Kinotipp – Into the wild

Einer der besten Filme die ich in der vergangenen Zeit gesehen habe, ist „Into the Wild“ von Sean Penn. Basierend auf dem hervorragend recherchierten Tatsachenbericht von Jon Krakauer, erzählt der Film die tragische Geschichte von Christopher Mc Candless, der 1992 in der Wildnis von Alaska verhungerte. Das Buch von Jon Krakauer „Into the wild“ fiel mir im September 2000 in einem Buchladen in Canmore, Alberta, Kanada in die Hände. Ich habe es seither etliche Male gelesen. Immer wieder hat mich die Geschichte dieses jungen Mannes fasziniert, der all seine Ersparnisse spendete und alle Kontakte zu seiner Familie abbrach und sich auf eine lange Reise machte. Auf der Suche nach sich selbst, nach dem Leben. Sein größtes Ziel: nach Alaska zu gehen um dort das zu erleben, was ihm seine Familie nicht erlaubte: FREIHEIT. Sean Penn hat einen bemerkenswerten Film aus der Buchvorlage gemacht. Faszinierende Naturaufnahmen und ein genialer Soundtrack machen den Film zu einem echten Meisterwerk, der immer wieder neu zum Nachdenken anregt. 

Fernsicht vom Belchen

Herrliche Alpensicht vom Belchen! Auch heute zu erleben. Schaut mal auf die Webcam. Diese Aufnahme stammt vom vergangenen Sonntag als wir mit unseren Schneeschuhen auf den Belchen wanderten. Abseits der Pisten waren wir ganz alleine im Wald. Es gibt nichts Schöneres als durch einen verschneiten Wald zu wandern! Leider wird es immer weniger mit Schnee im Schwarzwald. Das Hundeschlittenrennen in Bernau musste deswegen abgesagt werden. Ich kann mich erinnern, als ich vor mehr als zehn Jahren darüber berichtet hatte, dass man schier im Schnee versank. Trotzdem hoffe ich noch auf die eine oder andere Schneeschuhwanderung bevor der Frühling Einzug hält. Vielleicht in den Vogesen oder sogar in den Alpen. Wer eine tolle Tour weiß – ich freue mich über Vorschläge und Tourenbeschreibungen.