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	<title>Birgit-Cathrin Duval – Journalistin. Fotografin. &#187; Schreiben</title>
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		<title>Der Tod kommt immer, meistens zu früh</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 10:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ging dir das auch so? Du musstest schlucken, als du den Satz gelesen hast? Es gibt eine Tatsache, die sich nicht leugnen, die sich nicht beschönigen lässt. Sterben, das müssen wir alle einmal. Während ich überlegte, welche Überschrift ich diesem &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/der-tod-kommt-immer-meistens-zu-fruh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Ging dir das auch so? Du musstest schlucken, als du den Satz gelesen hast? Es gibt eine Tatsache, die sich nicht leugnen, die sich nicht beschönigen lässt. Sterben, das müssen wir alle einmal. Während ich überlegte, welche Überschrift ich diesem Blogeintrag geben kann, fiel mir eben dieser Satz ein: &#8220;<strong>Der Tod kommt immer, meistens zu früh</strong>&#8220;. Ist es nicht so? Jeder von uns muss einmal sterben. Unser Leben ist endlich. Niemand von uns weiß, wann uns der Tod ereilt. Meistens kommt er zu früh. Meistens in Form einer bösartigen Krankheit, eines Unfalls oder eines plötzlichen Todes. So wie bei <a href="http://www.badische-zeitung.de/bernd-eichinger-der-mann-der-deutschland-ins-kino-lockte">Bernd Eichinger</a>. Da sass er noch, fröhlich im Kreise seiner Familie, hat ein leckeres Essen genossen. Und eine Sekunde später war sein Leben erloschen.</p>
<p>Ich will mit diesem Blogeintrag niemandem Angst machen oder Trübsal blasen. Es ist nur so, dass mich dieses Thema sehr intensiv beschäftigt. Am Dienstag, 1. Februar geht es in der <strong>G5 Ladies Lounge </strong>um Tod und Verlust. &#8220;<strong>Trauern, aber nicht für immer &#8211; über den konstruktiven Umgang mit Tod und Verlust</strong>&#8220;. Die Referentin, Francine Smalley, verwitwet, Mutter von drei Kindern, Theologin, Birkman Consultant und Coach wird darüber sprechen. Sie hat vor zehn Jahren ihren Mann verloren. Mitten aus dem Leben gerissen. Eine junge Familie, eben erst kam das dritte Kind auf die Welt. Und plötzlich Tod, Verlust, Trauer, Wut, Enttäuschung.</p>
<p>Wie gehen wir damit um? Dass das Leben endlich ist. Dass der Tod auch für uns selber einmal Realität ist?</p>
<p>Zum Thema haben wir einen kleinen Video-Clip realisiert, den ihr euch ansehen könnt. Und wenn du das liest und hörst und dich angesprochen fühlst, dann bist du herzlich zur Ladies Lounge am Dienstag, 1. Februar um 9.30 Uhr ins G5, Restaurant Sichtwerk in Eimeldingen eingeladen. (Die Einladung gilt nur für Frauen, da Ladies Lounge &#8211; wie der Name schon sagt, ein Treffen für Frauen ist).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19060518" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19060518">G5LadiesLounge</a> from <a href="http://vimeo.com/benkom">ben kom</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>1.1.11</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 17:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1.1.11 Endless possibilities ahead. Every day a new chapter. Write your story. Share your life. Grow in your talents. Follow your dreams. Create your future. Now. Ein paar Gedanken zum neuen Jahr und mein erstes Foto 2011, aufgenommen mit meinem &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/1-1-11/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><a href="http://www.flickr.com/photos/takkito/5312348185/"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5249/5312348185_8a7ebff820.jpg" alt="1.1.11" width="374" height="500" /></a></p>
<p><strong>1.1.11</strong></p>
<p><strong>Endless possibilities ahead. </strong></p>
<p><strong>Every day a new chapter. </strong></p>
<p><strong>Write your story. </strong></p>
<p><strong>Share your life. </strong></p>
<p><strong>Grow in your talents. </strong></p>
<p><strong>Follow your dreams. </strong></p>
<p><strong>Create your future. </strong></p>
<p><strong>Now. </strong></p>
