Unterwegs

Stuttgart Hauptbahnhof. Menschen. Gleise. Züge. Fahrpläne. Mir ist aufgefallen, wie häufig Menschen auf die Fahrpläne sehen. Sie zeigen uns an, wann wohin und auf welchem Gleis unser Zug fährt. Das ist offensichtlich ein großes Bedürfnis. Klar, wenn man seinen Zug verpasst, ist das weniger schön. In der Regel weiß man, wohin die Reise führt. Auch wann es losgeht und von welchem Gleis. Dennoch versichern sich viele nochmals mit einem Blick auf die Fahrpläne. Bin ich hier richtig? Hat es eventuell Gleisänderungen gegeben? Oder ist der Zug verspätet? Bahnhöfe sind Orte voller Emotionen und Leben. Mich hat es an meine Lebensplanung erinnert. Gehe ich dabei auch so sorgsam vor wie bei einer Zugreise? Weiß ich wohin ich will und wann ich ankommen möchte? Habe ich ein Ziel mit meinem Leben? Denn wer nicht weiß wohin, wird wahrscheinlich niemals ankommen. Ohne Fahrpläne wäre das Zugfahren eine ziemlich verwirrende Angelegenheit. Ich denke, das selbe gilt für das Leben. Heute gibt es alle erdenklichen Geräte zur Navigation, die dabei helfen, unser Ziel zu erreichen the best nike air max 95s of all time. Das wünsche ich mir manchmal für meine Lebensplanung. Ein Gerät, in das man nur noch ein paar Koordinaten eingeben muss. Und schon ist der Weg vorgezeichnet. Aber eigentlich bin ich froh IetpShops Denmark – Asymmetrical body with logo ADIDAS fy3960 Originals – adidas fy3960 Performance 720, dass dem so nicht ist. Ich finde es spannender, loszuziehen, mit Kompass und Karte und den Weg selber air jordan 11 cherry holiday 2022 zu entdecken. Schritt für Schritt. Denn auch so kommt man seinem Ziel entgegen.

Kinotipp – Into the wild

Einer der besten Filme die ich in der vergangenen Zeit gesehen habe, ist „Into the Wild“ von Sean Penn. Basierend auf dem hervorragend recherchierten Tatsachenbericht von Jon Krakauer, erzählt der Film die tragische Geschichte von Christopher Mc Candless, der 1992 in der Wildnis von Alaska verhungerte. Das Buch von Jon Krakauer „Into the wild“ fiel mir im September 2000 in einem Buchladen in Canmore, Alberta, Kanada in die Hände. Ich habe es seither etliche Male gelesen. Immer wieder hat mich die Geschichte dieses jungen Mannes fasziniert, der all seine Ersparnisse spendete und alle Kontakte zu seiner Familie abbrach und sich auf eine lange Reise machte. Auf der Suche nach sich selbst, nach dem Leben. Sein größtes Ziel: nach Alaska zu gehen um dort das zu erleben, was ihm seine Familie nicht erlaubte: FREIHEIT. Sean Penn hat einen bemerkenswerten Film aus der Buchvorlage gemacht. Faszinierende Naturaufnahmen und ein genialer Soundtrack machen den Film zu einem echten Meisterwerk, der immer wieder neu zum Nachdenken anregt.