. Friedrich Ritter und die rätselhaften Ereignisse auf Floreana in der Badischen Zeitung zu lesen. Dr. Ritter, ein bekennender Vegetarier, stirbt an einer Fleischvergiftung. War das nur ein dummer Zufall oder war es Mord?
Mystisches Licht
Die Luft ist klar und krisp. Ein paar Vögel zwitschern. Der gefrorene Schnee knirscht unter den Schuhen. Der Wald ist ganz still. Hält den Atem an. Bettet sich zur Ruhe. Die Sonne verschwindet. Letzte Strahlen, die hinterm Horizont scheinen. Stille. Einen Augenblick lang ist Ewigkeit. Die Zeit hält inne. Ich spüre Leben. Ich bin. Zeit und Raum, Erde und Himmel, Natur und Mensch. Leben. Einfach schön.
Ein Foto auf 100 Meter
Faszinierendes Projekt des Fotografen Simon Hogsberg. Ein Foto auf 100 Metern Länge. Sehenswert!
Dancing Forest
Ich liebe Waldspaziergänge. Dieses Foto entstand bei einem Spaziergang am Samstagnachmittag im winterlichen Wald. Wir sahen über 15 Rehe, die durch den Wald zogen. Ich hörte den Wind, der durch die blattlosen Äste wehte, blinzelte in das Licht der Sonne, das sich im Schnee reflektierte. All das zusammen ergibt ein Lied, ein Rhythmus. Komponiert von den Bäumen, dem Wind und dem Licht. Dieses Foto ist der Versuch, den Rhythmus zu visualisieren, den Tanz des Waldes einzufangen. Und wie jedes Bild ist auch dieses eine ganz persönliche Interpretation des Liedes, eine Seelenlandschaft, die den Song des Waldes beschreibt. Vielleicht gefällt es dir ja.