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	<description>VISUAL STORYTELLING von Birgit-Cathrin Duval</description>
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		<title>Up North</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 23:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da waren wir also, gestrandet in Gillam. Das Aurora-Motel war bereits ausgebucht, wir konnten uns gl&#252;cklich sch&#228;tzen, im Gillam Motor Inn noch ein paar Betten zu belegen. Das Gillam Motor Inn besitzt einen derben Charme. Das ist die Sorte von Motels, die man sonst immer nur in Road Movies sieht. Pl&#246;tzlich ist man selber mittendrin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4114/4952738526_d7d199eb52.jpg" alt="Up North " width="500" height="284" /></p>
<p>Da waren wir also, gestrandet in Gillam. Das Aurora-Motel war bereits ausgebucht, wir konnten uns gl&#252;cklich sch&#228;tzen, im Gillam Motor Inn noch ein paar Betten zu belegen. Das Gillam Motor Inn besitzt einen derben Charme. Das ist die Sorte von Motels, die man sonst immer nur in Road Movies sieht. Pl&#246;tzlich ist man selber mittendrin. War ich froh, dass wir uns die Zimmer teilen mussten. Alleine im Zimmer h&#228;tte ich in dieser Nacht wohl kein Auge zugetan.<br />
Was aber macht man abends in Gillam? Es gibt nur zwei Optionen. Eine Bar, von deren Besuch uns dringend abgeraten wurde (white people should not go there)  und die Canadian Legion. Und da die Mehrheit unserer Gruppe aus ziemlich bleichh&#228;utigen Kanadiern und einer Australierin bestand, &#8211; abgesehen von den drei Mexikanern und mir &#8211; gingen wir in die Legion.<br />
Voller Erwartung, die Einheimischen von Gillam zu treffen, betraten wir die Royal Canadian Legion, Branch Gillam. Nachdem wir die H&#252;tte betraten, war die Bude voll &#8211; au&#223;er uns war n&#228;mlich keiner da.<br />
No hats, no swearing, no cameras prangten uns &#252;berall Plakate entgegen, der gesamte Raum video&#252;berwacht &#8211; Angela wurde sofort angewiesen, ihre M&#252;tze auszuziehen.<br />
Nach ein paar Bier f&#252;hlten wir uns mutig genug, die Bar der Locals aufzusuchen. Doch soweit sollte es nicht kommen.<br />
Genau dann, als wir es am wenigsten erwartet hatten &#8211; und schon gar nicht in Gillam &#8211; da waren sie pl&#246;tzlich da &#8211; die Northern Lights!<br />
Ich schnappte mir Stativ und Kamera und zusammen mit Mike und Angela liefen wir auf den Eisenbahngleisen Richtung Norden, aus dem Ort heraus. Dort ist dieses Foto entstanden. Leider waren die Lichter da schon wieder etwas abgeflaut.<br />
Aber wo hat man schon mal die Gelegenheit, nachts auf Eisenbahnschienen Nordlichter zu fotografieren? </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4108/4952146753_d22622982b.jpg" alt="Aurora Borealis Gillam " width="500" height="333" /></p>
<p>Zuvor habe ich diesen Schuppen entdeckt &#8211; ein dankbares Motiv in Gillam! </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4106/4952146651_b0de0b7525.jpg" alt="Aurora Borealis Gillam " width="500" height="346" /></p>
<p>Und so sah der Himmel aus, als wir aus der Legion kamen &#8211; unglaublich! Was f&#252;r ein sch&#246;nes Abschiedsgeschenk an uns! Was f&#252;r eine Reise liegt hinter uns! In einer abgelegenen Lodge an der Hudson Bay, den Eisb&#228;ren auf der Spur, gefangen im Sturm, gestrandet in Gillam, der Himmel erleuchtet!<br />
Der rauhe Norden Kanadas hat es mir angetan. Eines wei&#223; ich ganz sicher &#8211; ich komme wieder zur&#252;ck, ganz bestimmt. </p>
