Voll vermessen: Wie der Fitbit Charge HR zu mehr Fitness und Gesundheit verhilft

Wäre der Fitbit Charge HR eine Uhr, sie würde genial und futuristisch aussehen. Die gute Nachricht: Der Fitbit Charge HR ist eine Uhr und ein Fitness-Tracker. Einer mit Herzklopfen: Der Fitnesstracker misst kontinuierlich die Herzfrequenz und liefert wertvolle Statistiken über Herzruhefrequenz, Herzfrequenzkurve, Qualität des Schlafes, zurückgelegte Schritte, verbrannte Kalorien und aktive Minuten. Bei meinem Test mit dem Fitbit Charge HR wollte ich herausfinden, ob er mir tatsächlich zu mehr Fitness und Gesundheit verhilft. Wer sich für die Fitbit Surge interessiert, findet in meinem Testbericht Fitbit Surge ausführliche Informationen. 

Hinweis zu meinen Testberichten
Auf meiner Website stelle ich hin und wieder Produkte vor, die ich auf Reisen, bei der Arbeit und in der Freizeit einsetze. Für das Verfassen der Erfahrungsberichte erhalte ich kein Honorar vom Hersteller, noch nimmt dieser Einfluss auf den Inhalt. Sollte ich für einen Test Muster erhalten haben, wird dies ausdrücklich erwähnt.
Vor einem halben Jahr stellte ich mir die Frage, ob ein kleines Plastikbändchen zu mehr Bewegung motivieren kann. Damals testete ich den fitbit flex. Und erlebte einen Motivationsschub, wenn mir das Band durch das Blinken der LEDs und Vibrationsalarm signalisierte, dass ich mein Tagesziel von 10.000 Schritten erreicht habe.

Der fitbit charge HR in seiner Verpackung
Der fitbit charge HR in seiner Verpackung

Mit dem Fitbit Charge HR wird der Aktivitäts-Tracker um eine wichtige Funktion erweitert: Über eine von der Firma Fitbit entwickelte Technologie (PurePulse Herzfrequenztechnologie) wird über den Puls die Herzfrequenz gemessen. Laut Pressemitteilung funktioniert das über LED-Lichter, die das Blutvolumen erfassen und ermittelt durch einen Algorithmus eine permanente Herzfrequenzerfassung. Der Vorteil: Das Tragen eines Brustgurts ist nicht mehr nötig. Für den Test hat mir die Firma Fitbit den Fitbit Charge HR zur Verfügung gestellt.

Das Set besteht aus Armband, Ladekabel, Dongle und Betriebsanleitung
Das Set besteht aus Armband, Ladekabel, Dongle und Betriebsanleitung

Das Armband ist größer und etwas klobiger als das fitbit flex. Der Charge HR ist in schwarz, blau, pflaume und orangerot erhältlich. Ich finde den Fitness-Tracker stylish und doch dezent.

Der fitbit charge HR ist nicht nur funktionell, sondern sieht auch gut aus
Der fitbit charge HR ist nicht nur funktionell, sondern sieht auch gut aus
Größenvergleich: fitbit Charge HR und fitbit flex (rechts)
Größenvergleich: fitbit Charge HR und fitbit flex (rechts)
Der Verschluss des fitbit Charge HR und des flex
Der Verschluss des fitbit Charge HR und des flex

Anders als der Fitbit Flex hat der Charge HR keinen Clipverschluss, sondern wird wie ein Uhrenarmband geschlossen. Obwohl ich nie Probleme mit dem Verschluss der Flex hatte, ist mir ein gesicherter Verschluss lieber.

Mittels USB-Kabel wird der fitbit Charge HR aufgeladen
Mittels USB-Kabel wird der fitbit Charge HR aufgeladen

Zunächst wird das Armband mit dem USB-Kabel am Computer geladen. Laut Hersteller beträgt die Akkulaufzeit bis zu 5 Tage.

