Zwischen Genie und Wahnsinn


Frisch gelesen: Die Gedächtniskünstler von Jeffrey Moore. Es muss das Foto auf dem Umschlag gewesen sein, das mein Interesse weckte, als ich es im Regal der örtlichen Mediathek sah. Vor wenigen Minuten habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es ist mit Abstand das beste, außergewöhnlichste und rätselhafteste Buch, das ich in den vergangenen Monaten gelesen habe. Eine Mischung aus Dokumentation, Tagebucheintragungen und einer so geschickt verwobenen Geschichte über Freundschaft, Gedächtnis und dessen Verlust, dass der Autor zurecht mit dem Canadian Authors Association Award 2005 ausgezeichnet wurde. Wer sich beim Lesen nicht nur seicht unterhalten lassen möchte, wer einen Sinn hat für skurilres, bizarres und machmal obstrusen Exkursen in die Neurobiologie und Naturheilkunde, den wird das Buch bis zur letzten Seite fesseln. Rezensionen zum Buch gibt es viele, deshalb verzichte ich hier auf einen Link, sondern überlasse das Rechierchieren jedem selbst.

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