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Run and Hide

Run and Hide der Sängerin Gracia ist also die deutsche Nummer beim diesjährigen Grand Prix. „Run and Hide“ passt sehr gut zur Sendung am Samstagabend. „Germany 12 Points“ lautete der Titel der Vorentscheidung und der Zuschauer war gut beraten den Titel von Gracia ernst zu nehmen. Bei der grottenschlechten Veranstaltung blieb wirklich air jordan 13 retro black flint air jordan 23 howard university pe nur die Flucht. Und das hat die Mehrheit der Fernsehzuschauer auch getan, denn nur 3,56 Millionen harrten vor dem Bildschirm aus um die öde Sendung zu Ende zu sehen (darunter auch ich, ähem). Dass am Ende Gracia siegte, dürfte eigentlich gar nicht verwundern. Denn leider kommt es in diesem Business nicht auf Songs mit einer Message (einer Botschaft) an und gute Stimmen. Wäre es so, dann hätten Orange Blue den Sieg verdient. Was zählt sind zusammengemischte Beats, die so einheitlich klingen, dass man augenblicklich an die Zeit nike air force 1 uv color change da8301 100 101 release date von Modern Talking erinnert wird. Dosenobst schmeckt bekanntlich ja auch immer ziemlich blechern. Und Produzent David Brandes versteht sein Geschäft, schließlich mixte er auch den schweizerischen Cocktail – ein bisschen Musik und ein paar gutaussehende lettische Girls – fertig ist der Beitrag. Das ist so, wie wenn die Japaner das Matterhorn abtragen und in Japan wieder aufbauen.
Gracia jedenfalls freute sich so stürmisch,dass ihr schwarzer BH vom Körper flog. Gut, dass sie in einen langen schwarzen Mantel gehüllt war. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Die Moderation schwankte zwischen peinlich und langweilig und richtig gut fand ich den Soulsänger Stefan Gwildis. Der hatte Esprit und Leidenschaft.
Fazit: Deutschland wird wieder sang – und klanglos untergehen und im nächsten Jahr nehmen sich die Zuschauer den Titel des Siegesliedes zu Herzen: Run and Hide.

SCHREIBEN

Der Beruf eines Schriftstellers ist zu 30 Prozent Inspiration und zu 70 Prozent Transpiration.

Von wem dieses Zitat stammt, kann ich leider nicht sagen. Ich las es in „Swing“ – Lebe im Rhythmus der Schöpfung von Kerstin Hack.
Ich würde sagen, dass der Beruf des Schriftstellers zu 90 Prozent harte, ehrliche Arbeit ist. Die sich in nichts unterscheidet von einem Straßenarbeiter, der mit dem Presslufthammer die Betondecke einer Straße aufreist. So auch wir Schreibende: wir meiseln, hämmern, lärmen, suchen, zerschinden uns die Köpfe, denken, lenken uns ab, grübeln, um dann hin und wieder echte Schmuckstücke zu präsentieren: Worte und Sätze, die uns schlichtweg staunen lassen, weil sie uns in andere Sphären emporhebt, aus der wir die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten können. Schreiben ist göttlich, der Weg dorthin eng und schmal und steinig. Und trotzdem will ich um nichts in der Welt diesen Weg verlassen.

Das Paulus Prinzip

Heute morgen las ich im Philipper Brief, Kapitel 3. Dabei fiel mir ein Prinzip auf, das ich „Paulus Prinzip“ nenne und das mir dabei helfen kann, effektiv meine Ziele zu erreichen:

1. Ich vergesse alles, was hinter mir liegt

2. Ich konzentriere mich nur noch auf das vor mir liegende Ziel

3. Ich laufe mit aller Kraft darauf zu

Völlig einfach im Grunde genommen. Jetzt liegt es an mir, inwieweit ich dieses Paulus-Prinzip auf mein Leben und meine Arbeit umsetze.