Das Einrichten erfolgt über die Software FitBit connect und ist denkbar einfach. Ist die Software aus dem Internet geladen, kann es losgehen. Der Fitbit Charge HR lässt sich individuell via FitBit Dashboard konfigurieren. Ich kann mich mittels Vibrationsalarm vom fitbit wecken lassen. Neben der Uhrzeit bestimme ich, an welchen Tagen ich geweckt werden möchte und ob der Alarm nur einmal oder mehrmals erfolgen soll. So sind acht individuelle Weckzeiten programmierbar.

Auf Knopfdruck zeigt das Display zunächst die festgelegte Anzeige an. Das kann je nach individueller Konfiguration Uhrzeit, Herzfrequenz, Schritte, Strecke, Verbrannte Kalorien oder Etagen sein. Will man zu den anderen Anzeigen wechseln, muss dazu immer der Knopf gedrückt werden. Die Anzeige leuchtet erst dann auf, wenn das Display aktiviert wird. Der Knopf zum Aktivieren des Displays ist links angebracht. Das fand ich zunächst irritierend. Mir wäre die Aktivierung rechts lieber gewesen. So muss ich entweder mit dem rechten Daumen den Knopf drücken was ein Abknicken des rechten Handgelenks erfordert, oder ich greife von oben an das Armband und aktiviere den Knopf mit dem rechten Zeigefinger, was ergonomisch stimmiger für mich ist. Oder noch einfacher: Zweimal auf die Fläche unterhalb des Display klopfen, das aktiviert ebenfalls die Displayanzeige. Die Anzeige lässt sich in vier verschiedenen Designs konfigurieren, auch das Datum lässt sich mit einblenden, so dass der Tracker auch als Uhr fungiert. Denn Platz für das Tragen einer Uhr am Handgelenk bleibt keiner mehr. Das Anzeigendisplay leuchtet stahlblau und ist, selbst bei hellem Licht, deutlich lesbar. Einziger Nachteil: Die Anzeige ist erst nach Drücken des Knopfes, bzw. Klopfen unterhalb des Display lesbar, wohl um Batterien zu sparen.

Per Lichtimpuls wird die Herzfrequenz ermittelt
Per Lichtimpuls wird die Herzfrequenz ermittelt

Das eigentliche Herzstück des Armbands ist die Herzfrequenzmessung. Fitbit nennt die Erfassung PurePulse. Und so soll sie funktionieren:

„Mit jedem Herzschlag erweitern sich aufgrund von Veränderungen im Blutvolumen deine Kapillaren und ziehen sich wieder zusammen. Das von der Haut reflektierte Licht der Pure Pulse-LEDs an deinem Tracker erfasst diese Veränderungen. Fein abgestimmte Algorithmen berechnen anhand dieser Daten die Herzfrequenz automatisch und kontinuierlich.“

Das Display zeigt nicht nur die aktuelle Herzfrequenz an. Gleichzeitig erhält der Träger des Armbandes Informationen darüber, in welcher Herzfrequenzzone er sich befindet. Fitbit Charge HR unterscheidet zwischen der Höchstleistungszone, der Kardiozone und der Fettverbrennungszone. Somit hat der Träger stets einen aktuellen Überblick und kann seine Trainingsintensität entsprechend anpassen.

Der Fitbit Charge HR verfügt über eine automatische Schlaferkennung. Beim Flex musste dies noch manuell ein- und ausgeschaltet werden. Der Charge HR zeichnet während des Schlafes die Bewegungen auf. Daraus lässt sich die Schlafqualität ermitteln.

Ein weiteres Feature, das für mich allerdings keine Rolle spielt, da mein Smartphone nicht mit der neuen Bluetooth-Technik ausgestattet ist um das Fitbit zu synchronisieren, ist die Benachrichtigung über eingehende Anrufe. Befindet sich das Armband in der Nähe des Smartphones fängt es an zu vibrieren und zeigt den Namen oder die Telefonnummer des Anrufers an.

