Erlebnishotel Kohatu

Die erste fand ich in der Dusche. Sie war mindestens 10 Zentimeter lang und Gott sei Dank tot. Die zweite steckte in meinem Handtuch, lebendig !!!! Nun aber erst der Reihe nach:
Von Nelson gings ueber den Spooners Saddle Richtung Sueden. Nach 64 langen Kilometern kamen wir am Kohatu Hotel an, einer Motorradkneipe. Da wir keinen Bock auf Zelten hatten und es auch schon gegen Abend war, entschlossen wir uns spontan, ein Zimmer zu nehmen. Eigentlich hatten wir ein Doppelzimmer gebucht, das wir allerdings teilen mussten – mit Kakerlaken! Und was fuer Viecher. Bis wir im Bett waren, hatte Axel mindestens fuenf von diesen Krabbelmonstern gekillt. Sie kamen aus den Vorhaengen, aus dem Bett, ueberall! Waehrend ich schlief killte Axel weitere drei, die uebers Bett krochen! Was waren wir froh, als wir morgens wieder im Sattel sassen. Wer also mal was erleben moechte, dem koennen wir das Erlebnishotel Kohatu nur empfehlen. Die Lampen in der Dusche und WC sowie auf dem Gang gingen nicht, die Zimmer konnte man nicht abschliessen, wir waren die einzigsten Gaeste – irgendwie hatte das was von einem Horrorfilm. Von Kohatu gings weiter Richtung Nelson Lakes. Eine harte Etappe, da es den ganzen Tag nur bergauf ging. 40 lange Kilometer. Und gegen Ende der Etappe fings wieder an zu schuetten wie aus Eimern. Wir rollten auf dem DOC Campingplatz ein, Axel baute das Zelt im stroemenden Regen auf und zauberte uns noch ne heisse Ovo auf dem Campingkocher. Dann nichts wie ab in die Schlafsaecke. Wir waren auf ueber 600 Meter und es war sehr frisch. Am naechsten Morgen waren die Wolken fort und wir hatten einen wunderschoenen Blick auf den Rotoriri See.

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