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Canmore
Autor: takki | Rubrik: Fotografie, Journalismus, Reisen | Datum: 6. Februar 2010
Zur Zeit bin ich in Canmore, Alberta, Kanada in den Rocky Mountains. Die Zeit verbringe ich lieber draußen als vorm Computer, daher gab es noch keine Einträge. Es geht auch gleich los – den Sonnenaufgang in den Bergen fotografieren. Aber ein Bild möchte ich euch nicht vorenthalten: Gestern beim Schneeschuhwandern in Kananaskis Country.
Bestes Buch in 2009
Autor: takki | Rubrik: Kreativität, Leben, Schreiben | Datum: 30. Januar 2010
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Donald Millers Buch “A Million Miles in A Thousand Years” zählt mit Abstand zu den besten Büchern, die ich 2009 gelesen habe. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es Anfang Januar 2010 ein zweites Mal las. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein. Es liest sich inspirierend und erfrischend und bringt auch beim erneuten Lesen neue Erkenntnisse. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Worum es geht? Donald Miller berichtet darüber, wie er es zwar schaffte, als Buchautor erfolgreich zu sein, aber sein privates Leben nur noch vor sich herdümpelte. Als der übergewichtige Coachpotato von einem Filmteam angefragt wird, eines seiner Bücher – Memoiren über sein Studienleben – zu verfilmen und mit ihnen ein Drehbuch zu schreiben, gerät sein Leben ins Wanken. Die beiden Drehbuchautoren verändern den Inhalt des Buches so sehr, dass Donald Miller sich genötigt sieht, einzugreifen, damit sein Leben nicht verfälscht wird. Die Antwort der beiden Filmer: “Donald, dein richtiges Leben ist einfach scheiß langweilig.” Lesen Sie den vollständigen Beitrag »
Four Host First Nations Welcome
Autor: takki | Rubrik: Kreativität, Reisen | Datum: 29. Januar 2010
Da ich nächste Woche nach Kanada fliege scheint es passend, auf dieses Video aufmerksam zu machen. Wenn in Kürze die ganze Welt die Olympischen Winterspiele in Vancouver verfolgt, machen die Four Host First Nations auf ihre Kultur aufmerksam. Das Video zeigt auf faszinierende Weise die Vielfalt Kanadas und ihrer Aboriginal people.
Wellness auf 1200 Metern Höhe
Autor: takki | Rubrik: Ausflugstipps, Fotografie, Journalismus | Datum: 25. Januar 2010
So entspannend ist Wellness auf 1200 Metern Höhe. Herrlicher Blick auf den Gipfel des Herzogenhorns, mit 1415 Metern der dritthöchste Schwarzwaldgipfel oder nachts mit dem Orion am Sternenhimmel. Der HotPot der Krunkelbachhütte auf fast 1300 Metern ist wirklich der Hit und mein heißer Tipp für kalte Wintertage!
Schneeschuhtour auf’s Herzogenhorn, dort herrliche Alpensicht und Sonnenuntergang genießen, danach Abstieg auf die Krunkelbachhütte und ab in den HotPot! Im heißen Badezuber mit Sprudelbad serviert Hüttenwirt Werner Jünger den Umtrunk persönlich an den Open Air Whirlpool. Ausspannen, Abschalten und Genießen vor dem wunderschönen Panorama des Herzogenhorn.
Die rustikale Schwarzwald-Wellness auf 1200 Metern ist ein echtes Erlebnis. Anschließend folgt die Stärkung bei einem zünftigen Hüttenvesper bevor es auf den Abstieg nach Bernau geht. Wer mag kann sich mit dem Pistenbully ins Tal fahren lassen – auch das ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Und all das zu ganz vernünftigen Preisen. Alle Infos zum höchst gelegenen HotPot im Schwarzwald gibt es hier.
Schwarzer Wald
Autor: takki | Rubrik: Fotografie | Datum: 16. Januar 2010
Für die Römer war er düster und unheimlich, ein Ort, in den sich niemand wagte. Sie gaben dem Wald den Namen “Silva Nigra” – schwarzer Wald und waren sicher, dass Hexen, Teufel und Trolle darin ihr Unwesen trieben – so jedenfalls berichtete es Tacitus vor fast 2000 Jahren.
Wanderer, die heute auf dem Westweg oder anderen Routen durch den Schwarzwald gehen, können es kaum für möglich halten, dass dieser Wald für die Menschen damals einen solchen Schrecken darstellte.
Ich kann es dennoch gut verstehen. Als ich das Bild gemacht habe, da war es wirklich so – ein dunkler schwarzer Wald, der plötzlich so unheimlich wirkte und ich mir sicher war, dass ich einen Troll gesehen habe. Vielleicht entdeckt ihr ihn, wenn ihr das Bild genauer anseht.
Trailrunning
Autor: takki | Rubrik: Fotografie, Laufen | Datum: 13. Januar 2010
Trailrunning im Winter
Der Morgen küsst dich mit eiskaltem Atem. Vom Himmel fallen Schneeflocken. Doch du hast dich entschieden, zu Laufen. Egal bei welchem Wetter. Gut, dass es Freunde gibt, die auf dich warten. Keine Entschuldigungen. Elemente spüren! Den Körper spüren.
