Ein Seminar, das ich allen Fotografen und Photojournalisten herzlich empfehlen möchte ist die Southwestern Photojournalism Conference. Sie findet vom 29. Februar bis 2. März 2008 in Forth Worth, Texas, USA statt. Organisiert wird die Konferenz von den Southern Baptist Photojournalists und unterstützt von Christians in Photojournalism, deren Mitglied ich bin. Ich war bereits zweimal dort und kann es nur weiterempfehlen. Man trifft tolle Leute, hört inspirierende Vorträge, kann seine eigene Arbeit präsentieren und jede Menge Kontakte knüpfen. Ich weiß, es ist nicht grad um die Ecke, aber wer vielleicht grad in der Gegend ist…. Ich hatte zweimal das Vorrecht, ein Sponsorship zu erhalten und genügend Airmiles auf dem Konto, so dass ein Freiflug drin war.
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MacBook Air update
Als Fotografin und Journalistin bin ich viel unterwegs. Das bedeutet schleppen. Stativ, mehrere Kameras, mobile Datenspeicher, Objektive, Blitzgeräte, Diktiergerät – da kommt einiges an Equipment zusammen. Das letzte das ich brauche ist ein schweres Laptop. Daher war ich sehr gespannt, welches Gerät auf der Mac Expo vorgestellt wird. Ich hoffte auf ein Subnotebook à la MacBook, nur eben dünner und leistungsstärker. Das MacBook Air ist dünner, aber nicht unbedingt leistungsstärker. Es fehlt ein optisches Laufwerk und eine große Festplatte. Das optionale USB Superdrive-Laufwerk erinnert mich an die Tage als ich Besitzerin eines Toshiba Notebooks war, als es nur Diskettenlaufwerke gab und man ein CD-Laufwerk extern anschließen musste. Das aktuelle (schwarze) Mac Book hat 160 GB Festplatte, ein Super Drive, 2,2 GHz und kann auf 2 GB Arbeitsspeicher aufgerüstet werden. Dazu sind zwei USB Anschlüsse und ein FireWire 400 vorhanden. Und das zu einem Preis von 1.449 Euro. Im Gegensatz zum MacBook Air mit 1,6 GHz und 80 GB Festplatte für 1.699 Euro. Da ich als Fotografin mit vielen externen Geräten arbeite, sind mehrere USB – und FireWire Anschlüsse für mich unerlässlich. Auch eine große Festplatte für die Datenmengen, die innerhalb weniger Tage beim Fotografieren zusammenkommen. Somit ist das MacBook Air für mich als Fotografin kein optimales Gerät. Ich frage mich überhaupt, wen Apple als Consumer für das MacBook Air im Sinn hat. Als Autorin muss ich mir darüber Gedanken machen, welche Zielgruppe ich denn mit meinem Buch erreichen möchte. Genau das frage ich mich mit dem MacBook Air. Irgendwie ist es nicht Fisch nicht Fleisch. Apple kann sich nun zwar damit brüsten, das dünnste Notebook der Welt auf den Markt gebracht zu haben, das sicherlich – wie auch das iphone – eine große Anhängerschaft finden wird. Aber für mich steht der Nutzen vor Design. Das MacBook Air hätte in meinen Augen nicht so dünn ausfallen müssen, dafür aber die nötigen Anschlüsse und eine größere Festplatte und mehr GHz. Aber da das Jahr noch jung ist, werden wir sicherlich ein oder mehrere Updates erleben und ich bin gespannt, ob in diesem Jahr das MacBook Pro von einem MacBook Air Ultra abgelöst wird, das meinen Wünschen entgegenkommt.
Abendstimmung am Altrhein
Mein erstes Foto mit der Canon Powershot G9 aufgenommen. Eine tolle Kamera, die meine digitale Spiegelreflex zwar nicht ersetzt, aber wertvoll ergänzt. Ideal zum immer-dabei-haben. Das Foto entstand am Sonntag Spätnachmittag bei einem Spaziergang an den Isteiner Schwellen und zeigt den Altrhein im Abendlicht.
Digitale Fotografie
Es ist unglaublich, welche Entwicklung die Fotografie bis zum heutigen Tag durchgemacht hat. Die digitale Fotografie erweitert die Grenzen des Machbaren. Die Qualität der Bilder ist unglaublich. Aber was macht eigentlich ein Bild zu einem guten Bild? Und welche Chance hat heute die Fotografie ohne digitale Bearbeitung ? Bis vor wenigen Jahren fotografierte man mit Film, den man dann umständlich in der Dunkelkammer entwickelte und die Negative mit einem Vergrößerungsapparat auf Papier belichtete. Man hatte drei Schalen vor sich – Entwickler, Stoppbad, Fixierbad. Ich kann mich an viele Nächte erinnern, die ich in der Dunkelkammer verbrachte. Damals investierte ich viel mehr Zeit in die Herstellung eines Fotos. Seit ich auf digitale Fotografie umgestiegen bin, arbeite ich nur ganz wenig mit den Tools, die Lightroom oder Photoshop uns zur Hand geben. Warum? Weil es mir zu viel Zeit raubt oder zu umständlich ist? Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, mehr mit RAW zu experimentieren, um das optimale aus den Fotos herauszubekommen. Und je mehr ich entdecke, desto mehr inspiriert es mich, die Möglichkeiten auszuprobieren. Ein paar gute Tipps zu Photoshop sind auf den Seiten von Ulrich-Media zu finden.
Gewinner !
Ich freue mich sehr, dass mein Foto der Hibiskus-Blüte in Eis, zum Foto der Woche gewählt wurde! Das Foto ist hier zu sehen.
flickr
Bin am erwägen, mir einen flickr-pro Acount zuzulegen. Bislang habe ich mich noch nicht intensiv mit flickr beschäftigt. Ich muss zugeben, dass, je länger ich mich damit beschäftige, es einen gewissen Suchtfaktor beinhaltet. Besonders, wenn man nette Kommentare oder auch Kritik zu seinen Fotos bekommt. Es ist unglaublich, welche Qualitäten und Vielfalt es auf flickr gibt. Eines meiner Fotos, das in der Community gut ankommt, ist der Apfelbaum in Wintersweiler.
Und hier drei meiner flickr-Favoriten: