Von Legoburgen und Erdbeben


Habt ihr das Erbeben am Samstag mitbekommen? Ich sass zu dieser Zeit noch im Zug, aber es muss schon kräftig gerüttelt haben. Wisst ihr auch, dass es in Basel ein grosses Erdbeben gab? 1348 – ist schon lange her, aber bei solch kleinen Beben wird einem bewusst, dass wir hier am Rheinknie in der erdbebengefährdesten Zone Deutschlands leben. Am Freitag, einen Tag vor dem Erdbeben, titelt die Badische Zeitung auf der Kulturseite: „Von Legoburgen und Erdbeben“.Im Spätsommer traf ich in Basel den Autor Titus Müller, dessen vierter Roman „Die Todgeweihte“ in den nächsten Tagen erscheint. Ich interviewte ihn über sein Buchprojekt und wurde sehr neugierig. Denn sein Roman spielt im mittelalterlichen Basel. Pest, Intrigen, Erdbeben, Judenverbrennung auf der Rheininsel und mittendrin eine schöne Frau und zwei unsterblich verliebte Ritter. Klingt ein bisschen schwülstig. Dem ist aber gar nicht so.Ich lese das Buch – und es ist so spannend, dass ich es abends kaum aus der Hand legen kann. Wer mehr darüber wissen möchte: surft einfach mal bei Titus Müller vorbei. Ein echter Buchtipp für die kalten und grauen Tage.

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