Archiv der Kategorie: Reisen

Kleefeld

Heute Nachmittag war ich in Kleefeld zu Besuch beim Fotograf Dennis Fast. Auf dem Weg zu ihm fand ich diese windschiefe Scheune in der Nähe seines Wohnortes Kleefeld. Dennis habe ich vor acht Jahren up North kennen gelernt. Seine Fotografien von Eisbären und Polarlichtern sind atemberaubend. Schaut euch einfach seine Website an.  

Das deutsche Auenland in Kanada

Die Ortschaften hier heißen Sommerfeld, Neuenburg, Schönau, Altona, Hanover und Steinbach. Ich bin im Mennonitenland. Die Geschichte habe ich mir heute Nachmittag im Mennonite Museum in Steinbach angesehen. Und habe ein deutsches Auenland entdeckt: Als nämlich die ersten Mennoniten 1874 hier nach Steinbach kamen, hatten sie nicht genügend Zeit, um vor dem harten Winter ein Haus fertig zustellen. Also bauten sie so genannte Semlins, die sich rund einen Meter unter der Erdoberfläche befanden. Für mich sieht es aus wie die Häuser des Auenlandes – mit dem einen Unterschied, dass sie – typisch deutsch eben- sehr eckig gebaut sind. 

Jetlaged in Winnipeg

Es ist 5.20 Uhr hier in Winnipeg und ich bin hellwach. Gestern bin ich nach einem sehr langen Tag hier angekommen. Der Flug von Frankfurt nach Ottawa war recht ruppig. Der Service musste mehrmals unterbrochen werden, der Kapitän wechselte die Flughöhe und hat sich mindestens drei mal für die Turbulenzen entschuldigt. Von Ottawa ging es weiter nach Winnipeg, noch einmal fast drei Stunden Flugzeit. Obwohl Winnipeg 700.000 Einwohner hat, wirkt hier alles dörflich und ruhig. Wenig Verkehr, wenig Menschen, dafür einen Himmel der einem den Atem verschlägt. Das Land ist flach wie eine Flunder. Viel mehr kann ich noch nicht sagen, bin todmüde ins Bett gefallen. Am Montag geht es dann up North zu meinem Bestimmungsort. Straßen führen da keine hin. Man kommt nur mit dem Zug (dauert 36 Stunden) oder mit einem Propellerflugzeug hin. 

Aufatmen Auftanken Aufleben

Übers Wochenende waren wir in Lauterbrunnen im Berner Oberland. Ein Ort, an dem die Seele Flügel bekommt. Eine Wanderung führte uns von Isenfluh auf die auf 1955 Meter gelegene Lobhornhütte. Herrliche Ausblicke auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Und immer wieder auf’s neue faszinierend: der Staubbachfall. 300 Meter stürzt das Wasser in den Talgrund. Durch die auftretende Thermik wird das Wasser in alle Himmelsrichtungen zerstäubt. Angeblich hat sich Goethe vom Staubbachfall inspirieren lassen und dort seinen „Gesang der Geister über den Wassern“ verfasst. Aber seht selbst. Alle Fotos wurden mit der Canon G 9 aufgenommen. 

Flug nach Vava’u

[youtube Ts9zQqfSmTk]   Eben habe ich erfahren, dass der geplante Flug mit dem Polizeihubschrauber während des EM-Halbfinales am Mittwoch nicht stattfindet. Schade. Daher tröste ich mich – und euch – mit einer Landung in Vava’u. Vava’u fragt ihr euch jetzt wahrscheinlich? Wo liegt denn das? Im Königreich Tonga. Viel Spaß beim Landeanflug. Wen es interessiert: Aufgenommen habe ich den Film mit der Nikon Coolpix 8800.