Gemeinsam lauft ihr los, in den verschneiten Winterwald. Der frische Schnee knarrt unter den Laufschuhen. Du sinkst ein, federst. Die Schritte sind anstrengender. Doch wie wundervoll ist es, durch eine verschneite Landschaft zu Laufen.
Alles ist wie von einem Zauber umhüllt. Die weiße Landschaft – sie macht den Kopf frei, wirkt beruhigend, ja fast meditativ. Du atmest frische kalte Luft. Auf einmal zählt nur der Weg vor dir. Gemeinsam Laufen. Erzählen. Lachen. Schweigen. Genießen.
Mental erfrischt kommt du aus dem Wald zurück. Dein Tag kann beginnen.
Impressionen von meinem Trailrun heute morgen durch die Wolfsschlucht
2010
Autor: takki | Rubrik: Fotografie | Datum: 11. Januar 2010
Eigentlich wollte ich heute Abend einen längeren Blogpost über 2010 schreiben. Die längere Pause gab es deshalb, weil ich eine Woche im Schneeurlaub in Bergün, Graubünden war. Von dort habe ich dieses wunderschöne Bild der Eisblumen mitgebracht, die sich an meinem Küchenfenster gebildet haben. Der kleine Schneekristall erinnert mich an einen Schmetterling.
Schneewald
Autor: takki | Rubrik: Fotografie | Datum: 27. Dezember 2009
Schneewanderungen an den Weihnachtstagen haben bei uns fast schon eine gewisse Tradition. Meist geht es hoch aufs Herzogenhorn im Schwarzwald. Doch leider war es dieses Jahr an Weihnachten nicht so üppig mit Schnee, der sich für eine Schneeschuhwanderung eignete. Deshalb entschieden wir uns für eine kleine Wanderung auf dem Lipple-Stühle-Weg, auf dem wir gestern ganz alleine unterwegs waren. Wunderschöne Ausblicke zu den Alpen und eine Begegnung mit einer Wildkatze zählten zu den Höhepunkten unserer Schneewanderung (ohne Schneeschuhe). Dabei ist dieses Foto vom Schneewald entstanden.
Weihnachten auf dem Dorf
Autor: takki | Rubrik: Fotografie, Kreativität, Leben | Datum: 22. Dezember 2009
Dieses Motiv mit der Kirche und dem Weihnachtsbaum hatte ich bereits seit einiger Zeit geplant. Als es dann vergangenen Sonntag so heftig schneite, war der geeignete Augenblick dafür. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel Schnee im Dorf gesehen habe. Das Foto haben wir abends am 4. Advent aufgenommen. Es schneite so heftig, dass die Kamera trotz Regenschirms nass wurde. Es zeigt den Dorfplatz in Wintersweiler mit geschmücktem Tannenbaum und Dorfkirche. In diesem Ort bin ich aufgewachsen und habe als Kind beim Krippenspiel an Heilig Abend mitgespielt. Ich spielte fast immer ein Tier, einen Hirten oder war einer von den Engeln im Chor. Die Hauptrolle haben immer andere Mädchen bekommen. Was aber auch nicht tragisch war. Maria, die meistens ein Kopftuch trug, mit dem Jesuskind im Arm, das war nicht so mein Ding. Dann doch lieber ein Hirte. Einmal durfte ich einen Engel spielen, der die Geburt von Jesus verkündete. Aber das war ein Schattenspiel, d.h. wir spielten hinter einer Leinwand und waren für die Zuschauer in der Kirche nur als Umrisse zu erkennen.
Wenn wir früher an Heilig Abend zum Gottesdienst in die Kirche gingen, hatten wir sehr viele Weihnachten, in denen Schnee gefallen ist. Irgendwie gehört das halt zu Weihnachten, dass Schnee liegt. Und bis vor ein paar Tagen war die Hoffnung noch groß. Heute haben wir 10 Grad plus und alle Hoffnung auf weiße Weihnachten ist dahingeflossen wie ein Schokonikolaus in der Sauna.
Geht euch das auch so, dass Weihnachten immer so plötzlich kommt? Was hatte ich mir nicht alles vorgenommen. Einen Gang runterkurbeln, bewusst die Adventszeit genießen. Es sah ganz gut aus, bis ich vor zwei Wochen krank wurde. Keine Schweinegrippe, aber ein heftiger grippaler Infekt. Aus vorbei war es mit meiner Einkehr in der Adventszeit. Genau das Gegenteil ist der Fall. Jetzt muss ich das liegen gebliebene noch erledigen.
Um zur Ruhe zu kommen, Abstand zu Arbeit und Projekten haben, den Kopf frei bekommen, habe ich mir die zwölf Rauhnächte vorgenommen, die mit Heilig Abend Mitternacht beginnen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich in einem Blogpost in den kommenden Tagen.
Minus 16 Grad
Autor: takki | Rubrik: Fotografie | Datum: 20. Dezember 2009
Heute morgen suchte ich nach einem Motiv, das die minus 16 Grad der Nacht bildlich beschreiben könnte, ohne dass ich dazu aus dem Haus musste. Eisblumen hatte ich leider keine am Fenster, dafür fand ich das.











