Karaoke at the Rock

Mein Yukon Tagebuch Teil 2 – Meet the locals

Die besten Orte, um Land und Leute kennenzulernen sind die, an denen die Einheimischen abhängen. In Whitehorse war dieser Ort schnell ausgemacht. Der Eingang sah nach einer Lagerhalle aus, ein Schemel stand davor, auf dem es sich, je nach Tages- bzw. Nachtzeit, ein Türsteher bequem machte. Ein winziges Schild hing über dem Eingang: “The Rock” stand darauf, mit einer etwas krakeligen Umrandung drumherum. Nun war ich ja im April in Newfoundland und konnte die Zeichnung und Bezeichnung “The Rock” ganz klar als Hommage an Neufundland erkennen. Viel Charme hatte “The Rock” indes nicht. Die Einrichtung bunt zusammengewürfelt wie vom Sperrmüll, Malereien, die die typischen Boote der Lobster-Fischer zeigen, vorne an der Bühne ein überdimensionales Gemälde der Confederation Bridge, die New Brunswick mit Prince Edward Island verbindet.

Sehr skurril wirkte denn auch der Karaoke-Sänger, der Schmusesongs zum Besten gab.

Man kann nicht gerade behaupten, dass sich die Stimmung in dem Laden überschlagen hat. Die Konversation mit den Einheimischen hielt sich ebenso in Grenzen. Nach einem einzigen Bier zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab. Muss wohl der falsche Tag gewesen sein.

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