Schneeskulpturen in Bernau bei Nacht

Mit einer eindrucksvollen Ski-Akrobatik-Show, Pistenbully-Parade und Feuerwerk feierte das 1. Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival in Bernau am Samstag, 11. Februar 2017 einen fulminanten Höhepunkt. Die bunt beleuchteten Schneeskulpturen kamen dabei besonders eindrücklich zur Geltung.

Vor Einbruch der Dunkelheit machten wir einen kleinen Rundgang ums Festivalgelände und schauten uns an, was die sechs Bildhauer-Teams seit Donnerstag aus den 3x3x3 Meter umfassenden Schneeblöcken geschaffen hatten. Fotogen fand ich die Eisbären-Skulptur von Flavio Prinoth und Angelo Colcuc aus Südtirol, obwohl die Skulptur optisch mehr einem Teddybären denn einem Eisbären ähnelte. Filigran und kunstvoll zeigten sich die Cascade der Schweden Karl und Christine Chilcott und der Talöffner von Ralf Rosa und Peter Fechtig.

Beleuchtet entfalten die Schneeskulpturen ihren besonderen Charme

Das Schwarzwälder Team Ralf Rosa und Peter Fechtig schufen mit ihrem „Talöffner“ eine Skulptur, die die Entstehung des Bernauer Tales verbildlichen soll. Ihrer Idee zufolge war es zu der Zeit, als die Riesen im Schwarzwald hausten. Dabei wünschte sich Frau Riese anstatt einer großen Hochebene noch ein paar schöne Hügel drumherum.
So griff ihr Mann in die Erde und formte ringsherum die Berge. Und weil manch einer glaubt, ihm wird ein „Bern“ aufgebunden, soll das Tal Bernau heißen. Bei der Skulptur Talöffner rollt der Riesenarm mit Schwung den ersten Hügel ins Gelände.

Der Talöffner von Ralf Rosa und Peter Fechtig

Einen Wasserfall aus Schnee schnitzten Karl und Christine Chilcott aus Schweden. Dahinter bilden die Pinguine von Lorenz Demeter und Thomas Mussner ein beliebtes Motiv bei den jüngeren Besuchern.

Cascade und Pinguine waren beliebte Fotomotive

Bevor das Highlight des Abends, die Skiakrobatik-Show, Pistenbully-Parade und Feuerwerk stattfanden, kehrten wir in einen in der Nähe gelegenen Gasthof ein, wo wir einen Tisch reserviert hatten. Leider dauerte es über eine Stunde bis wir unser Essen bekamen, weil es die Bedienung vergessen hatte, die Bestellung einzubuchen. Sehr ärgerlich! So verpassten wir die gesamte Skiakrobatik-Show und kamen gerade noch rechtzeitig zum Finale mit den Fackel-Skiläufern. Allerdings reichte die Zeit nicht mehr, einen geeigneten Standort für die Fotoaufnahmen zu finden.

Blick auf das Festivalgelände mit dem 1.415 Meter hohen Herzogenhorn im Hintergrund

Die Abfahrt der 60 Fackelläufer war einer der Höhepunkte an diesem Abend!

Tolle Show der Fackelläufer auf Skiern
Einlauf der Fackelläufer, die mit großem Applaus für die Show gefeiert wurden

Nicht weniger eindrucksvoll war die anschließende Pistenbully-Parade, die sich wie stählerne Ungeheuer den Berg hinab bewegten.

Stählerne Ungeheuer auf der Skipiste
Volle Kraft – die PS Boliden präsentieren sich den Zuschauern

Zum Abschluss des Abends wurde ein Feuerwerk entfacht.  Am Sonntag, 12. Februar 2017 arbeiteten die Künstler noch bis 14 Uhr an ihren Figuren und gaben den Schneeskulpturen den letzten Schliff. Mit einem historischen Skifahren ging das Festival bei schönem Winterwetter zu Ende.

Feuerwerk zum Abschluss des Abends
Schöner Abschluss des Samstagabend beim 1. Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival

 

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