Langer Flug, entsprechend bin ich durch den Wind. Hab mein Auto, einen blauen Chevy Cobalt abgholt, mit dem ich dann in den Sonnenuntergang gedüst bin. Vor mir die Skyline von Calgary, dahinter die fantastischen Rocky Mountains. Warm ist es hier! Die Temperaturen liegen um null Grad. Das Wetter ist fantastisch, das Blau des Himmels unglaublich intensiv und die Luft einfach herrlich crisp! Und mein Hotelzimmer so groß, dass ich mich schier drin verlaufe! Morgen gehts dann zum Skilanglauf und Reiten. YIHAA
So kalt ist es derzeit in Calgary (4 Uhr morgens). Da kann ich mich auf ein paar eiskalte Tage gefasst machen, wenn ich diese Woche nach Kanada fliege. Ich werde beim Eisskulpturenfestival in Lake Louise dabei sein und darüber berichten. Zwölf Teams werden innerhalb 72 Stunden aus Eisblöcken fantastische Kunstwerke entstehen lassen. Je nach Zeit und Internet-Zugang werde ich hier im Blog darüber berichten.
Ein Roadtrip durch Alberta, Montana, British Columbia im Oktober 2007. Die Musik stammt von Moby, der auf seiner Seite MobyGratis Musik für nonkommerzielle Projekte zur Verfügung stellt. UPDATE: Sorry, das Video ist derzeit nicht mehr zu sehen. Ich möchte noch einiges optimieren, bevor ich es wieder online stelle. Daher bitte ich noch ein wenig um Geduld. Dafür gibt es ab nächster Woche einen Live-Bericht aus den kanadischen Rocky Mountains.[youtube FKIa_Owns74]
Sonntagmorgen um 5 Uhr aufstehen ist hart. Als der Wecker klingelte fragte ich mich, ob ich wirklich raus will. Als wir uns in der Dunkelheit von der Talstation aus auf den Weg zum Belchengipfel machten, wusste ich genau, was es ist, das mich früh morgens aufstehen lässt: Das Bewusstsein, Teil von etwas Einmaligem zu sein, das Abseits meines abgesicherten und geregelten Lebens passiert. Meine Anwesenheit in einem noch dunklen, verschneiten Wald, der sonst nur den Bäumen, dem Wind, den Tieren, Licht und Dunkel gehört. Wie ein Goldsucher nach wertvollen Nuggets schürft, bin ich auf der Suche nach den Augenblicken des Erwachens. Sei es die aufgehende Sonne, Tau der morgens eine Wiese benetzt oder eine Vollmondnacht auf verschneiten Schwarzwaldbergen. Das sind die kostbaren Momente, die mein Leben in einem größeren Rahmen erscheinen lassen.
Wer in Alberta auf dem Highway No. 3 (dem Crows Nest Highway) nach Westen fährt, kommt an diesem Burmis Tree vorbei. Mit seinen verwitterten Ästen symbolisiert er die Standhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit der dort lebenden Menschen. Der Baum befindet sich ca. 11 Kilometer östlich von Frank Slide. Am 29. April 1903 um 4 Uhr morgens kollabierte die Bergspitze des Turtle Mountain und begrub das Dorf Frank unter sich. Rund 82 Millionen Tonnen brachen lawinenartig über den Ort und töteten 70 Menschen. Noch heute ist das Ausmaß der Katastrophe atemberaubend: Die Felsen liegen in einem Umkreis von einem Kilometer Länge, 425 Meter Breite und 150 Meter Tiefe.
Journalistin – Fotografin
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