Heute haben wir unser Zelt in Te Aroha (was soviel wie Berg der Liebe bedeutet) aufgeschlagen. Nachdem wir das verschlafene Nest Waihi hinter uns gelassen haben, ging es auf dem Highway 2 20 km nach Paeroa. Die Strasse fuehrte durch eine enge Schlucht und teilweise war gar nichts mehr mit Seitenstreifen. Nur ein kleines Maeuerchen und dann gings runter….. Heute haben wir echt Bewahrung erlebt! Fuer die, die gebetet haben – das war eine echte Gebetserhoerung. Wir hatten echt Schiss ir jordan 3 whataburger custom union x bbs x air jordan 1 elevate high wmns 0 auf dieser Strasse. Die Trucks rasen wie bekloppt auf der eh schon sehr engen und sehr kurvenreichen Strasse herum. Genau in der Zeit, in der wir durch die engen Kurven in der Schlucht fuhren wo es keinen Seitenstreifen gab, kam kein einziger Truck! Dann kamen wir nach Paeroa und konnten eine andere Strasse benutzen. Die Etappe heute war (ausser der haarstraeubenen Etappe durch die Schlucht) eher monoton und eben. Keine Berge ) :
In den vergangenen Tagen kam es mir oft vor, als waere ich im Film „Herr der Ringe“, doch der Radler vor mir passte nicht ganz ins Bild. ( :
Morgen kommen wir auch tatsaechlich nach Hobbittown, das wir aber lieber links liegen lassen. Wahrscheinlich zu viel Touri-Rummel. Wir haben uns eine ruhige Strasse entlang eines Flusses ausgesucht auf der wir bis nach Tirau radeln. von dort nehmen wir den Bus bis nach Rotorua um den Highway 5 zu verweiden. Unser Campingnachbar, ein alter, eingesessener Nike Taupe & White Dunk Low Sneakers Kiwi meinte zu Axel: „You did not come to die in New Zealand, better take the bus, son“. Machen wir, schliesslich wollen wir ja noch die Suedinsel erkunden. Dort soll es kaum Menschen haben (ergo auch keine Autos….) Der Verkehr hier ist unglaublich. Man kann sich das so vorstellen, als wuerde man in Deutschland mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren – nur dass es dort einen schoenen breiten Seitenstreifen gibt. Die Strassenbelaege hier sind auch so ne Sache fuer sich. Wenn ich das naechste Mal nach NZ komme, hab ich die Pilotenlizenz und schau mir das Land aus der Luft an. Und das Wetter? Warm isses. Nein heiss! Richtig krass Sonne. Wir schmieren taeglich Sonnenschutzmittel Faktor 30 auf die Haut. Noch Fragen?
Die letzten 5 km
sind immer die schwersten, haben wir festgestellt. Wir haben einen Ruhetag in Waihi eingelegt – eine gute Idee, denn heute regnet es. Wir sind die Coromandel-Peninsula Halbinsel umfahren, auf der unbefestigten Route 309 von Coromandel rueber auf die Ostkueste geradelt. In Oputere haben wir am Meer gezeltet und abends einen unglaublichen Sternenhimmel bewundert – inklusive zweier Galaxien, die man von der noerdlichen Hemisphere gar nicht sehen kann. Die Radeltage sind anstrengend. Die Sonne brennt heiss und die Berge sind steil. In der Regel fahren wir zwischen 40 und 53 km und bringen bis an die 800 Hoehenmeter hinter uns. Ueberall wo wir mit unseren Bikes auftauchen werden wir angestarrt. Hier in Kiwiland sind die Leute ziemlich bequem und machen alles mit dem Auto. Klar, dass wir die Exoten schlechthin sind. Wir sind jetzt auf dem Weg nach Rotorua. Morgen gehts weiter, bei hoffentlich besserem Wetter. Die Kiwis rasen wie Verrueckte auf den Strassen, besonders die schwerbeladenen Holztransporter sind sehr gefaehrlich und wir muessen immens aufpassen, wenn wir die Berge hochradeln. Wir verlassen uns auf unser Gehoehr und wenn einer dieser Trucks kommt, heisst es Bike und Biker ab in den Graben, denn einen Seitenstreifen gibt es nicht.