Der Fitbit Charge HR in der Praxis

Anfangs war das Tragen des Armbands etwas gewöhnungsbedürftig. Anders als das locker sitzende Flex-Armband muss der Charge HR Hautkontakt haben. Dadurch klebt der Sensor etwas auf der Haut. Wichtig ist, dass das Armband nicht zu eng anliegt, da sonst die Blutzirkulation falsch gemessen wird und zu Messungenauigkeiten führt. Die grünen LEDs entwickeln im Dunkeln regelrechte Laserqualität und strahlen enorm hell, obwohl man den Tracker ja am Handgelenk trägt. Das hat mich anfangs gestört, bzw. es blendet sehr, wenn man im dunklen Schlafzimmer liegt, die Hand Richtung Gesicht geht und die grünen LEDs zwischen Tracker und Haut Licht abstrahlen. Super ist die automatische Schlaferkennung, die ich beim Flex oft vergessen habe ein- bzw. auszuschalten.

Schon nach wenigen Tagen habe ich mich an das dauerhafte Tragen des Fitbit Charge HR gewöhnt. Laut Herstellerangaben ist der Fitbit Charge HR schweiß-, regen- und spritzwasserresistent. Er ist jedoch nicht wasserfest und zum Schwimmen oder Duschen nicht geeignet. Ich persönlich habe den Charge HR zum Duschen immer abgelegt. Es empfiehlt sich, den Sensor täglich mit einem Tuch zu reinigen. Einzige Nutzer beklagen, dass die Displays leicht zerkratzen und sich in zwischen Display und Armband Staub/Dreck ansammelt. Das kann ich nach mehreren Wochen täglichen Gebrauchs meines Fitbit Charge HR nicht bestätigen.

Wie genau misst der fitbit Charge HR?

Wie auch beim Flex habe ich mein Tagesziel auf 10.000 Schritte eingestellt. Sobald das Ziel erreicht ist, sendet der Vibrationsalarm einen Impuls, gleichzeitig blinken die LEDs. Es macht richtig Spaß und versetzt mich in gute Laune, wenn plötzlich das Armband vibriert. Ehrlich, dieser Impuls gibt mir ein gutes Gefühl und darüber freue ich mich. Allerdings machte mich das auch stutzig. An einem Tag, den ich überwiegend sitzend am Computer verbrachte, vibrierte mein Band und signalisierte: 10.000 Schritte erreicht. Wie kann das sein? Des Rätsels Lösung fand ich in meinem am Nachmittag durchgeführten Hausputz. Die Bewegungen meines Armes beim Staubsaugen interpretierte der Tracker eifrig als Schritte.

Mit dem Fitbit Charge HR lassen sich Aktivitäten, z.B. Joggen, Wandern oder Nordic Walking aufzeichnen. Dazu drückt man den Displayanzeigeknopf zwei Sekunden lang und schon beginnt der Tracker mit der Aufzeichnung. Hat man die Aktivität beendet, wird der Knopf erneut zwei Sekunden lang gedrückt und der Fitbit Charge HR speichert die Aktivität ab.

Bei einer Wanderung über 3 Stunden 50 Minuten zählte der Fitbit Charge HR 20.379 Schritte. Das entspricht 11,92 Kilometern. Außerdem zeigte er 171 Stockwerke an. Ein Stockwerk misst etwa 2,50 Meter. Der Tracker registriert dabei nur Aufwärtsbewegungen, keine Abstiege. Das ergibt 427,5 Höhenmeter. Mein Garmin Forerunner hingegen zeigte 13,63 Kilometer und 554 Höhenmeter an. Bei den Pulswerten gab es nur ganz geringe Abweichungen. Da ich den Fitbit an meiner linken (nicht dominanten) Hand trage, habe ich die Einstellung „Nicht dominant“ vorgenommen. Vor der Wanderung hatte ich die Einstellung des Fitbit Charge HR von nicht-dominant auf Dominant geändert. Fitbit empfiehlt diese Einstellung, um die Anzahl der Schritte zu reduzieren, die irrtümlicherweise erfasst werde, wenn ich mich nicht bewege. Offensichtlich hat das dazu geführt, dass der Fitbit zu wenig Schritte gezählt hat. Ich werde das Wander-Experiment deshalb wiederholen mit der Einstellung „nicht dominant“.

