Archiv der Kategorie: Fotografie

Schneewald

Schneewald

Schneewanderungen an den Weihnachtstagen haben bei uns fast schon eine gewisse Tradition. Meist geht es hoch aufs Herzogenhorn im Schwarzwald. Doch leider war es dieses Jahr an Weihnachten nicht so üppig mit Schnee, der sich für eine Schneeschuhwanderung eignete. Deshalb entschieden wir uns für eine kleine Wanderung auf dem Lipple-Stühle-Weg, auf dem wir gestern ganz alleine unterwegs waren. Wunderschöne Ausblicke zu den Alpen und eine Begegnung mit einer Wildkatze zählten zu den Höhepunkten unserer Schneewanderung (ohne Schneeschuhe). Dabei ist dieses Foto vom Schneewald entstanden.

Weihnachten auf dem Dorf

Dorfplatz Wintersweiler

Dieses Motiv mit der Kirche und dem Weihnachtsbaum hatte ich bereits seit einiger Zeit geplant. Als es dann vergangenen Sonntag so heftig schneite, war der geeignete Augenblick dafür. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel Schnee im Dorf gesehen habe. Das Foto haben wir abends am 4. Advent aufgenommen. Es schneite so heftig, dass die Kamera trotz Regenschirms nass wurde. Es zeigt den Dorfplatz in Wintersweiler mit geschmücktem Tannenbaum und Dorfkirche. In diesem Ort bin ich aufgewachsen und habe als Kind beim Krippenspiel an Heilig Abend mitgespielt. Ich spielte fast immer ein Tier, einen Hirten oder war einer von den Engeln im Chor. Die Hauptrolle haben immer andere Mädchen bekommen. Was aber auch nicht tragisch war. Maria, die meistens ein Kopftuch trug, mit dem Jesuskind im Arm, das war nicht so mein Ding. Dann doch lieber ein Hirte. Einmal durfte ich einen Engel spielen, der die Geburt von Jesus verkündete. Aber das war ein Schattenspiel, d.h. wir spielten hinter einer Leinwand und waren für die Zuschauer in der Kirche nur als Umrisse zu erkennen.

Wenn wir früher an Heilig Abend zum Gottesdienst in die Kirche gingen, hatten wir sehr viele Weihnachten, in denen Schnee gefallen ist. Irgendwie gehört das halt zu Weihnachten, dass Schnee liegt. Und bis vor ein paar Tagen war die Hoffnung noch groß. Heute haben wir 10 Grad plus und alle Hoffnung auf weiße Weihnachten ist dahingeflossen wie ein Schokonikolaus in der Sauna.

Geht euch das auch so, dass Weihnachten immer so plötzlich kommt? Was hatte ich mir nicht alles vorgenommen. Einen Gang runterkurbeln, bewusst die Adventszeit genießen. Es sah ganz gut aus, bis ich vor zwei Wochen krank wurde. Keine Schweinegrippe, aber ein heftiger grippaler Infekt. Aus vorbei war es mit meiner Einkehr in der Adventszeit. Genau das Gegenteil ist der Fall. Jetzt muss ich das liegen gebliebene noch erledigen.

Um zur Ruhe zu kommen, Abstand zu Arbeit und Projekten haben, den Kopf frei bekommen, habe ich mir die zwölf Rauhnächte vorgenommen, die mit Heilig Abend Mitternacht beginnen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich in einem Blogpost in den kommenden Tagen.

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Keltischer Ringwall Stockberg

Keltischer Ringwall Stockberg

Am Sonntag sind wir vom Parkplatz „Auf der Egerten“ zwischen Marzell und dem Hochblauen gelegen, auf den 1075 Meter hohen Stockberg gewandert. Ich wollte mir unbedingt den keltischen Ringwall ansehen. Auf den Berg führt ein sehr schmaler und steiler Pfad und der Anstieg hat sich echt gelohnt, denn der Ort ist wirklich sehr beeindruckend. Laut der Website Burgeninventar.de ist der Ringwall auf dem Stockberg die vermutlich höchstgelegene Burgstelle Baden-Württembergs. Die Website gibt den Bau der Burg mit 11./12. Jahrhundert an, weiter dass sie im 13. Jahrhundert zerstört wurde.

Keltischer Ringwall Stockberg
Ich bin erstaunt, dass es nicht sehr viele Informationen zu dieser Burganlage gibt und recherchiere derzeit nach Quellen und weiterem Material. Für Hinweise bin ich sehr dankbar.
UPDATE: Aktueller Stand meiner Recherchen: Über die Gemeinde Malsburg-Marzell habe ich Kontakt zu Karlheinz Beyerle erhalten. Er hat für die Ortschronik einen Beitrag über den Ringwall auf dem Stockberg beigesteuert (Versuch einer kulturgeschichtlichen Deutung der Anlage).
Und vom Regierungspräsidium Freiburg habe ich erfahren, dass es dazu Unterlagen im Ortsaktenarchiv gibt und mir die Daten gerne zur Einsicht vorgelegt werden. In Kürze werde ich also nach Freiburg reisen, um Einsicht zu nehmen.

Im Entenschwumm

Entenkreisel Eimeldingen

Gestern Abend fotografierte ich die Entenskulptur von Tanja Bürgelin-Arslan in Eimeldingen. Dabei ist dieses Bild entstanden. Dafür sehen meine neu gekauften Salomon XA Pro 3D jetzt aus wie Sau. Jetzt ist mir auch klar, weshalb das Gebiet Entenschwumm heißt. Das Industriegebiet befindet sich nämlich auf einem ehemaligen Sumpfgebiet, in dem sich Wildenten tummelten. Um einen guten Standpunkt für meine Aufnahme zu finden, musste ich mein Stativ auf einer Wiese aufbauen. Zunächst bemerkte ich gar nicht, wie tief meine Schuhe auf der Wiese einsanken, zu sehr war ich auf mein Fotoobjekt konzentriert. Ist das Foto die Schuh-Putzaktion, die mir noch bevorsteht, wert? Ich hoffe doch sehr.