Ich steige aus dem Auto. Der Duft von frischem Lavendel liegt in der Luft. Satte Regentropfen drücken die lila Stengel nach unten. Ich erinnere mich an den Sommer in der Provence. Vorbei die Hitze, der Staub, die Sonne. Wolken entladen sich. Ein Blitz zuckt, Donner rollt heran. Bedrohlich irgendwie. Der Regen auf meiner Haut prickelt. Bis ich im Haus bin, werde ich nass sein. Ich gehe langsam.
Lebst du?
Nur sehr wenige leben wirklich in der Gegenwart, die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
Jonathan Swift
1. August
Paraskavedekatriaphobia
Man lernt nie aus! Wer wissen will, um welche Angst es hier dabei handelt, schaut mal auf Writers Blog
Über die Lufttemperatur in Arbeitsräumen
Heiss isses. Sauheiss. Wer will da noch arbeiten? Erträglich sind derzeit nur noch die Nacht- oder frühen Morgenstunden. Denn schon ab 9 Uhr ist es hier einfach so drückend warm, dass die Hitze jeden kreativen Gedanken im Keim vertrocknen lässt.
Schauen wir doch mal nach, was die „Arbeitssstättenrichtlinie Raumtemperatur“ (ja, das gibt es wirklich!) dazu sagt:
Die Lufttemperatur in Arbeitsräumen soll +26 Grad Celsius nicht überschreiten. Bei darüber liegender Außentemperatur darf in Ausnahmefällen die Lufttemperatur höher sein.
Was sind denn Ausnahmefälle? Hier herrscht seit Wochen ein Ausnahmezustand!
Bleiben zwei Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen: Ein Ventilator muss her! Wahrscheinlich sind die aber bereits alle ausverkauft (die billigen jedenfalls).
Zweite Möglichkeit: Ich mache einfach hitzefrei.
Denn mit steigenden Temperaturen sinkt die Leistungsfähigkeit: Bei 33 Grad soll sie nur noch die Hälfte des vollen Wertes betragen, wie er bei 20 Grad erreicht wird. Das bedeutet also, dass ich am besten Urlaub mache, denn hier sind selbst die Nächte tropisch und kaum kühler als 20 Grad. Ich melde mich dann wieder, wenn der Sommer vorbei ist!



