Über Nacht ist der Winter gekommen. Ich liebe es, wenn der erste Schnee fällt. In der Nacht gibt es dann dieses ganz besondere, eigenartige Licht. Ich spüre den Schnee durch die Fensterläden hindurch. Ich kann ihn sehen, wegen dieses besonderen Lichts. Ein herrlicher Augenblick war das, als ich heute gegen 5 Uhr aus dem Fenster gesehen habe. Alles nike air huarache drift black ah7335 001 war weiß. Ich liebe den Schnee. Er hat etwas zauberhaftes an sich. Leider bleibt er hier im Tal nicht allzuoft liegen.
Nun passt dieses Foto gar nicht zum heutigen Tag. Ich habe überlegt, ob ich meine Kanada-Serie unterbrechen soll und Schneefotos auf den Blog setzen soll, die ich heute morgen aus dem Fenster gemacht habe. Dann habe ich mich aber entschieden, die Kanada-Serie fortzusetzen. Deshalb gibt es heute ein Bild vom Indian Summer, wie man ihn nur in Kanada erleben kann. So schön, so farbig, so intensiv.
Blick auf den Hay Lake am frühen Morgen. Für eine Woche haben wir uns eine Hütte direkt am See gemietet. Ich schwöre, dass ich nachts noch nie an einen ruhigeren Ort gewesen bin. Nicht einmal das Rufen eines Loons oder von Wölfen war zu hören. Die Stille war ein wenig beängstigend.
Der Hay Lake und die Hay Lake Lodge liegen am östlichen und ruhigeren Ende des Algonquin Parks.
Die Tage im Oktober waren herrlich. Temperaturen von bis zu 15 Grad und Sonnenschein. Abends relaxen – drinnen vorm Kamin oder draußen am Lagerfeuer, tagsüber im Kanu den See erkunden und dabei Fische fangen oder Ausflüge in den Algonquin Park – die Tage am Hay Lake waren einfach wunderbar. Für uns war die Woche sehr lang und nach sieben Tagen konnten wir es kaum erwarten, wieder auf der Straße zu sein – auf der Suche nach neuen Orten.
Jeder Ort ist von einer ganz bestimmten Atmosphäre geprägt. Auf Manitoulin Island war es das zauberhafte Licht und die unglaublichen Farben, die mich faszinierten. Die interessanten Begegnungen und Gespräche mit First Nation People, der Stolz, den die Einwohner von Wikmemikong in sich tragen, denn ihr Reservat ist als einziges in Kanada völlig unabhängig von der Regierung.
Mit diesen Bildern versuche ich meine Stimmung zum Ausdruck zu bringen, wenn ich an Manitoulin Island denke. Ein Ort, den ich auf jeden Fall wieder besuchen werde.
Das Foto vom See und das erste Geisterhaus wurden von Axel Duval aufgenommen.
Manitoulin Island, Ausblick vom Cup and Saucer Trail. Manitoulin Island ist die größte Süßwasserinsel der Welt und „Northern Ontarios best kept secret„. Wir verbrachten drei Tage auf der Insel. Unser Quartier war Gordies B&B in Wikwemikong, das einzige unabhängige Reservat Kanadas.
Gordie Odjig gehört zum Stamm der Ojibway/Pottawatomi und ist stolzes Wikwemikong Stammesmitglied. Gordie ist Dance Troupe Leader, Zeremonienmeister, Tänzer und Trommler. Ein echtes Original und Unikum. Mehr über Gordie, Wikwemikong und Manitoulin Island demnächst auf diesem Blog.
Ein Ausblick, an dem ich mich nicht sattsehen konnte! Ich hoffe, das entschädigt für die lange Funkstille hier auf takkiwrites. Denn wir waren unterwegs um neue Fotos und Geschichten zu sammeln. Wir sind mit vielen Eindrücken zurückgekommen und haben Orte besucht, die es gar nicht so wirklich gibt, obwohl sie in der Straßenkarte verzeichnet sind. Spannende Berichte über Geisterstädte, die längste Straße der Welt, Kaffeeklatsch und tolle Fotos gibt es in den kommenden Wochen ausführlich auf diesem Blog. Stay tuned!
Kleines Ratespiel: Wo wurde diese Aufnahme gemacht? Ein Tipp: Es handelt sich um eine Insel. Und zwar um die größte Süßwasserinsel der Welt. Wer weiss es?
Ich bin eine Fremde in einer fremden Stadt. Ein, zwei Stunden ziehe ich durch die Straßen. Ich sammle Augenblicke. Zufällige Begegnungen mit fremden Menschen. Random Moments.
Journalistin – Fotografin
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