Phil Cooke erzählt in seinem Videocast zwar nicht wirklich neues, aber es tut gut, sich das anzuhören und zu überprüfen, wie das mit meinen Arbeitsgewohnheiten so aussieht. Ich checke immer als erstes die e Mails und verbringe dann tatsächlich einen beträchtlichen Teil damit, sie zu beantworten. Obwohl es eigentlich sinnvoller wäre, gleich ans texten zu gehen. Um ungestört zu arbeiten, verwende ich WriteRoom, die alle anderen Programme und Applikationen ausblendet. Wie geht es euch damit? Habt ihr Tipps zum effizienten Arbeiten?
und Mireille Mathieu lächelte
Sonntag, 14 Uhr – der Start zum Freiburg Halbmarathon. Mittendrin, in der Masse von 7.000 und mehr Läufern. Es geht los, langsam, Läufer um Läufer tröpfeln über die Startlinie. Neben mir Uwe, Leiter unserer feg-sports Laufgruppe und heute mein personal Coach. Ich versuche meinen Rhythmus zu finden. Schritt für Schritt traben meine Laufschuhe über den Freiburger Asphalt. Mireille Mathieu lächelt mich von der Seite an. Wie kann das sein, dass die so jung aussieht? Makellose Haut, dabei muss die doch mindestens 30 Jahre älter sein, denke ich, bevor sie aus meinem Blickfeld schwindet. Wir laufen die Berlinerallee entlang. Vor mir eine ganze Straße voller Läufer, ein geniales Bild! Ich fühle mich gut, neben mir trabt mein Laufcoach Uwe, der mich sogar zunächst abbremst. Wir finden mein Wohlfühltempo. Nach den ersten fünf Kilometern bin ich richtig warmgelaufen, jetzt kann ich es rollen lassen. „Nach dir kann man die Uhr stellen,“ meint Uwe, da ich fast jeden Kilometer sehr konstant auf 6 Minuten laufe. Bis Kilometer 15 genieße ich den Lauf, laufe locker und kann Freiburg auf eine ganz neue Art erleben. Wir biegen auf die Kaiser-Joseph-Straße ein. Ein Kribbeln geht durch meine Beine, als ob sie einfrieren. So viele Leute! Und die jubeln, klatschen, feuern die Läufer, feuern auch mich, an! Wow. Meine Füße knallen hart aufs Kopfsteinpflaster. Der Boden ist uneben, ich muss mich konzentrieren. Bloß nicht nicht aus dem Rhythmus kommen. Und wieder laufe ich exakt 6 Minuten auf den Kilometer. Getränkestand. Uwe macht den Wasserträger für mich, ich laufe in der Mitte durch, kurz darauf ist Uwe bei mir, reicht mir den Becher, ich trinke ein paar Schluck, köstlich, und laufe weiter. Und Mireille Mathieu lächelte. Ob die eine Ahnung hat, was das bedeutet, 21 Kilometer durch die Stadt zu rennen? Ich kann mir nicht vorstellen, wie sie verschwitzt in Laufklamotten durch die Gegend läuft, so gestylt wie sie aussieht. In Herdern fühle ich mich wie Lance Armstrong auf dem d’Alpe d’Huez, so dicht gedrängt stehen die Zuschauer am Straßenrand. Ein ganzer Stadtteil feiert die Läufer, was für eine Stimmung. Zähringen wird zäh, es geht bergauf. Uwe schaut auf seine Uhr. „Wenn du es jetzt packst, weiterhin bei 6 Minuten zu bleiben, dann kannst du den Lauf in 2 Stunden 5 Minuten schaffen.“ Das ist einfach gesagt. Meine Beine wollen nicht mehr. Warum jetzt nicht einfach stehen bleiben? Ich bin zwischen Kilometer 17 und 19 und denke, mir reicht’s eigentlich. Ich höre Drehorgelmusik. Eine Läuferin macht ein paar schwungvolle Umdrehungen, sorgt für Erheiterung im Publikum, kommt aus dem Schritt und fällt fast hin. Und von irgendwo hab ich sie wieder lächeln sehen, wie Schneewittchen sah sie aus, mit ihrer reinen, unversehrten Haut auf der sich wohl niemals ein Pickel, nie eine Schweißperle befand. Während bei mir der Schweiß aus allen Poren tropft. Nein, diese Blöße gebe ich mir nicht. Nein, Mireille, du lachst mich nicht aus, ich renne weiter! Da, von weitem sehe ich das Schild. 20 km. Eine kleine Ewigkeit dauert es, bis ich es erreiche. Jetzt noch 1000 Meter. Läppische 1000 Meter bis ins Ziel. Es ist der schlimmste Kilometer. Du bist so nah und doch scheint das Ziel noch unendlich fern. Ich laufe an einer Marathonläuferin vorbei. Sie wird auf beiden Seiten gestützt Die ist fertig, oh mann. Jetzt habe ich selbst für Madame Mathieu keinen Blick mehr übrig. Geradeaus, dann eine Kurve links, eine rechts, jetzt bin ich auf der Zielgeraden und gebe noch mal Gas. Nach 2 Stunden und 5 Minuten bin ich am Ziel. 21 Kilometer durch Freiburg, ich habe es geschafft, ich bin ein Finisher und bekomme meine Medaille. Vielen Dank Uwe für die Motivation, Ermutigung und das Mitlaufen! Es war genial!
Thinking about big ideas
„Great minds talk about great ideas“, sagte einst die Ehefrau von Präsident Roosevelt. Wie oft denke ich an große Ideen? Im Laufe meines Tages bin ich oft so zugemüllt, von kleinen unwichtigen Dingen, die nur eines mit mir machen: mir Zeit und Energie rauben. Zeit, die mir dann fehlt, um mir über Projekte und Ideen Gedanken zu machen. Seit gestern habe ich das Videoblog von Phil Cooke entdeckt. Phil hat ein interessantes Buch geschrieben. „Branding Faith“. Warum einige Kirchen und non-Profit Organisationen relevant sind für unsere Kultur und andere nicht. Es geht um das Prinzip des Storytellings. Was macht meine Kirche, meine Gemeinde einzigartig? Welche Geschichte, welches Bild transportiert sie nach außen? Phil Cooke ist Experte auf dem Gebiet der Medien und den Einfluss, den sie auf die Kultur ausüben. In seinem Videocast redet über sehr inspirierende Sachen. Darüber wie das Design eines Logo die Geschichte der Organisation erzählt. Falls ihr euch mit Themen wie Branding, Media und Glaube auseinandersetzt – kann ich euch diesen Podcast nur empfehlen. Eigentlich hätte das Buch heute in meinem Briefkasten sein sollen, wäre da nicht der Streik der Post. Ich werde auf jeden Fall über das Buch berichten sobald ich es gelesen habe.
Timbuk2 for MacBookAir
Na, das nenn ich mal aber eine Idee. Timbuk2, Designer von soliden Messengerbags hat passend für MacBookAir ein SteveSleeve entworfen.
Auf nach Kanadaria
Hach, klingt das schön! Kanadaria. Nach Urlaub, nach Sonne, Sehnsucht, Meer. Kanadaria stammt aus der Sprache der kanadischen Iroquois und bedeutet „glitzerndes Wasser“. Und so dreht sich auf Kanadaria alles rund ums Thema Wasser. Wer also nicht wasserscheu ist und Kanada mag, der ist hier genau richtig. Und für alle, die gerne fotografieren, gibt es einen Fotografiewettbewerb zum Thema Wasser.