Living in America

Leben und Arbeiten in den USA? Die amerikanische Greencard-Verlosung ist Ihre Chance – so titelt es auf der gmx Startseite. Ein professioneller Servicedienstleister wirbt damit, seine Chance zu nutzen. Man habe überdurchschnittlich gute Gewinnchancen (höher als einen 3er im Lotto zu gewinnen). Und: die Gewinner erhalten gleich noch ein kostenloses Flugticket in die USA. Und günstig ist die Teilnahme auch noch: wer den Frühbucherrabatt nutzt zahlt nur 39,95 Euro anstatt des regulären Preises von 50 Euro. Oder man entscheidet sich gleich für das „Doppelchance-Paket“ für 59,95 Euro statt 70 Euro.

Wahrscheinlich lockt das Angebot viele zur Teilnahme. Aber: Das Geld könnte man sich sparen. Die Teilnahme an der Green Card Lottery kostet nämlich keinen Cent. Ausserdem wird die nächste Bewerbungsfrist, in der man die Anträge einreichen kann, erst im Herbst diesen Jahres bekanntgegeben. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Seite der US Regierung http://www.usembassy.de/germany/greencard/index.html Im Falle einer Auslosung muss man aber den Flug selbst bezahlen!

Schnee von gestern

Geht euch das nicht auch so? Irgendwann ist man bestimmter Sachen überdrüssig. Es wird „Schnee von gestern“. Matschig, leicht vergilbt, einfach nicht mehr der superfeine, weisse unberührte Schnee, der gestern noch zauberhaft zur Erde schwebte. (Kurze Randbemerkung: nein, hier hat es nicht geschneit)
So geht es mir derzeit mit vielen Sachen. Zum Beispiel diesem Blog hier. Zwar gibt es mehr oder weniger regelmässig Einträge, die euch hoffentlich nicht langweilen, aber das Layout ist über lange Zeit hinweg das selbe geblieben. Höchste Zeit also für eine Überarbeitung. Nur: diese Dinge brauchen halt Zeit. Und das nicht wenig. Denn daneben gibt es noch viele andere Dinge, die ich ebenfalls einem Remake unterziehen möchte. Mein Büro ist bereits fertig. Auch im Wohnzimmer ist viel geschehen. Nächstes grosses Projekt: das Schlafzimmer. Es ist wie mit Klamotten. Irgendwann mag man sie einfach nicht mehr anziehen. Dann muss was neues her. Am Mittwoch brachte ich zwei volle Kleidersäcke und zwei Paar Schuhe zur Altkleidersammlung. Mir tat es gut, einfach mal auszumisten, was ich in den vergangenen Monaten nicht mehr angezogen habe. Denn es ist nun mal so, dass ich, wenn ich es im Sommer 06 nicht angezogen habe, es auch nicht im Sommer 07 tragen werde. Also raus mit! Mir tut das gut, wenn ich mich überwinde und mich von Sachen trenne. Fachzeitschriften, die ich oft über Jahre hinweg aufbewahre. Nur, weil ich mal eventuell einen Artikel nochmal lesen möchte. Doch wie oft kommt das vor? Eigentlich nie. Und wenn, dann finde ich im Internet die Infos schneller und aktueller. So sind vorletzten Samstag einige Kilogramm wertvoller Zeitschriften als Altpapier in den Container gewandert. Und ich freue mich über luftige Regale. Es ist tatsächlich so: Je voller die Regale im Büro oder Wohnzimmer sind, desto voller ist auch mein Kopf. Deshalb ist Ausmisten so was wie Therapie. Man fühlt sich leichter, freier und hat Platz seinen Gedanken Raum zu geben.

Wenn Wunder geschehen….

Stell dir vor, du gehst heute Nacht schlafen. Während du schläfst, passiert ein Wunder. Du wachst am Morgen auf und dein Problem ist gelöst. Aber weil du geschlafen hast, hast du nicht mitbekommen, dass das Problem gelöst ist….
Woran würdest du es am nächsten Tag und in den nächsten Wochen merken, dass ein Wunder geschehen ist? Was würde anders sein? Wie würdest du dich anders verhalten? Woran würden andere merken, dass ein Wunder geschehen ist?
Dann stelle dir folgende Fragen zur aktuellen Situation: Wann war die Situation das letzte Mal ein bisschen wie beim Wunder? Was hast du anders gemacht? Was müsste geschehen, was könntest du tun, damit es häufiger ein bisschen wie bei dem Wunder wäre?

Lust zum Weiterdenken?
POWER-FRAGEN gibt Impulse für Lösungen. Klein, handlich, praktisch.

Ausblick 2007

Eigentlich wollte ich mit Power ins neue Jahr starten. Im November kaufte ich mir ein MacBookPro, das zusammen mit dem MacMini mein primäres Arbeitsgerät darstellt. Auf den Samsung Laptop greife ich nur noch selten zurück, obwohl es mit das beste Windows Laptop war, auf dem ich bisher gearbeitet habe. Doch das MacBookPro hatte üble Macken: ein komisches hochfrequenziges Pfeifen. Also ab nach Basel zum Apple Vertragshändler. Kurz vor Silvester hatte ich das Gerät wieder zurück. Nur um festzustellen, dass der linke USB Port nicht funktionierte und die Harddisk plötzlich sehr seltsame Geräusche von sich gab. Hallo, war hier ein Praktikant am Werk??? Nach drei Wochen Warterei wurde es mir zu bunt. Ich verständigte Apple, die sich dann der Sache annahmen. Da die in Basel noch immer auf eine neue Festplatte warteten, wurde mir umgehend ein neues MacBookPro zugesagt. Das Gerät war dann auch blitzschnell da – und hat keine der Macken die ich bei meinem ersten Gerät erleben musste.
So ähnlich wie mit dem MacBookPro ist es mir auch ergangen. Am Dienstagabend vor Weihnachten fuhr mir eine Autofahrerin auf meinen BWM auf. Ich dachte mich hätte ein Bus oder Lastwagen getroffen, so heftig war der Aufprall. Sofort war mir schwindlig und ziemlich übel. Da das ganze in der Schweiz passierte, rief ich die Polizei an. Als die nach ca. 20 Minuten endlich auftauchten, wurde ich erstmal blöd angemacht. „Bei sowas ruft man keine Polizei“. „In Frankreich wäre auch niemand gekommen“. Mir lag auf der Zunge zu erwähnen, dass wir uns aber nicht in Frankreich befinden, was ich dann aber sein liess.
Um die Sache abzukürzen: Ich lag dann erst mal für 10 Tage flach – HWS Syndrom, Schwindel, Kopfschmerzen, ziemlich üble Sache. Jetzt sind es starke Nacken- und Rückenschmerzen die mich stark bei der Arbeit beeinträchtigen. An Fotografieren oder Kameratasche tragen ist derzeit noch nicht zu denken.
Der Hammer aber kommt noch: Anders als in Deutschland wo einem nach einem solchen Unfall Schmerzensgeld, Verdienstausfall und anderes mehr zusteht, sieht die Rechtslage in der Schweiz ganz anders aus. Hier geht man wohl davon aus, dass einem erst dann Schmerzensgeld zusteht, wenn der Schaden, der einem beim Unfall zugefügt wurde, länger als ein Jahr besteht! Wenn ihr jemanden kennt, dem das bereits passiert ist – bitte unbedingt bei mir melden, denn ich will wissen, ob dem wirklich so ist!