Archiv der Kategorie: TakkiwritesBlog

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Orbi auf dem Belchen

Wie ein überdimensioniertes Toilettenhäuschen sieht er aus, der Orbi, der bis August 2012 statt des Gipfelkreuzes den Gipfel des 1414 Meter hohen Belchen im Südschwarzwald markiert.
Der Künstler Marco Schuler schuf die 5 Meter hohe und 2,5 Meter breite Skulptur aus den Holzbänken, auf denen Pilger im vergangenen Jahr während des Papstbesuchs in Freiburg beteten.
Schulers Skulptur, die das Gipfelkreuz umschließt, will damit den Raum auf dem kahlen, windgepeitschten Gipfel als Sehnsuchtsort neu zugänglich machen.

Schneeschuhtour aufs Herzogenhorn

Was für ein Juwel! Das Herzogenhorn, mit 1415 Metern der zweithöchste Gipfel im Schwarzwald. Für mich – gemeinsam mit dem Belchen – einer der schönsten Schwarzwaldberge. Unberührt von Straßen, Gondeln oder Liftanlagen thront sein Gipfelkreuz im Licht der untergehenden Sonne. Nur Schneeschuhwanderer oder Tourenskifahrer teilen das Gipfelglück und genießen ein Panorama mit Aussicht auf Belchen, Feldberg und die Alpen.

Vergangenen Samstag war ich endlich wieder auf „meinem“ Berg. Zwar hatten wir keine Alpensicht, dafür fantastisches Wetter. Nach dem obligatorischen Gipfelschnaps Einkehr in der Krunkelbachhütte, bevor es im Mondschein wieder zurück ins Tal ging. Eine Schneeschuhtour im Mondschein, bei minus 20 Grad gehört unbedingt auf die Liste der 99 Dinge, die man im Schwarzwald tun sollte. Die Luft war so rein und klar, am liebsten hätte ich sie in Dosen gepackt und mit nach Hause genommen. Im hellen Mondlicht funkelten und glitzerten die Tannenwälder, als wären sie von einem magischen Licht bestrahlt.

Waldelfen


Gestern war ich mit meiner Freundin Tiffany und Australien Shepherd Pokie auf dem Katzenberg spazieren. Ich zeigte ihnen die keltischen Hügelgräber. Tiffany und ich teilen unsere Begeisterung für die Natur und es war einfach schön, zusammen mit ihr unterwegs zu sein. Trotz des widrigen Wetters – es war recht kalt und regnete – genossen wir die Zeit draußen im Wald. Wir kamen an diesem kleinen Teich vorbei. Es regnete war grau und trüb, aber er lag vor uns im Wald wie ein verwunschener See. Und mit ein wenig Fantasie konnte man die Elfen auf dem Wasser tanzen sehen. Natürlich entspricht dieses Foto nicht dem Bild, das ich in Wirklichkeit gesehen habe. Aber es ist meine Vision von dem, was ich da vor mir sah. Es ist das, was ich vor meinem inneren Auge sah, was ich fühlte und hörte.