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		<title>Guess who&#8217;s coming for dinner</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 21:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der neugierige Bursche, der heute morgen vor meiner H&#252;tte auftauchte, kam nachmittags wieder zur&#252;ck. Ich war mit Andi drau&#223;en in der windgepeitschten Tundra &#8211; Cranberries pfl&#252;cken. Nie war Beeren sammeln spannender als heute! Der Wind pfiff uns um die Ohren, es regnete und war kalt &#8211; und &#8211; wir wussten, dass wir uns in Eisb&#228;rengebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4150/4948996177_8fb8fd4088.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk " width="500" height="298" /></p>
<p>Der neugierige Bursche, der heute morgen vor meiner H&#252;tte auftauchte, kam nachmittags wieder zur&#252;ck.<br />
Ich war mit Andi drau&#223;en in der windgepeitschten Tundra &#8211; Cranberries pfl&#252;cken. Nie war Beeren sammeln spannender als heute! Der Wind pfiff uns um die Ohren, es regnete und war kalt &#8211; und &#8211; wir wussten, dass wir uns in Eisb&#228;rengebiet befinden. Eisb&#228;ren fressen Beeren &#8211; und hier bin ich, mit der Nase am Boden, um die kleinen roten Cranberries von den Str&#228;uchern zu klauben. Andi hatte sein Gewehr mit auf den ATV gepackt. Und pl&#246;tzlich war er verschwunden &#8211; irgendwo in den B&#252;schen. Was mache ich jetzt, wenn der Eisb&#228;r kommt? Gute Frage. Lieber nicht l&#228;nger dr&#252;ber nachdenken und mich aufs Cranberry-Suchen konzentrieren. &#220;ber Funk wurde uns mitgeteilt, dass sich ein B&#228;r in der N&#228;he der Lodge aufh&#228;lt. Keine Ahnung, wie lange wir da drau&#223;en waren, eineinhalb bis zwei Stunden. Jedenfalls waren meine Finger so steif gefroren, dass ich M&#252;he hatte, die Beeren von den Str&#228;uchern zu pfl&#252;cken. Kaum waren wir zur&#252;ck in unserem eingez&#228;unten Gebiet, kam auch schon der B&#228;r. Tappte einfach aus dem Geb&#252;sch heraus. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4148/4949586666_e583e65dd0.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk" width="500" height="324" /></p>
<p>Er schn&#252;ffelte am Zaun herum, setzte sich hin, legte sich auf den Boden, streckte alle Viere von sich. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4144/4949631050_8eceb54354.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk" width="394" height="500" /></p>
<p>Rund zehn Minuten blieb er beim Zaun, dann machte er sich wieder vom Acker.<br />
Mike gab uns eben Bescheid, dass der erste Flieger eben von Gillam Airport gestartet ist. An Bord befindet sich Fracht. Sollte er keine Probleme mit dem Hinflug und Landung haben, wird der zweite Flieger losgeschickt. Bis in zwei Stunden sollten hier also beide Flugzeuge angekommen sein und uns zur&#252;ck nach Gillam bringen. Dort werden wir &#252;bernachten. Genial. Ich wollte schon immer mal nach Gillam! Ich h&#228;tte nichts gegen eine weitere Nacht auf der Lodge einzuwenden gehabt. Zumal die Aussichten, eine Stunde in einem kleinen Flieger bei st&#252;rmischen Wetter zu verbringen, nicht grade so doll sind. </p>
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		<title>Gefangen in der Wildnis</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend der Nacht nahm der Sturm an Kraft zu, unsere Cabin wurde regelrecht durchger&#252;ttelt und ich fragte mich allen ernstes, ob der Buffalo-Fence, der rund 2,5 Meter hohe Zaun, der die Nanuk Lodge umgibt, dem peitschenden arktischen Wind standh&#228;lt. Gegen halb acht blickte ich aus dem Fenster und traute meinen Augen kaum: Da tappte ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4148/4948023337_55f3fafcaa.jpg" alt="Butch und Gordi" width="500" height="375" /></p>