<p>Ein paar Gedanken zum neuen Jahr und mein erstes Foto 2011, aufgenommen mit meinem iphone am 1. Januar 2011 während eines Spazierganges.</p>
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		<title>Mai 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mai ist mein Lieblingsmonat! Nicht nur, weil ich ein Maikind bin. Im Mai ist die Natur herrlich grün &#8211; ein frisches, helles, zartes Grün! Diese Farbe symbolisiert für mich Leben, Inspiration, Neubeginn, Kreativität, Aufbruch, Lebensfreude und noch vieles mehr. &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/mai-2010/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><a title="Dancing Forest May 2010 by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/takkito/4570832300/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4048/4570832300_f2485317d2.jpg" alt="Dancing Forest May 2010" width="500" height="335" /></a><br />
Der Mai ist mein Lieblingsmonat! Nicht nur, weil ich ein Maikind bin. Im Mai ist die Natur herrlich grün &#8211; ein frisches, helles, zartes Grün! Diese Farbe symbolisiert für mich Leben, Inspiration, Neubeginn, Kreativität, Aufbruch, Lebensfreude und noch vieles mehr. Die Tage sind wieder lau und lang, alles duftet frisch und in der Luft ist der nahende Sommer zu spüren. Aller Freude zum Trotz bin ich dennoch erschrocken, dass wir bereits den zweiten Mai haben. Die Zeit scheint wie im Flug zu vergehen. Noch 89 Tage bis zum <a href="http://www.swissalpine.de">Swiss Alpine</a>. Im vergangenen Jahr habe ich auf den <a href="http://www.takkiwrites.com/finisher-beim-17-jungfrau-marathon/">Jungfrau Marathon</a> trainiert und war um einiges fitter als ich es jetzt bin. Bereits im April habe ich mehrere Läufe über 20 Kilometer &#8211; darunter auch auf den <a href="http://www.berghotel-hochblauen.de/">Hochblauen</a> &#8211; hinter mich gebracht. Dieses Jahr bin ich erst einmal über 20 Kilometer gelaufen &#8211; das war am vergangenen Sonntag beim <a href="http://www.genusslaeufer.de/">Genusslauf in Müllheim</a>. <span id="more-1606"></span>Es war unglaublich heiß &#8211; so um die 27 Grad &#8211; und die Hälfte der Strecke ging durch die Rebberge. Steile Anstiege und pralle Sonne (der Start war um 13 Uhr!). Die Hitze machte mir extrem zu schaffen. An jeder Verpflegungsstelle schüttete ich mir Wasser über den Kopf, um mich ein wenig abzukühlen. Ich war ja erst am Abend zuvor aus dem Allgäu zurückgekommen. Dort war ich auf 600-700 Höhenmeter und es herrschte ein ganz anderes Klima als im Rheingraben. Bereits auf der Heimfahrt bekam ich heftige Kopfschmerzen und kurzfristig überlegte ich, ob ich den Lauf am Sonntag nicht besser absagen sollte. Aber nun, ich bin dann trotzdem gestartet. Schnell musste ich mir eingestehen, dass es keine so gute Idee war. Also runter mit dem Tempo. Nach 2 Stunden und 16 Minuten war ich dann im Ziel. Immerhin &#8211; der Genusslauf zählt 380 Höhenmeter! Seit Sonntag bin ich jetzt mit Kopfschmerzen geplagt &#8211; mal mehr, mal weniger. Und das verhindert mein Training. Ich mache mir Gedanken wegen meinem Vorhaben, den Swiss Alpine zu laufen. Ist es überhaupt noch realistisch? Nehme ich mir zuviel vor? Wann kann ich wieder trainieren? Momentan muss ich abwarten, mich schonen und das fällt mir nicht leicht. Aber liegt nicht in der Ruhe die Kraft?</p>
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		<title>Orte, die man besucht haben muss Teil 1</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:40:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Start einer neuen Serie hier auf meinen Blog: Orte, die man besucht haben muss. Und den Anfang bildet ein Ort, der eigentlich gar nicht in diese Reihe passt. Oder eben gerade deswegen. Weil doch jeder schon mal auf dem Eifelturm &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/orte-die-man-besucht-haben-muss-teil-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>
<a href="http://www.takkiwrites.com/wp-content/gallery/orte/chraiegg.jpg" title="Am Gipfel des Chräiegg-Gupf wartet das Gipfelbuch in einer Militärkeksdose " rel="lightbox[singlepic673]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.takkiwrites.com/wp-content/gallery/cache/673__x300_chraiegg.jpg" alt="Chräiegg-Gupf" title="Chräiegg-Gupf" />
