Yellowknife

Grade mal 75 Jahre hat Yellowknife auf dem Buckel. Als ich erzählte, dass wir vor einer Woche in meinem Heimatdorf das 1.100-jährige Jubiläum feierten, erntete ich erstaunte Blicke und die Leute von der Tourist-Info schämten sich gar, von der Geschichte Yellowknifes zu sprechen, so jung wie diese Stadt ist. Dennoch – Yellowknife hat sie, die spannenden Geschichten von Goldgräbern und Diamantenfunden. Yvonne Quick, Tourguide und echte Pionierin des Nordens kennt sie alle. Fast alle. Yvonne, das glaubt man kaum, ist sogar 5 Jahre älter als Yellowknife. Als sie vor über 40 Jahren nach Yellowknife kam, war es nur ein kleines Dorf. Heute leben hier inzwischen 18.000 Menschen.

Verzeiht, wenn es zur Zeit etwas sprunghaft zugeht auf diesem Blog – Kanada, Schwarzwald, jetzt wieder Kanada. So in etwa habe ich mich in der ersten Woche nach meiner Rückkehr gefühlt – irgendwo zwischen den beiden Welten. Ich bin zur Zeit zu Hause im Markgräflerland. Bis Mitte nächster Woche, dann geht es zur Buchmesse nach Frankfurt.

Ein Gedanke zu „Yellowknife“

  1. Für mein Empfinden hat Zuhausesein damit zu tun, wo die Menschen leben, die einem nah und wichtig sind. Ein Freund schrieb mir jetzt was von meinem “8-Jahre-Rhythmus” der Veränderungen – das kommt, bei mir wenigstens, noch dazu. Ich habe ja sehr früh mein zuhause aufgegeben und bin dann immer wieder auf Wanderschaft gegangen. Und, sich an mehreren Plätzen zuhause zu fühlen, fand ich schon immer faszinierend – die Stadt, in die ich will, ist mir schon sehr vertraut.

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