<p>W&#228;hrend der Nacht nahm der Sturm an Kraft zu, unsere Cabin wurde regelrecht durchger&#252;ttelt und ich fragte mich allen ernstes, ob der Buffalo-Fence, der rund 2,5 Meter hohe Zaun, der die Nanuk Lodge umgibt, dem peitschenden arktischen Wind standh&#228;lt.<br />
Gegen halb acht blickte ich aus dem Fenster und traute meinen Augen kaum: Da tappte ein Eisb&#228;r vorbei. Er blieb stehen, direkt am Zaun vor meiner Cabin, schnupperte in die Luft. Jetzt stellt er sich gleich auf und testet den Zaun, dachte ich, w&#228;hrend mein Pulsschlag merklich zunahm. Stattdessen hockte sich der Eisb&#228;r hin! Sa&#223; einfach nur da. Und ich stehe da, in meinen Pyjamas und habe meine Kamera in der Lodge gelassen! Ich fasse es nicht. Was habe ich daraus gelernt? Das n&#228;chste Mal mache ich es wie meine beiden Cree Guides &#8211; Gordi (links) und Butch (rechts). Die gehen nirgendwo hin ohne ihre Winchester. Gordi nennt seine liebevoll &#8220;Oncle Tom&#8221;. Die Rifles sehen aus, als h&#228;tten sie schon ihre Kugeln im ersten Weltkrieg verschossen. Butch sagt von seiner, dass sie noch immer &#8220;smooth as an arrow&#8221; &#8211; gradlinig wie ein Pfeil &#8211; schie&#223;t. </p>
<p>Es st&#252;rmt noch immer sehr stark. Mike ist zuversichtlich, dass die Sturmfront bald abgezogen ist und der Flieger in Gillam starten kann. Ich habe da so meine Bedenken. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4089/4948613200_44fb904299.jpg" alt="Polar Bear Watch" width="500" height="333" /></p>
<p>Vorgestern haben wir mit den ATVs &#8211; All Terrain Vehicles einen ganzt&#228;gigen Ausflug unternommen. Wir haben zahlreiche Fl&#252;sse durchquert, sind etliche Male im Schlamm steckengeblieben. Schlie&#223;lich haben wir sie gefunden &#8211; die Eisb&#228;ren. Zehn St&#252;ck haben wir gesichtet. Andi, unser Guide f&#252;hrte uns langsam an sie heran. Zeigt der B&#228;r kein Interesse und entfernt sich, ziehen auch wir uns wieder zur&#252;ck. Ist er neugierig, l&#228;sst Andi ihn n&#228;herkommen &#8211; bis auf rund 20 Meter. Dann ruft er ihm zu &#8211; sagt ihm Sachen wie &#8220;Ok, Buddy, das ist jetzt nah genug, jetzt mach dich wieder vom Acker&#8221;. Beim ersten B&#228;r, der uns so nahe gekommen ist, hat das auch gut funktioniert. Anders als bei dem gro&#223;en Eisb&#228;r vorgestern. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4143/4948613020_1d215a8b3d.jpg" alt="Polar Bear Hudson Bay" width="500" height="270" /></p>
<p>Er streunte am Ufer der Hudson Bay herum. Pl&#246;tzlich wurde er neugierig und innerhalb k&#252;rzester Zeit war er dr&#252;ben bei uns. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4103/4948613474_447e49f4a6.jpg" alt="Polar Bear Hudson Bay" width="500" height="264" /></p>
<p>Von einer Minute zur anderen hatte sich die Situation ver&#228;ndert. Von &#8220;Hoffentlich kommt der B&#228;r n&#228;her, damit wir ein gutes Foto machen k&#246;nnen&#8221; zu &#8220;Wow, das ist jetzt ganz sch&#246;n brenzlig&#8221;. Andi rief dem B&#228;r zu, der lie&#223; sich davon nicht irritieren. Und kam noch n&#228;her. Mein Herz schlug wie verr&#252;ckt. Vor mir stand Andi, unser Guide, grade mal einen halben Kopf gr&#246;&#223;er als ich, neben ihm Gordi. Butch startete sein ATV und fuhr rechts neben Andi. Selbst das Motorenger&#228;usch beeindruckte den Eisb&#228;r nicht. Er schnupperte und kam noch n&#228;her. Jetzt zog Andi seinen Revolver und schoss. Es war ein so genannter &#8220;Screamer&#8221; &#8211; eine Schreckschusspistole. Das und lautes Zurufen machte dem B&#228;r dann klar, dass er uns zu nah gekommen war. Dann drehte er um und lief davon. Leute, ich sag euch, das war eine einzige aufregende Safari, die wir hier erlebt haben. Einem Eisb&#228;ren in freier Wildbahn so nahe zu kommen &#8211; ohne den Schutz eines Tundra-Buggies oder Autos, das kann man nur auf der <strong>Nanuk Lodge</strong> erleben mit <a href="http://www.churchillwild.com">Churchill Wild</a> erleben.  </p>
