Eisbär-Fotosafari auf der Seal River Lodge

Auge in Auge mit dem Eisbär, der keine zehn Meter an mir vorbei tappt, nachts bei minus 18 Grad (mit Windchill-Faktor minus 30 Grad) Polarlichter fotografieren, Sonnenhalos und unglaubliche Sonnenauf- und Untergänge erleben. Der Tag hat gefühlte 48 Stunden, so vieles habe ich erlebt und weiß gar nicht so recht, wo anfangen. Es ist weit nach Mitternacht und endlich komme ich dazu, meine ersten Fotos online zu stellen. Gestern war ich nachts draußen, um die Polarlichter zu fotografieren bis alle meine Batterien den Kältetod starben und ich gezwungen war, in die Lodge zu gehen. Ich konnte kaum meine Augen offen halten, so müde war ich.

Die Seal River Lodge von Churchill Wild liegt 30 Flugminuten von Churchill entfernt. Wir kamen am Sonntag Nachmittag an und hatten nur noch wenige Stunden Tageslicht. Die Sonne geht hier im Norden bereits um 16 Uhr unter. Das Foto zeigt die Seal River Lodge in der Abenddämmerung.

Und gleich in der ersten Nacht hatten wir Glück und konnten Nordlichter beobachten und fotografieren.

Der Tag auf Seal River beginnt früh. Um 7 Uhr gibt es Frühstück, damit wir das wunderbare Morgenlicht zum Fotografieren nutzen können.

Und mit dem wunderbaren Licht taucht auch schon der erste Bär vor der Lodge auf.

Das freut natürlich die Fotografen, deshalb sind sie zur Seal River Lodge gekommen. Wer mutig ist, muss nicht hinter dem Zaun bleiben, sondern geht, in Begleitung von Guides, außerhalb des Sicherheitszaunes. So gelingen außerordentliche Fotos wie dieses hier.

Mit dem schönen Bild von der Sonnenhalo verabschiede ich mich für heute. Es ist nach 1 Uhr morgens und mir fallen gleich die Augen zu. Morgen früh ab 7 Uhr geht es wieder los und wir sind gespannt, was uns morgen erwartet. Die Temperaturen sollen weiter fallen – und kommt Wind hinzu, sind das schnell mal gefühlte minus 30 Grad. Doch mit meinem arktischen Daunenanorak habe ich echt warm.

7 Gedanken zu „Eisbär-Fotosafari auf der Seal River Lodge“

  1. Wundervolle Aufnahmen – ich kann gut nachvollziehen, dass es Dir schwerfällt das bislang erlebte in Worte zu fassen und zu überlegen wo Du überhaupt anfangen sollst. Es muss atemberaubend sein, solche Naturphänomene life zu erleben. LG

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