Seeblick


Geschafft! 70 Kilometer, 2200 Höhenmeter und drei Wandertage auf der Murgleiter liegen hinter uns. Die Murgleiter habe ich für eine Reportage für das Outdoor Magazin erwandert.
Die Murgleiter eignet sich für alle, die anspruchsvolle Wanderungen mögen. Dabei hat uns die 3. Etappe von Schönmünzach bis nach Baiersbronn am besten gefallen. Gehzeit für die 25 Kilometer: rund acht Stunden. Der Anstieg vom Huzenbacher See auf die Höhe auf steilem Felspfad sowie die Durchquerung des Hochmoores waren zwei der Höhepunkte, erstklassige Aussichten mit eingeschlossen. Das Foto zeigt den Blick auf den Huzenbacher See vom Seeblick in 960 Metern Höhe in die Tiefe.
Für alle Ultraläufer: Die Murgleiter kann man auch erlaufen: Am 5. September beim Ultralauf Murgleiter. Geschätzte Laufzeit: 12 Stunden.

Berlin in High Dynamic Range


Inspiriert durch Trey Ratcliff’s Blog Stuck in Customs habe ich mich entschlossen, während meiner Berlin Reise in HDR zu fotografieren.
Die HDR Technik ist noch sehr neu für mich und ich stehe damit noch ganz am Anfang. Trotzdem bin ich mit meinen Versuchen recht zufrieden und will meine HDR-Technik weiter verfeinern.
Die drei Tage in Berlin waren natürlich viel zu kurz – nicht nur wegen dem Fotografieren. Neben den obligatorischen Besuch des Reichstags/Kuppel waren wir in der Schweizerischen Botschaft zum Empfang geladen (inklusive üppigem Buffet). Während der Stadtrundfahrt sah ich nicht nur die alte Mauer, sondern auch Karl Lagerfeld, der sich eigentlich mehr Ruhe zum Fotografieren von Claudia Schiffer gewünscht hätte, erlebte eine Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Potsdam, im Schloss Cecilienhof (Gedenkstätte Potsdamer Abkommen), schipperte auf dem Wannsee herum und schaute mir die Open Air Ausstellung Topografie des Terrors an.
Fazit: Berlin – ich komme wieder !

Sommer – endlich


Endlich Sommer! Jetzt sind sie da, die heißen Juli-Tage, in denen die Sonne vom Himmel brennt und der Himmel so endlos blau ist wie das tiefe Meer. Doch auch sie sind endlich. Bald werden sie vergangen sein, so wie das Weizenfeld gemäht sein wird und die Tage wieder kürzer werden.
Doch Sommer ist heute und heute ist Sommer! Ich genieße ihn, am Schreibtisch sitzend, ein offenes Fenster, Vogelgezwitscher, grüne Bäume, Blätter rascheln leicht im Wind. Eine Brise weht zu mir herein. Ich blicke aus dem Fenster und sehe einen Himmel, zum Greifen nah, silberne Flugzeuge blitzen im Licht der Sonne.

Oldie but Goldie


Auf dem Bähnle-Radweg habe ich diesen alten Opel entdeckt, der noch immer seinen Dienst tut. Zumindest sieht es so aus, denn er trägt ein Oldtimer-Nummernschild. Trotzig steht er da in seinem Unterstand, unverwüstlich scheint er mühelos die Jahre zu überbrücken und verrichtet treu seinen Dienst, so als könne ihm das ganze Gerangel um den Konzern reichlich egal sein.

Wasser


Das Foto habe ich gestern an den Isteiner Schwellen aufgenommen. Ein heiß-schwüler Tag mit Temperaturen über 30 Grad, Sonne, blauer Himmel. Heute sehe ich den sinflutartigen Regenfällen zu, wenn ich aus dem Fenster blicke. Und bei 18 Grad kommt nicht grade Sommer-Feeling auf. Dafür passt das Wetter zu den Schuhen, die ich mir heute gekauft habe – den Salomon X 3 D Trail mit Gore-Tex. Dumm nur, dass ich grad gar keine Lust auf Laufen habe….

Wasser-Marsch habe ich das heutige Foto genannt. Es könnte genauso gut eine überflutete Hauptstraße sein. Interessant wie vielschichtig das Element Wasser doch ist. Mal bringt es jede Menge Spaß so wie gestern diesem Wasserläufer, für andere ist es alles andere als willkommen. Auf unserer Biketour rund um den Südschwarzwald (Fotos folgen in Kürze) mussten wir auch einen Tag im Regen fahren. Mit guter Ausrüstung – ganz besonders wichtig sind regendichte Packtaschen ! macht einem das Nass nicht all zu viel aus. Trotzdem waren wir echt dankbar, dass es nur bei einem Regentag geblieben ist.

Dschungelfeeling


Mit dem Stocherkahn unterwegs im Naturschutzgebiet Taubergießen
Den Europapark in Rust kennt man. Wer sich dem Rummel entziehen möchte, findet in unmittelbarer Nähe eines der wunderbarsten Naturschutzgebiete, die sich mit einem Boot erkunden lassen. Auf der Blinden Elz fahren alteingesessene Fischer mit Flachkähnen durch die dschungelartigen Wasserwege. Einer von ihnen ist Bertram Spoth, der seit über 30 Jahren auf der Blinden Elz Stocherkahnfahrten anbietet und eine Menge über Flora und Fauna zu erzählen weiß. Unterwegs kann man Eisvögel, Haubentaucher, Drosselrohrsänger, Enten, Schwäne, Kormorane und Gänse beobachten. Die sieben Kilometer lange Bootsfahrt ist ein wunderbares Erlebnis. Ideal zum Abschalten und Genießen.