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		<title>Ka Waa Me Tin</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ka Waa Me Tin hei&#223;t soviel &#8220;Bis bald&#8221; in Cree. In der Sprache der Cree gibt es kein Wort f&#252;r Abschied. Wie treffend. Denn eigentlich will ich gar nicht mehr von Nanuk weg. Wir sitzen in der Main Lodge, im Kamin knackt das brennende Holz. Es regnet und windet sehr heftig. Ob die beiden Flugzeuge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4145/4945744410_e2895cb10a.jpg" alt="Polar Bear at Hudson Bay" width="500" height="251" /></p>
<p><strong>Ka Waa Me Tin</strong> hei&#223;t soviel &#8220;Bis bald&#8221; in Cree. In der Sprache der Cree gibt es kein Wort f&#252;r Abschied. Wie treffend. Denn eigentlich will ich gar nicht mehr von Nanuk weg. Wir sitzen in der Main Lodge, im Kamin knackt das brennende Holz. Es regnet und windet sehr heftig. Ob die beiden Flugzeuge wohl zur Lodge fliegen k&#246;nnen?<br />
Momentan l&#228;uft hier alles auf Batterie, die Lichter sind abgeschaltet, die Satellitenverbindung bricht immer wieder ab.<br />
Die Tage auf Nanuk waren ein einziges Erlebnis. Gestern haben wir 10 Eisb&#228;ren gesichtet, einer davon kam uns SEHR nahe. Fotos und Bericht werden folgen, sobald ich wieder zur&#252;ck in der Zivilisation bin.<br />
<strong>UPDATE: Stuck in the wild</strong><br />
Wegen heftigen Regen und Sturm konnten die Flugzeuge in Gillam nicht starten. Hier st&#252;rmt es ebenfalls sehr heftig. Wir sind gefangen in der Wildnis und m&#252;ssen abwarten, bis der Sturm sich legt. Konkret: Heute kommen wir nicht mehr weg. Morgen? Vielleicht. So ist das eben, wenn man wirklich in der Wildnis ist. Den Elementen ausgesetzt.<br />
<strong>UPDATE 2</strong>: Eben h&#246;re ich von Eleanor via facebook, dass es in Ilford schneit. Ilford ist nicht so weit weg von unserem Standort. Noch st&#252;rmt und regnet es wie verr&#252;ckt und f&#252;r morgen ist auch kein besseres Wetter angesagt.<br />
Die Kanadier Mark und Rick spielen einen Mix von Heavy Metal und 80er Jahre Musik &#8211; erste Anwandlungen von Cabin Fever? Noch haben wir gen&#252;gend Wein und Bier &#8211; und jetzt wird zum Abendessen gerufen. Stuck in the wild &#8211; eigentlich ne coole Sache. </p>
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		<title>Auge in Auge mit dem Eisb&#228;r</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 02:44:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachts auf der Nanuk Lodge. Weit weit weg von irgendeiner Zivilisation. Bis nach Gillam ist es eine Stunde &#8211; mit dem Flugzeug. Ich h&#246;re den Wind, wie er &#252;ber die Tundra heult. Am Horizont zucken Blitze. Der Mond taucht die Landschaft in ein geisterhaftes Licht. Ich warte auf die Nordlichter. Doch dann zieht der Himmel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4939625817_afb6c3cc52.jpg" alt="Night at Nanuk Lodge" width="500" height="333" /></p>
<p>Nachts auf der Nanuk Lodge. Weit weit weg von irgendeiner Zivilisation. Bis nach Gillam ist es eine Stunde &#8211; mit dem Flugzeug. Ich h&#246;re den Wind, wie er &#252;ber die Tundra heult. Am Horizont zucken Blitze. Der Mond taucht die Landschaft in ein geisterhaftes Licht. Ich warte auf die Nordlichter. Doch dann zieht der Himmel zu. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4940223690_8cedc6728c.jpg" alt="Nanuk Lodge" width="500" height="333" /></p>
<p>Als ich mir um 7 Uhr meinen Kaffee in der Main Lodge einschenke, kommt Gordi, einer unserer Native Guides. Um 6 Uhr in der Fr&#252;he war ein Eisb&#228;r am Zaun. &#8220;Das n&#228;chste Mal musst du mich unbedingt wecken&#8221;, sage ich zu Gordi. Deswegen sind wir ja hier. Schlafen kann ich zu Hause wieder.<br />