</a>
<br />
Start einer neuen Serie hier auf meinen Blog: Orte, die man besucht haben muss. Und den Anfang bildet ein Ort, der eigentlich gar nicht in diese Reihe passt. Oder eben gerade deswegen. Weil doch jeder schon mal auf dem Eifelturm war, oder auf dem Empire State Building. Aber wer war denn schon einmal auf dem Gipfel des Chräiegg-Gupf? Dieser Berg mit dem unaussprechlichen Namen befindet sich in der Nordwestschweiz. Und ja, er gehört nicht unbedingt zu den 100 Dingen, die ich einmal machen möchte, bevor ich sterbe. Aber nun, jetzt habe ich ihn bestiegen, eher zufällig, während einer Wanderung bin ich irgendwie dort hinauf geraten und konnte mich sogar ins Gipfelbuch, das sich in einer feuerroten Militärkeksdose befand, eintragen. Den Weg zum Gipfel zu finden ist gar nicht so einfach, denn dort hinauf führt kein Weg, den muss man sich selber suchen. (Oder eine Abkürzung vom Wanderweg wählen und sich verirren). Aber bitte aufpassen, und nicht bei Nacht dort  hochstiefeln.  Ein paar Meter neben mir fällt die Nordwand steil ab. Ein paar Hundert Meter dürften das schon sein. Der Chräiegg-Gupf (hallo, irgendwelche Schweizer Leser hier &#8211; die das übersetzen können??? &#8211; hat das was mit Krähen zu tun?) ist ein bewaldeter Gipfel östlich der Hauenstein-Passtrasse zwischen Waldenburg und Langenbruck und liegt auf 926 Metern Höhe. Ja, und ich war dort! </p>
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		<title>Die vergessene Kunst der Stille</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 13:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stille ist in unserer heutigen Zeit nicht sehr populär. Stille, das klingt irgendwie altbacken, überholt, ja befremdlich. Stille hat keinen Raum mehr. Stille passiert nicht einfach. Zur Stille muss ich mich ganz bewusst entscheiden. Überlege einmal, wann du einen Moment &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/die-vergessene-kunst-der-stille/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Stille ist in unserer heutigen Zeit nicht sehr populär. Stille, das klingt irgendwie altbacken, überholt, ja befremdlich. Stille hat keinen Raum mehr. Stille passiert nicht einfach. Zur Stille muss ich mich ganz bewusst entscheiden. Überlege einmal, wann du einen Moment der Stille hattest. Als ich an Karfreitag nachts in die “Nacht der Kirche” ging, erlebte ich Augenblicke der Stille. Ich habe mich darauf einlassen können, weil mir die nur mit Kerzen beleuchtete Kirche einen guten Rahmen dazu gegeben hat. Diese Momente taten mir gut und ich stellte fest, wie wenig Raum Stille in meinem Leben hat.<br />
2010 wurde zum <a href="http://www.jahr-der-stille.de/index.php?node=3">Jahr der Stille </a>ausgerufen. Über 50 Partner &#8211; Kirchen, Verbände, Organisationen, Verlage unterschiedlicher Konfessionen haben sich zusammengetan, um das Thema Stille in den Mittelpunkt zu rücken. Die Initiative soll “Menschen die Gelegenheit bieten, Stille als wichtigen Aspekt des Alltags wieder neu zu entdecken und bewusst in ihren Tagesrhythmus einzuplanen”, so beschreibt es die Pressemitteilung zum Jahr der Stille 2010. Das Jahr der Stille soll dabei helfen, den Lebensrhythmus, den Gott in uns gelegt hat, zu entdecken. Es geht darum, achtsam zu werden für die Notwendigkeit der Stille, neue Formen zu entdecken und sie bewusst im Rhythmus des Alltags zu leben. Ziel des Projekts ist, persönlich das Leben bewusst wieder auf Gott auszurichten und durch die Stille und Gottes Wort körperlich und seelisch aufzutanken.</p>