On the road
Hallo, ja uns gibt es noch, obwohl die vergangenen Tage recht anstrengend waren, sind wir guter Dinge! Die erste Etappe fuehrte uns 30 km mit dem Vorstadtzug aus Auckland heraus bis Papakura. Dort begann unsere erste Tour, die uns ueber den Te Motu Hill fuehrte – ein echter Killer fuer den ersten Tag! Es ging von der Kueste in einen dschungelartigen Wald den Berg hinauf. Wir schlugen unser Camp nach 50 Kilometern und 533 Hoehenmetern am Orere Point auf. Von dort gings weiter nach Miranda – immer der Kueste entlang mit wunderschoenen Aussichten. Der dritte Radeltag fuehrte uns nach Thames und bis Tapu, dort campierten wir direkt am Meer. Gestern ging es ueber ettliche Anstiege (enge, sehr steile Strassen mit unglaublich viel Verkehr) nach Coromandel. (680 Hoehenmeter und 41 Kilometer) Wir sind jetzt fuer zwei Tage am Shelly Beach Campground. Morgen geht es ueber die 309 Schotterpiste weiter Richtung Ostkueste. Es ist sehr heiss, heute auch schwuel, die Anstiege stecken uns in den Beinen. Es kommt uns vor, als wuerden wir Schweizer Passtrassen fahren, so derb und heftig sind die Anstiege – vor allem mit dem ganzen Gepaeck! Wir haben einige Radler getroffen, die sich inzwischen ein Auto gekauft haben! Soweit sind wir allerdings noch nicht! Wir sind abends recht kaputt, aber gluecklich! Sonnige Gruesse an alle.
Links Links Links
Hallo Leute, Gruesse vom anderen Ende der Welt! Wir sind da! Nach 2 Tagen realisieren wir so langsam, dass wir angekommen sind. Der Flug war echt der Hammer. Vor allem von Los Angeles nach Auckland in der wohl dienstaeltesten Boing 747 der Air New Zealand. Wir klebten 12 Stunden an unserem Sitz, der nach der Landung in Auckland schlicht am Hintern kleben blieb. Ehrlich! Unsere beiden Sitze waren so so alt und marode, dass sie sich aus der Halterung loesten. Egal, hauptsache wir sind gut angekommen. Kevin empfing uns frueh morgens am Flughafen und brachte uns in unser erstes Bed und Breakfast, danach tourte er mit uns durch Auckland, zeigte uns die Stadt von einem der vielen erloschenen Vulkankegel. Dann weiter zum Mittagessen bei Lisas Schwester und gleich an den Strand, wo wir spazieren gingen. Danach waren wir derb muede und fielen wie tot ins Bett. Seit gestern sind wir im Big Blue House Bed and Breakfast untergebracht mit einem sehr schoenen Zimmer mit Seeblick. Heute machen wir unsere Besorgungen, denn morgen gehts aufs Bike und raus aus der Stadt.
Was uns noch am schwersten faellt: die Umgewoehnung auf den Linksverkehr!
2006
Manchmal muss man die vertrauten Wege verlassen und sich auf wilde Pfade begeben, um ans Ziel zu gelangen. Birgit-Cathrin Duval
Und so hört sich die Lebensweisheit aus dem Mund unserer Kanzlerin an:
Ich wage es dennoch noch einmal: Ich möchte uns ganz einfach ermuntern herauszufinden, was in uns steckt! Ich bin überzeugt, wir werden überrascht sein!
Sie haben schon lange eine Idee? Es muss gar nichts Überragendes sein, aber sollte 2006 nicht das Jahr sein, in dem Sie versuchen, diese Idee in die Tat umzusetzen? Fangen wir einfach an! Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Sie werden sehen, wie viel Freude es macht, wenn man Schritt für Schritt voran geht.
Liebe Frau Merkel,
vielen Dank für Ihren Rat, den ich gerne befolgen werde. Ich werde nämlich Deutschland verlassen. Ok, nicht für immer, es sind nur drei Monate. Ich weiss, was in mir steckt, aber hier in Deutschland fehlt mir so oft die Luft zum Atmen. Hier ist alles so bürokratisch und engstirnig. Ich brauche eine andere Luft, wie man sie oben in den Bergen vorfindet. Frische, klare Bergluft, die den Kopf frei macht und uns neue Gedanken bringt. Ob ich das finde, in dem Land, das am weitesten von Deutschland entfernt liegt? Ich weiss es nicht. Aber ich gehe hin, um es herauszufinden. Und wenn ich wieder zurück bin, melde ich mich bei Ihnen und Sie können mich gerne auf eine Tasse Tee oder Kaffee einladen und ich werde Ihnen von meinen Erfahrungen berichten. Dann können wir unsere Freude über unsere gemachten Schritte teilen, denn geteilte Freude ist immer eine schönere Freude. Bis bald und alles Gute für 2006! Machen Sie was draus.
What’s in your bag?

Die Frage, mit welcher Kamera man fotografiert und was man sonst noch für Zubehör und Objektive verwendet, bekommt man als Fotograf häufig gestellt. Besonders interessant wird es, wenn man auf Reisen geht und man nicht alles mitschleppen kann. Schließlich macht sich auf dem Fahrrad jedes Gramm bemerkbar. Hier seht ihr, was ich für unsere Neuseeland-Tour an Ausrüstung mit dabei habe: Nikon 4500 Sucherkamera, eine Nikon D 100, Nikkor-Objektiv 12-24 mm 4.0, Nikkor Objektiv 35-70 mm 2.8, Polfilter und Graufilter für die Objektive, Samsung Miniket VP XL 110 (digitaler Camcorder),und zum Abspeichern der digitalen Daten einen Epson P 4000.
