What’s in your bag?


Die Frage, mit welcher Kamera man fotografiert und was man sonst noch für Zubehör und Objektive verwendet, bekommt man als Fotograf häufig gestellt. Besonders interessant wird es, wenn man auf Reisen geht und man nicht alles mitschleppen kann. Schließlich macht sich auf dem Fahrrad jedes Gramm bemerkbar. Hier seht ihr, was ich für unsere Neuseeland-Tour an Ausrüstung mit dabei habe: Nikon 4500 Sucherkamera, eine Nikon D 100, Nikkor-Objektiv 12-24 mm 4.0, Nikkor Objektiv 35-70 mm 2.8, Polfilter und Graufilter für die Objektive, Samsung Miniket VP XL 110 (digitaler Camcorder),und zum Abspeichern der digitalen Daten einen Epson P 4000.

23.000 Kilometer


So weit ist Neuseeland von Deutschland entfernt. Und in wenigen Tagen werden wir dort sein! Das ist so abgefahren, dass ich es noch gar nicht glauben kann.
Bike Aotearoa . Wir werden das Land der grossen weißen Wolke (aus der hoffentlich nicht allzuviel Regen fällt), mit unseren Mountainbikes erkunden. 3 Monate lang. Damit sind wir ausgesprochene Kurzurlauber, denn was ich so gehört habe, sind 6, 9 oder 12 Monate der Durchschnitt.
Unsere Bikes sind umgerüstet, die Packtaschen gefüllt und hier seht ihr, wie das ganze aussieht. Am 1. Weihnachtsfeiertag fuhren wir Probe. Schwerfällig wie Elefanten kamen wir uns auf unseren sonst so leichten und wendigen Mountainbikes vor. Aber wir gewöhnten uns schnell an das gemütliche Fahren und auch bergauf ging es erstaunlich gut. Wir werden in den nächsten Monaten auf diesem Blog live aus Neuseeland berichten . Reinklicken lohnt sich auf alle Fälle.

1440 Minuten

Hab ihr schon einmal gedacht, der Tag müsste 48 Stunden haben? Hat er aber nicht. Jeder Tag hat genau 1440 Minuten. Punkt. Nicht mehr, nicht weniger. Heute morgen habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, wie ich diese 1440 Minuten fülle. Und musste erschreckend feststellen, dass viele Minuten davon einfach so verrinnen – wie Sand, der durch eine Eieruhr fällt. Um meine Zeit effektiv zu nutzen, muss ich wissen, was ich damit anstellen will.
Dazu gehört, was der chinesische Philospoph und Autor Lin Yutang so treffend ausdrückt:

Besides the noble art of getting things done, there is the noble art of leaving things undone. The wisdom of life consists of the elimination of nonessentials.

Bislang habe ich mich immer darauf konzentriert, Dinge zu erledigen (Was ich aber nie schaffte – meine To Do-Liste wurde täglich neu in den nächsten Tag übernommen). Ich habe mir nie groß Gedanken gemacht, was denn Priorität hat. Das Pareto-Prinzip besagt, dass man durch Fokus auf die wichtigsten 20% der Prioritäten 80% daraus zurückerhält von dem, was man investiert hat. Ein interessanter Gedanke. Was aber sind meine Prioritäten, wie erkenne ich sie und wie lege ich sie fest? Dazu schreibt John C. Maxwell: Überlege dir, was du tun würdest, wenn du nur noch sechs Monate zu leben hast. Dann findest du sehr schnell deine Prioritäten heraus.
Es stimmt wirklich. Und ich muss feststellen, dass ich, anstelle meiner 20 Prozent Prioritäten irgendwo in den 80% herumdümple und mich wundere, dass ich nicht so richtig vorwärts komme. Focus und Disziplin sind hier ganz entscheidende Faktoren, die festlegen, wie ich die 1440 Minuten lebe! Und das spielt nicht nur im Geschäftsleben eine wichtige Rolle, sondern auch im persönlichen Leben.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie sich das mit dem Pareto-Prinzip weiter entwickelt.