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Orte, die man besucht haben muss, Teil 5

Der Besenkult im Allgäu – wie Besenkapellen Furunkel heilen
Der heutige Ort, den man besucht haben muss, empfehle air jordan 1 mule golf chicago ich all denjenigen, die an einem Furunkel oder Karbunkel leiden. Als ich im April das württembergische м — цена 600 грн в каталоге Спортивные штаны ✓ Купить женские вещи по доступной цене на Шафе , Nike, спортивные штаны, Украина #149859201, preview nike blazer low speed yellow Allgäu besuchte, habe ich so allerhand skurrile Bräuche erlebt. Einen davon stelle ich heute vor. Nur zu gerne hätte ich ein Furunkel gehabt, um das selbst auszutesten. Also liebe/r Leser/in – wenn du unter einem Furunkel leidest, habe ich hier ein Mittel, das Abhilfe verspricht: Du musst eine der geheimnisvollen Besenkapellen besuchen. Die befinden sich vornehmlich im Wald oder an Wegkreuzungen ir jordan 4 military blue 202. Auf dem Foto ist die Besenkapelle bei Wolfegg zu sehen. Einst war es ein Wegkreuz, bis daraus eine Kapelle, die dem Heiligen Antonius geweiht wurde, entstand. Und irgendwann entwickelte sich der Kult mit den Besen.
Noch heute werden zu den Besenkapellen Wallfahrten veranstaltet, der Kult ist also noch sehr lebendig. Als ich die Wolfegger Besenkapelle fotografierte, lagen fünf bis sechs Reisigbesen in der Kapelle.
Wer ein „Oise hat“ – (ein altes, bereits ausgestorbenes, schwäbisches Wort) für Furunkel, muss von jemanden einen Besen geschenkt bekommen. Das Wichtige daran: Bei der Übergabe darf man nicht sprechen. Der Beschenkte nimmt dann den Besen und geht wortlos zur nächsten Besenkapelle. Dort opfert er den Besen, legt ihn in die Kapelle und spricht eine Anzahl air jordan 6 carmine 2021 release date von Gebeten, „Gegrüßest seist du Maria“ , das „Vaterunser“ – je nachdem was dort in der Gegend halt so gebetet wird. Danach geht man nach Hause – und der Furunkel ist weg. Besenkapellen helfen vorzüglich bei Furunkeln am Po. Bei anderen Leiden helfen die Besenkapellen leider nicht. Der Besenkult ist ein altes, vorchristliches Reinigungsritual, das wahrscheinlich aus der Zeit der Raunächte stammt. Es scheint tatsächlich zu wirken. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Städtische Bauhof von Wangen jedes Jahr mehrere Anhänger voller Besen aus der Kapelle schaffen muss, die in der Rochus-Kapelle abgelegt wurden. So wurde es mir jedenfalls berichtet.