Ein internationales Tango-Festival in Los Angeles wirbt mit einem meiner Fotos für ihren Tango Marathon!
Vor einigen Wochen hat mich Mitra Martin von Tangomarvista angemailt. Ihr hat mein Bild von den Dancing Trees auf flickr so gut gefallen, dass sie es für ihren Oxygen Tango Marathon verwenden möchten. Das Event findet am 18. Juli in Los Angeles statt. Falls ihr gerne Tango tanzt und grade in der Gegend seid – schaut einfach mal rein.
Ziel des Abends – außer jeder Menge Spaß beim Tanzen – ist es, 1200 Bäume im Amazonasgebiet in Brasilien zu pflanzen.
So lautet nicht etwa der Name eines Stromanbieters. Hinter ekone verbirgt sich eine neue Geschäftsidee meines Freundes Simon Dobslaw. Was es damit auf sich hat, könnt ihr in meinem Bericht in der Badischen Zeitung lesen.
Meine ersten Versuche, atmosphärische Fotos zu gestalten. Quasi ein Foto, das nicht mit 1/125 belichtet ist, sondern 30 Sekunden. Ohne, dass die Kamera bewegt wird. Die Videos sind heute Nachmittag im Wollbachtal bei Egerten entstanden. Die Qualität ist leider sehr bescheiden. Meine Canon G9 kann halt leider kein HD.
Im Wald. Eine Kamera. Verschluss, Blende, Lichtsensor. Ein Augenblick. Festgehalten für die Ewigkeit. Zumindest so lange, wie dieses Blog oder meine flickr-Seite existiert. Ein Foto, das einen Augenblick meines Lebens in einem ganz bestimmten Umfeld festgehalten hat. Ein Seelenbild. Intuitiv, ohne durch den Auslöser zu drücken, ohne die Kamera auf ein Stativ zu stellen. Einen Augenblick aus dem Leben gegriffen. Ein wunderbarer, glücklicher Augenblick. Einer jener Momente, in denen man durch das Leben tanzt. Augenblicke, von denen man wünscht, es gäbe mehr.
Ich liebe Waldspaziergänge. Dieses Foto entstand bei einem Spaziergang am Samstagnachmittag im winterlichen Wald. Wir sahen über 15 Rehe, die durch den Wald zogen. Ich hörte den Wind, der durch die blattlosen Äste wehte, blinzelte in das Licht der Sonne, das sich im Schnee reflektierte. All das zusammen ergibt ein Lied, ein Rhythmus. Komponiert von den Bäumen, dem Wind und dem Licht. Dieses Foto ist der Versuch, den Rhythmus zu visualisieren, den Tanz des Waldes einzufangen. Und wie jedes Bild ist auch dieses eine ganz persönliche Interpretation des Liedes, eine Seelenlandschaft, die den Song des Waldes beschreibt. Vielleicht gefällt es dir ja.
Der Film „A Thousand Words“ von Ted Chung geht dieser Frage nach. Jeden Tag gibt es so viele Möglichkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Was wäre, wenn du einmal eine solche Gelegenheit wahrnimmst?
Der Film erzählt das auf eine wunderbare Weise. Das ist Storytelling pur.
Journalistin – Fotografin
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