Ich klettere auf den Aussichtsposten. Kein Eisb&#228;r zu sehen. Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck fahren wir mit den Allrad-Quads zur Hudson Bay. Eisb&#228;ren sehen wir keine. Wir kehren zum Mittagessen zur Lodge zur&#252;ck. Mit der Nachmittagsexkursion m&#252;ssen wir warten, bis die Flut sich von der Hudson Bay zur&#252;ckgezogen hat.<br />
Ich packe das Fernglas und klettere wieder auf den Tower. Keine Minute sp&#228;ter habe ich einen Eisb&#228;ren im Visier. </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4074/4939371403_6cd964ae86.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk " width="500" height="268" /></p>
<p>Auf den Quads fahren wir in die N&#228;he des Eisb&#228;res und gehen zu Fu&#223; langsam weiter. Unser Guide Andy f&#252;hrt uns Schritt f&#252;r Schritt n&#228;her an den Eisb&#228;r. Er soll sich an uns gew&#246;hnen und erkennen, dass wir keine Gefahr darstellen. Noch ist der Eisb&#228;r rund 80 Meter von uns entfernt. Dann kommt er langsam n&#228;her. Er stoppt, schnuppert, guckt uns an. Mein Herz beginnt zu rasen. Andy spricht mit dem B&#228;r: &#8220;Hey Buddy, was geht&#8221;. Er kommt noch n&#228;her. Jetzt trennen uns nur noch rund 25 Meter von dem Eisb&#228;r. Und macht Anstalten, noch n&#228;her zu kommen. Das ist jetzt selbst Andi zuviel. Er klopft auf das Quad. Der B&#228;r weicht ein paar Schritte zur&#252;ck. Und f&#228;ngt wieder an, in den B&#252;schen nach Beeren zu suchen. So, als w&#228;ren wir &#252;berhaupt nicht da. Erst als wir wieder die Quads starten, schaut er uns neugierig hinterher. Ein unglaubliches Erlebnis, einem Eisb&#228;r in freier Wildbahn in die Augen zu sehen.<br />
Danach fuhren wir weiter die Hudson Bay entlang &#8211; weitere Eisb&#228;ren haben wir aber am Nachmittag nicht mehr zu Gesicht bekommen &#8211; nur unser Buddy, der war noch immer am selben Ort und schaute uns lange hinterher, als wir wieder an ihm vorbeifuhren.  </p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4076/4940211648_388b3d439d.jpg" alt="Hudson Bay" width="500" height="333" /></p>
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		<title>Nanuk</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 12:42:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Welcome to the last frontier&#8220;, so begr&#252;sste uns Mike Reimer als wir gestern nach einem einst&#252;ndigem Flug vom Gillam auf der Nanuk Polar Bear Lodge ankamen. Mitten im Wapusk National Park, im n&#246;rdlichen Manitoba, Kanada. Um uns herum nichts als Wildnis und jede Menge Eisb&#228;ren. Den ersten haben wir bereits eine halbe Stunde nach unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4938209715_833284ddf5.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk" width="500" height="272" /></p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4116/4938641410_c4802f585e.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk" width="500" height="304" /></p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4937797716_578a491aa0.jpg" alt="Polar Bear at Nanuk Lodge" width="500" height="296" /></p>
<p>&#8220;<strong>Welcome to the last frontier</strong>&#8220;, so begr&#252;sste uns Mike Reimer als wir gestern nach einem einst&#252;ndigem Flug vom Gillam auf der <strong>Nanuk Polar Bear Lodge</strong> ankamen. Mitten im Wapusk National Park, im n&#246;rdlichen Manitoba, Kanada.<br />
Um uns herum nichts als Wildnis und jede Menge Eisb&#228;ren. Den ersten haben wir bereits eine halbe Stunde nach unserer Ankunft gesichtet.<br />