Im Dashboard lässt sich die Schrittlänge unter „Persönliche Einstellungen“ individuell konfigurieren. Auch das will ich demnächst austesten und auswerten, ob dadurch genauere Ergebnisse erzielt werden.

Eine GPS-genaue Aufzeichnung ist also noch nicht möglich. (Der demnächst erhältliche Fitbit Surge hat GPS) Mir ist jedoch wichtiger, dass die Pulswerte möglichst genau sind. Nach dem Test mit dem Garmin Pulsmesser (der über den Brustgurt gemessen wird) und einem Blutdruckmessgerät kann ich abschließend dem Fitbit Charge HR eine gute Bewertung geben was die Herzfrequenzmessung anbelangt.

Auswertung der Daten mit fitbit Dashboard
Auswertung der Daten mit fitbit Dashboard
Tagesziel nicht nur erreicht, sondern neue Bestleistung erzielt
Tagesziel nicht nur erreicht, sondern neue Bestleistung erzielt
Motivierende Botschaften am Bildschirm spornen an
Motivierende Botschaften am Bildschirm spornen an

Das mag vielleicht albern klingen, aber ich freue mich, wenn der  Fitbit automatisch synchronisiert und plötzlich blinken grüne lachende Gesichter auf, um mich zum erreichten Tagesziel zu beglückwünschen. Außerdem winken jede Menge Abzeichen für erreichte Stockwerke, Schritte und Kilometer. Insofern spornt mich mein Plastikbändchen an, mich zu bewegen und mehr Aktivität in meinen Alltag zu bringen. Und ich weiß ja, dass wenn ich den Tag überwiegend am Computer verbracht habe und es dennoch einen grünen Tag gibt, es daran liegt, dass ich entweder geputzt oder jongliert habe. Und auch das ist schließlich eine Aktivität.

Sehr aussagekräftig finde ich die Messung meiner Ruheherzfrequenz, die Informationen zum Zustand meiner Fitness gibt. Abweichende Werte vom Ruhepuls signalisieren mir, dass ich eventuell zu viel trainiert habe oder eventuell unter Stress stehe. Auch Koffeinkonsum und Medikamente können die Messung beeinflussen.

Die Vermessung des Schlafs 

Eine geniale Funktion ist der Schlaftracker. Damit erhalte ich aufschlussreiche Daten über die Qualität meines Schlafes. Das Schlafprotokoll zeigt an, zu welcher Uhrzeit ich ins Bett gegangen bin und wie häufig ich in der Nacht aufgewacht bin, bzw. unruhigen Schlaf hatte. Ein solches Protokoll hilft dabei, die Schlafqualität zu verbessern. So sieht man anhand der Aufzeichnungen welche Auswirkungen es auf den Schlafrhythmus hat, wenn man etwa um 22 Uhr zu Bett geht oder erst um 23 Uhr oder nach Mitternacht. Anhand der Aufzeichnungen konnte ich meine Bettgehzeiten entsprechend verändern, so dass ich tatsächlich eine Verbesserung meines Schlafes erreichen konnte.

Mit dem Fitbit Dashboard lassen sich viele weitere Einstellungen zu Ernährung, Trinken, Blutzucker, Blutdruck erfassen, die dabei helfen, die Gesundheit und Fitness zu verbessern. Wer umfassendere Statistiken, einen virtuellen Trainer und Austausch der Daten mit anderen Mitgliedern möchte, kann eine Fitbit Premium Mitgliedschaft für 44,99 Euro im Jahr abschließen. Mit der leistungsfähigen App hat Fitbit ein weiteres Plus für innovatives und bedienungsfreundliches Tracking auf dem Markt. Mir persönlich gefällt das Design und die Bedienungsfreundlichkeit der App und Dashboard sehr gut.

