Wisst ihr, wie die Schweizer ihre Stubentiger nennen? Hausbüsi! Echt. Ich habe es in der Basler Zeitung gelesen. Auf dem Foto seht ihr Hausbüsi Tiger, die Hauskatze des Literatur-Cafés.
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100 Gramm für 130 Euro
Eben in Benny’s Teeladen: Eine Kundin will 200 Gramm Grüntee. Von welcher Sorte will die Verkäuferin wissen. Das sei egal, entgegnet ihr die Kundin. Sie möchte es zu Weihnachten verschenken. Daraufhin die Verkäuferin: „Also wir haben Grüntee von 5 Euro bis 130 Euro pro 100 Gramm.“ Die Kundin bekommt große Augen. 130 Euro für 100 Gramm Tee, soviel will sie nicht für ihr Weihnachtsgeschenk ausgeben. Wie viel Tassen Tee kann man eigentlich aus 100 Gramm Blättern zubereiten? Ich überlege gerade, wie teuer ein Schluck eines solchen Tees kommt.
Was ich zur Zeit lese (und höre)
Weihnachten steht vor der Tür, das heißt, unbedingt eindecken mit Lesestoff für die kommenden Tage. Derzeit sind Hörbücher bei mir schwer im Kommen. Unsere Mediathek hat eine gute Auswahl, wenn man die Größe unserer Gemeinde hier bedenkt. Wir sind ja nicht Freiburg oder Stuttgart. „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel, „Wassermusik“ von T.C. Boyle, „Reise im Mondlicht“ von Antal Szerb, sowie „Afterdark“ von Haruki Murakami habe ich mir als Hörbücher ausgeliehen. Und – das fasse ich selbst noch nicht – Dostojewskij’s „Die Brüder Karamasoff“. Als Buch. Über 1000 sehr klein bedruckte Seiten. Hinten liegt noch eine braune Karteikarte bei. Früher wurden die Bücher ja noch von Hand abgestempelt und nicht gescannt. Am 8. August 1965 hat jemand mit der Registrirnummer 107 das Buch zum ersten Mal ausgeliehen. Da war ich noch gar nicht geboren! Eigentlich wollte ich mit „Schuld und Sühne“ starten – aber unbedingt die Übersetzung von Svetlana Geier. Eine ganz spannende Frau. Ich habe sie mal in einer Lesung erlebt, über die ich geschrieben habe. Hat einen starken Eindruck hinterlassen. Eine kleine, alte gebeugte Frau, mit wachen, intelligenten Augen und messerscharfen Verstand. Leider gibt es dieses Buch in der Mediathek nicht. Auf dem Regal liegen zwei Bücher von Francis A. Schaeffer auf dem Regal: „How should we then live“ und „True Spirituality“. Ein anderer Autor, dessen Bücher ich gerne gelesen habe ist Donald Miller. Von ihm gibt es drei Bücher, eines davon ist auf Deutsch erschienen „Searching for God knows what“ – „Wer braucht schon ein Boot – über einen Glauben der trägt“. Sehr zu empfehlen ist „Through Painted Deserts“ – über einen dreimonatigen Roadtrip durch die USA. Und sein Bestseller „Blue like Jazz“, das den interessanten Untertitel: „Nonreligious Thoughts on Christian Spirituality“ trägt und im nächsten Jahr als Film erscheinen soll. Ob ich dieses Jahr zum Lesen kommen werde, bleibt allerdings aus anderen Gründen fraglich. Welche das sind, verrate ich aber erst an Heilig Abend.
Auserlesen mit Juliane Werding
Hier könnt ihr die jüngste Auserlesen-Sendung ansehen. Zu Gast: Juliane Werding. (Ja, genau die, die das Lied „Am Tag als Conny Kramer starb“ sang – ihr erinnert euch?)
Jeden Tag ein neuer Horizont
Wenn man unterwegs ist, ist das ein leichtes Unterfangen. Drei Wochen hinweg hatte ich jeden Tag einen neuen Horizont. Doch was jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, in der vertrauten, gewohnten Umgebung? Gelingt es mir auch hier, jeden Tag einen neuen Horizont zu sehen? Ich denke ja! Gestern war es ein Spaziergang durch den Herbstwald (ohne immer auf der Hut vor Bären zu sein) und vorgestern ein unglaublich schöner Sonnenuntergang. Ich habe schon viele Sonnenuntergänge auf der ganzen Welt erlebt, aber irgendwie sind die Sonnenuntergänge hier besonders!
Herbstzeitlos
Nach 3 Wochen on the road und 6500 Kilometer quer durch Alberta, British Columbia (Kanada), Montana und Washington (USA) wieder „back home“. Fotos und Bericht folgen in Kürze.