Heute geht es gleich nach dem Fr&#252;hst&#252;ck auf Expedition, den Eisb&#228;ren auf der Spur. Die <a href="http://www.nanukpolarbearlodge.com/">Nanuk Polar Bear Lodge </a>ist die einzige Lodge, die es erm&#246;glicht, Eisb&#228;ren in ihrer nat&#252;rlichen Umgebung zu beobachten. </p>
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		<title>Finalistin f&#252;r beste Reisegeschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Reisegeschichte &#8220;Vom Himmel gek&#252;sst&#8221;, erschienen in Sonntag Aktuell ist Finalistin f&#252;r &#8220;Best International Story Award 2010&#8243;, der dieses Jahr bei der GoMedia in Toronto verliehen wird. Die Awards werden von der CTC &#8211; Canadian Tourism Commission verliehen und 2010 konnten erstmals ausl&#228;ndische Journalisten ihre Beitr&#228;ge einreichen. Ich konnte es kaum glauben als mir Barbara [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.takkiwrites.com/wp-content/gallery/allgemein/bcm-travel-award.jpg" title="Finalistin für die beste ausländische Reisegeschichte über Kanada " rel="lightbox[singlepic684]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.takkiwrites.com/index.php?callback=image&amp;pid=684&amp;width=&amp;height=300&amp;mode=" alt="bcm-travel-award" title="bcm-travel-award" />
</a>
<br />
Meine Reisegeschichte &#8220;Vom Himmel gek&#252;sst&#8221;, erschienen in Sonntag Aktuell ist Finalistin f&#252;r &#8220;Best International Story Award 2010&#8243;, der dieses Jahr bei der GoMedia in Toronto verliehen wird.<br />
Die Awards werden von der CTC &#8211; Canadian Tourism Commission verliehen und 2010 konnten erstmals ausl&#228;ndische Journalisten ihre Beitr&#228;ge einreichen. Ich konnte es kaum glauben als mir Barbara Ackermann von der CTC gestern Abend beim Dinner die News &#252;berbrachte, dass meine Geschichte ins Finale gekommen ist. Heute morgen bin ich sofort in den Konferenzraum &#8211; und tats&#228;chlich, meine Story ist dabei! Am Mittwoch ist es dann soweit und die Gewinner werden bekanntgegeben.<br />
<strong>UPDATE</strong><br />
And the winner is&#8230;.<br />
Leider hat mein Beitrag nicht gewonnen. Gew&#228;hlt wurde ein TV-Beitrag eines englischen Fernsehjournalisten. Aber wie kann man denn Print und TV in einer Kategorie bewerten? Zwei Medien, die so unterschiedlich sind? Und dazu von der stellvertretenden Direktorin des Toronto Film Festivals bewertet werden. Das fand ich doch sehr ungl&#252;cklich. Gegen einen Printbeitrag zu verlieren, wenn jemand die bessere Story geschrieben hat ist etwas anderes, als gegen einen Filmbeitrag zu verlieren, der von jemanden aus der Filmbranche bewertet wurde. Ich bin dennoch sehr stolz, dass ich es mit meiner Story bis in die Finals geschafft habe. Danke an euch alle, die mir die Daumen gedr&#252;ckt haben! </p>
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		<title>Sternstunden auf dem Blauen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 08:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Nacht auf dem 1165 Meter hohen Blauen Sterne gucken. Noch bevor ich mein Stativ aufgebaut hatte, ging die erste Sternschnuppe ab. Eine richtig gro&#223;e. Leider hatte ich nicht das Gl&#252;ck, eine der vier gro&#223;en, die wir in w&#228;hrend unserer Sternstunde gesehen haben, mit der Kamera einzufangen. K&#246;nnt ihr die Sternschnuppen auf dem Foto erkennen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/takkito/4889784331/" title="Sternschnuppen Blauen  by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4889784331_fd06098acc.jpg" width="500" height="333" alt="Sternschnuppen Blauen " /></a><br />