Fazit

Mit dem Fitbit Charge HR erhält man einen ausgereiften Fitness-Tracker der gut zu tragen ist, sich einfach bedienen lässt und darüber hinaus auch optisch zum aktiven Lifestyle passt.

Das Armband liefert keine exakten Werte, was die Erfassung der Schrittdaten anbelangt. Aber ist es wichtig, ob ich tatsächlich 10.000 Schritte gegangen bin? Vielmehr motiviert mich das Armband, mich täglich zu bewegen und spornt durch die Gratulationen, die es bei Erreichen des Ziels versendet, dazu an, die Aktivitäten beizubehalten, bzw. zu verbessern. Anhand der Pulsmessung erhält man einen Überblick über seinen Fitnesszustand und der Schlaftracker hilft dabei, die Schlafgewohnheiten zu optimieren.

Die Akkulaufzeit ist mit bis zu fünf Tagen angegeben, was ich bei meinem Gerät bestätigen kann. Bei niedrigem Akkustand erhalte ich eine E Mail, die mich daran erinnert, das Band zu laden. Nach einigen Wochen in denen ich dauerhaft den Ftitbit Charge HR tagsüber und nachts getragen habe, bin ich überzeugt, dass das Armband mir zu einem gesünderen Lebensstil und zu mehr Fitness verhilft.

Doch es ist wie mit allem im Leben: Ich muss dranbleiben, mir Ziele stecken und konsequent an der Umsetzung arbeiten. Und das heißt für heute: Ab ins Bett, damit ich, wenn mich morgen früh um 5.30 Uhr der Vibrationsalarm des Fitbit weckt, auch fit in den Tag starten kann.

Empfehlung

Wer sich überlegt, einen Fitbit Fitness-Tracker zuzulegen, ist mit dem Fitbit Charge HR gut beraten.

Das Modell Fitbit Charge verfügt über keine Herzfrequenzmessung und besitzt einen anderen Verschluss als der Charge HR, weist aber eine deutliche längere Akkulaufzeit und kostet mit 129,95 Euro 20 Euro weniger als der Fitbit Charge HR, dessen Preis bei 149,95 Euro liegt. Meine Empfehlung: Die 20 Euro mehr investieren und den Fitbit Charge HR kaufen. Achtung: Der fitbit Charge HR ist in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich. Eine XL-Sondergröße ist nur online über den Fitbit Webshop erhältlich.

Der Fitbit Charge HR im Überblick 

  • Kontinuierliche Herzfrequenzmessung
  • Aufzeichnung Training und Aktivitäten des Tages
  • Anrufer-ID
  • Aktive Minuten
  • Schrittzählung
  • Etagen
  • Kalorienerfassung
  • Schlaftracking
  • Vibrationsalarme
  • Erfassung von Laufstatistik, Streckenverläufe, Teilstrecken und Trainingseinheiten
  • Synchronisation mit iPhone 4s und neuer, iPad 3 Generation und neuer sowie Android Geräten.
  • erhältlich in den Größen S für kleine Handgelenke (140-170 mm Umfang) und L für große Handgelenke (161-193 mm Umfang) XL (198-231 mm Umfang) ist nur über Fitbit.com erhältlich

Fitbit Aktivitätstracker Charge HR. Preis: ab 129 Euro.
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Neu: Testbericht der Fitbit Surge

10 Gedanken zu „Voll vermessen: Wie der Fitbit Charge HR zu mehr Fitness und Gesundheit verhilft“

  1. Ein wirklich schöner Erfahrungsbericht, den ich so unterschreiben kann. Das Gerät gehört wirklich zu den guten Modellen am Markt, hat einen großen Funktionsumfang und ist auch noch alltagstauglich.

  2. Klingt interessant, aber auch ein bisschen kompliziert. Ist das eher etwas für Menschen, die manchmal den berühmten Tritt benötigen?

