1440 Minuten

Hab ihr schon einmal gedacht, der Tag müsste 48 Stunden haben? Hat er aber nicht. Jeder Tag hat genau 1440 Minuten. Punkt. Nicht mehr, nicht weniger. Heute morgen habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, wie ich diese 1440 Minuten fülle. Und musste erschreckend feststellen, dass viele Minuten davon einfach so verrinnen – wie Sand, der durch eine Eieruhr fällt. Um meine Zeit effektiv zu nutzen, muss ich wissen, was ich damit anstellen will.
Dazu gehört, was der chinesische Philospoph und Autor Lin Yutang so treffend ausdrückt:

Besides the noble art of getting things done, there is the noble art of leaving things undone. The wisdom of life consists of the elimination of nonessentials.

Bislang habe ich mich immer darauf konzentriert, Dinge zu erledigen (Was ich aber nie schaffte – meine To Do-Liste wurde täglich neu in den nächsten Tag übernommen). Ich habe mir nie groß Gedanken gemacht, was denn Priorität hat. Das Pareto-Prinzip besagt, dass man durch Fokus auf die wichtigsten 20% der Prioritäten 80% daraus zurückerhält von dem, was man investiert hat. Ein interessanter Gedanke. Was aber sind meine Prioritäten, wie erkenne ich sie und wie lege ich sie fest? Dazu schreibt John C. Maxwell: Überlege dir, was du tun würdest, wenn du nur noch sechs Monate zu leben hast. Dann findest du sehr schnell deine Prioritäten heraus.
Es stimmt wirklich. Und ich muss feststellen, dass ich, anstelle meiner 20 Prozent Prioritäten irgendwo in den 80% herumdümple und mich wundere, dass ich nicht so richtig vorwärts komme. Focus und Disziplin sind hier ganz entscheidende Faktoren, die festlegen, wie ich die 1440 Minuten lebe! Und das spielt nicht nur im Geschäftsleben eine wichtige Rolle, sondern auch im persönlichen Leben.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie sich das mit dem Pareto-Prinzip weiter entwickelt.

3 Gedanken zu „1440 Minuten“

  1. Einspruch,
    denn eins kommt nicht vor in der Hierarchie des Tuns: Dass die Muße, das Ausspannen, der kreative Raum der Ruhe, salopp gesagt: das Nichtstun notwendig ist. Am siebten Tag sollst Du ruhn . . . .

  2. Hier habe ich ja explizit meine Arbeit angesprochen. Du hast völlig recht – auch das Nichtstun ist wichtig, auch dem muss Raum gegeben werden. Nur fällt mir das Nichtstun viel natürlicher als das Tun. Also widme ich zunächst mein Augenmerk darauf, wie ich effektiver Arbeiten kann.

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