Gestern Nacht auf dem 1165 Meter hohen Blauen Sterne gucken. Noch bevor ich mein Stativ aufgebaut hatte, ging die erste <strong>Sternschnuppe</strong> ab. Eine richtig gro&#223;e. Leider hatte ich nicht das Gl&#252;ck, eine der vier gro&#223;en, die wir in w&#228;hrend unserer Sternstunde gesehen haben, mit der Kamera einzufangen. K&#246;nnt ihr die Sternschnuppen auf dem Foto erkennen? Es sind insgesamt drei. Wenn ihr auf das Bild klickt kommt ihr auf meine flickr-Seite. Dort k&#246;nnt ihr das Bild in einem gr&#246;&#223;eren Format ansehen &#8211; dann sind die Sternschnuppen auch besser zu erkennen. </p>
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		<title>Sommerlicht</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 20:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Momente]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend war ich mit einer Freundin in den Rebbergen spazieren. Wir durften noch das letzte Licht des Abends erleben, das auf die Rebberge fiel. Unten in der Rheinebene war das goldene Licht bereits erloschen. Wie schnell es doch wieder dunkel wird. Die Sonne ging heute schon vor 21 Uhr unter. Der Sommer neigt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/takkito/4885671851/" title="Sommerlicht 12. August 2010 by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4102/4885671851_98182611f4.jpg" width="500" height="375" alt="Sommerlicht 12. August 2010" /></a><br />
Heute Abend war ich mit einer Freundin in den Rebbergen spazieren. Wir durften noch das letzte Licht des Abends erleben, das auf die Rebberge fiel. Unten in der Rheinebene war das goldene Licht bereits erloschen. Wie schnell es doch wieder dunkel wird. Die Sonne ging heute schon vor 21 Uhr unter. Der Sommer neigt sich seinem Ende zu. Die Abende werden k&#252;rzer, die Luft ist merklich k&#252;hler. Heute Abend wurde mir bewusst, dass nun bald schon wieder die dunklere Jahreszeit beginnt.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/takkito/4886275946/" title="Abend am 12. September 2010 by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4134/4886275946_abfeea1866.jpg" width="375" height="500" alt="Abend am 12. September 2010" /></a><br />
Zeit ist kostbar. Zeit ist unser wertvollstes Gut. Heute vormittag h&#246;rte ich im Radio eine Meldung &#252;ber einen Mann in Florida, der vom Staat acht Millionen Dollar bekommt. Als Entsch&#228;digung, weil er unschuldig im Gef&#228;ngnis sa&#223;. Ich habe vergessen, wie viele Jahre. Es waren viele. Ob dieser Mensch mit seinen Millionen gl&#252;cklich wird? Ich kann mir vorstellen, dass er lieber seine Lebenszeit zur&#252;ckerstattet haben m&#246;chte. Zeit kann man nicht ersetzen oder wieder gut machen. Nicht einmal mit acht Millionen. Dabei muss ich mir die Frage stellen, wie wertvoll mir eigentlich meine Zeit ist. Gehe ich mit ihr um wie mit einem kostbaren Gut oder lasse ich die Uhr ticken, ohne mir Gedanken dar&#252;ber zu machen? Der Sommer, der zu Ende geht, erinnert mich an die vielen Momente, die ich eigentlich Leben wollte, aber zu besch&#228;ftigt war. Ich war nicht gegenw&#228;rtig und so sind kostbare Augenblicke verstrichen. Heute Abend war anders. Ich habe einen kostbaren Moment erlebt, ihn bewusst wahrgenommen. Es war ein sch&#246;ner Augenblick.</p>
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		<title>Cows, Clouds and Sky</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kühe]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#252;he am Feldberg, Schwarzwald]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/takkito/4878706922/" title="K&#252;he Feldberg  by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4878706922_025d87e67e.jpg" width="500" height="226" alt="K&#252;he Feldberg " /></a><br />
K&#252;he am Feldberg, Schwarzwald </p>
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