  3. Kompliziert ist der fitbit gar nicht. Eher das Gegenteil. Ich finde es spannend, zu sehen, wie viele Schritte ich gehe und natürlich gibt es den gewissen Kick, wenn man das gesetzte Ziel, z.B. 10.000 Schritte erreicht und das Band vibriert. Für mich ist das Tracken des Schlafes und die Anzeige des Ruhepulses interessant. Und mit der App kann man sich mit Freunden austauschen, anspornen etc. Auch eine gute Sache, vor allem, wenn man alleine trainiert und man hin und wieder etwas Motivation benötigt. Es ist kein „must have“, aber eine nützliche Ergänzung für Menschen, die ihren Lebensstil ändern möchten. In einigen Jahren wird wahrscheinlich jeder ein solches Band tragen – ich denke mal, dass die Gesundheitskassen das einführen werden (zunächst freiwillig).

  4. Feedback zu meinem Fitbit HR :
    In der Zeit wo ich bei meinem ungeliebten Garmin Forrunner 310XT die Software runterlade und mich rumärgere , vor allem bei der mobilen App fürs Handy ( ohne Blue T..)!

    Habe ich beim Fitbit HR ALLES gemacht und schon das erste Training hinter mir !
    Funktion und Datenübertragung 1 A absolut TOP !
    (Bei dem Garmin Müll 4 Anläufe gebraucht bis die eigene
    Software den FR 310 XT endlich erkannt hat am PC ( schämt Euch ! )
    Ich habe Spass am Fitbit HR , ..und hatte nach dem 1.Training noch grosse Lust , mehr von der Software und ev genaueren Einstellungen zu dem FB – HR rauszufinden !

    Der Fitbit HR bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung !
    Grund „Uhr“ und Software sind aus „ einem Guss „ und funktionieren , das Handling ist sch…..einfach …Spass pur !
    Bestes Kosten Nutzen Verhältnis Weit und Breit !

  5. Ich trage nun Fitbit einen Monat, (bin 66 Jahre ) wichtig ist mir vor allem die Herzfrequenzmessung, die zusätzlichen Informationen z.B. wie viele Schritte ich täglich mache (wenn man einen Hund hat ist das Ziel sehr schnell erreicht) sind positiv zu bemerken. Ich wusste schon das mein Schlaf etwas unruhig war, nun habe ich die Bestätigung und kann mich intensiver damit befassen. Alles in allem ein tolles Gerät, vor allem bin ich froh keinen Brustgurt tragen zu müssen.

  6. Hallo, ich glaub ich bin bloed: ich kann das Ding nicht einrichten. allerdings ist auch mein Handy neu… Wo findet man denn eine Anleitung Schritt fuer Schritt? Auf Youtube bin ich auch nicht fuendig geworden…. Hilfe!!!! (habe mir Charge gegoennt, bin 72!)

  7. Habe auch einen charge hr. Nach drei Monaten brauchte ich ein neues Ladekabel, weil es im charge nur noch herumklapperte und nur in einer künstlich fixierten Stellung überhaupt noch lud. Nach weiteren 4 Monaten brach der einzige Bedienknopf einfach so ab und inzwischen besteht das Problem mit dem Ladekabel schon wieder. Es gibt so viele sichere Verbindungen mit Stecker und Steckdose, die schon seit Jahren funktionieren! Auch kann man die heruntergeladenen Daten weder drucken noch übersichtlich ordnen oder in einer Datei archivieren. Ansonsten war ich einigermaßen zufrieden.

  8. Ich finde auch nicht, dass das FitBit kompliziert ist. Eigentlich finde ich, dass das Fitnessarmband tut, was es tun soll. Man kann sich doch um knapp 200 Euro keine eierlegende Wollmilchsau erwarten. Der Mehrheit der negativen Bewertungen geht meiner Meinung nach eine falsche Bedienung oder eine falsche Erwartung voraus. Wer eine professionelle Trainingsuhr sucht, der soll sich bei der Suunto Spartan umsehen, aber ich gehe nicht davon aus, dass der Großteil der Menschen eine derartig umfangreiche Analyse und Aufzeichnung seiner Trainingswerte braucht. Liebe Grüße, Heinz

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