Cowgirl in Kanada

Spät abends mache ich einen Spaziergang. Border Collie Buster , Golden Retriver Dee und Little Lady, ein kleiner Mischlingshund fast blind und ebenso taub, begleiten mich. Am Horizont rollt die Nacht wie eine gewaltige schwarze Wand heran. Nur noch schemenhaft erkenne ich Bäume. Gut einen Kilometer bin ich vom Ranchhaus entfernt, als die beiden Hunde eine Witterung aufnehmen und wie der Blitz verschwinden. Ich bin alleine – nachts, mitten in der Prärie. Nur Little Lady trottet gemächlich hinter mir her. Grizzly Bären gibt es nur in den Rocky Mountains, sage ich mir. Das beruhigt. Bis es kurz darauf in der Dunkelheit links neben mir kräftigt raschelt. Little Lady schaut schwanzwedelnd zu mir auf. Wie von einem Dämon gejagt huschen Schatten den Hügel herab, direkt auf mich zu. Mein Herz rast. Ich denke an den Cowboyhut auf meinem Bett. War das ein böses Omen? Heute schrieb ich meinen Artikel über den Ranchaufenthalt auf der Bent Creek Ranch fertig. Hier ein kleiner Ausschnitt davon. Nun gehts ans Vermarkten. Redaktionen ausmachen, anrufen, anbieten. Mit dem Vermarkten von Artikeln ist es manchmal wie beim Angeln. Mal beißen die Fische, mal nicht. Ich hoffe, dass der ausgeworfene Köder seine Beute anlockt. Vielleicht ja auch durch den Eintrag in das Blog. Ich bin gespannt.

2 Gedanken zu „Cowgirl in Kanada“

  1. Das sollte Sie wohl hier wirklich nicht verraten bis ein Fisch angebissen hat :) aber deine Frage, Frank, zeugt davon das Fische anbeissen werden :)

    Viel Erfolg wuenscht der Tobi

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