<p>Um Stille zu erleben, muss ich bewusst offline gehen. <span id="more-1547"></span>Nicht nur im Kontext von Internet, iphone, Facebook und Twitter. Es bedeutet, mich ganz bewusst zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen. Das ist gar nicht einfach. Ich bin es nicht gewohnt, Stille auszuhalten. Ich bin es nicht gewohnt, ruhig zu sitzen. Mein ganzes Leben ist von Aktivität bestimmt. Wenn ich meinen Körper zur Ruhe bringen will, reagiert er allergisch darauf. Mir fallen alle möglichen Dinge ein, die zu tun sind, Gedanken rasen durch meinen Kopf, es kribbelt in den Fingern, in den Beinen. Stille fühlt sich eher nach Bestrafung an. Mit der Stille ist es so wie mit dem Laufen. Du weißt, dass Bewegung deinem Körper gut tut. Aber es läuft sich eben nicht von alleine. Du musst dich dazu entscheiden, dich aufmachen, loslaufen. Es kostet Überwindung und ja, es ist anstrengend. Bis das Laufen zur Gewohnheit wird und du locker fünf, zehn oder sogar 21 Kilometer laufen kannst, wirst du etliche Male frustriert sein, aufgeben und an dir zweifeln. Doch wenn du trainierst und nicht aufgibst, dann kannst du eines Tages sogar einen Marathon laufen. Ich habe es selbst erlebt.<br />
Mit der Stille verhält es sich genauso. Ich habe mit fünf Minuten angefangen. Fünf Minuten, in denen ich mich zurückziehe. Am besten suchst du dir einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Im Garten, auf dem Balkon, auf der Couch. Schließe deine Augen und versuche, loszulassen, an nichts zu denken. Das fällt am Anfang  schwer. Aber halte durch! Versuche diese Übung jeden Tag zu machen. Wenn du merkst, dass du fünf Minuten still sein kannst, dann erhöhe die Zeit auf zehn Minuten. Heute habe ich 15 Minuten Stille genossen. Und zum ersten Mal hatte ich den Eindruck, wirklich zur Ruhe zu kommen. Während dieser Zeit sind mir Gedanken gekommen. Das waren keine Gedanken, die mich von der Stille abhalten wollen, die mich erinnern, an das, was noch unerledigt ist. Vielmehr waren es Gedanken, die von ganz tief innen gekommen sind. Erkenntnisse, Einsichten, Offenbarungen. Anschließend habe ich mir die Zeit genommen, um diese Gedanken in mein Tagebuch zu schreiben. Sie haben mich ermutigt, weiterzumachen, mich auf die Stille einzulassen. Ich möchte mir Stille zum Ritual machen. “Ein Ritual ist in der Zeit das, was im Raum eine Wohnung ist” hat der Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry gesagt. Mit dem Laufen habe ich bereits ein Ritual in mein Leben aufgenommen. Eine Handlung, gleich ablaufend, die mir zur lieben Gewohnheit geworden ist. Ohne Laufen kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen. Ich spreche hier nicht von “Runner’s High” oder einer Sucht. Ich bin nicht getrieben, ich muss nicht jeden Tag laufen, um mich gut zu fühlen. An vielen Tagen will ich überhaupt nicht laufen, weil ich nicht motiviert bin, weil das Wetter so schlecht ist und weil ich keine Lust dazu habe. Trotzdem kenne ich das Gefühl, das ich während und nach dem Laufen habe &#8211; ich fühle mich auf eine gewisse Weise unbeschwert und gelöst, freier und frischer im Kopf und auf eine gute Weise müde im Körper. Laufen tut mir gut. Weil ich weiß, dass mir auch Stille gut tut, will ich sie in mein Leben aufnehmen, ihr Raum geben. Ich lasse mich auf das Abenteuer Stille ein und bin gespannt, was ich in dem Jahr der Stille alles erleben werde.</p>
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		<title>Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:38:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für schön gemachte Bücher mit gutem Inhalt wird es immer einen Markt geben! Allen Schreibern und angehenden Autoren möchte ich daher Titus Müllers Buch &#8220;Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben&#8221; empfehlen. Warum? Das könnt ihr meiner Rezension entnehmen, die heute &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/vom-abenteuer-einen-roman-zu-schreiben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Für schön gemachte Bücher mit gutem Inhalt wird es immer einen Markt geben! Allen Schreibern und angehenden Autoren möchte ich daher <a href="http://www.titusmueller.de/">Titus Müllers</a> Buch &#8220;Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben&#8221; empfehlen. Warum? Das könnt ihr meiner Rezension entnehmen, die heute im <a href="http://www.literaturcafe.de/titus-mueller-vom-abenteuer-einen-roman-zu-schreiben/">Literatur-Café</a> erschienen ist.</p>
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		<title>Brief an Journalisten</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 08:31:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;Weißt Du auch was Schriftstellerei, als Nahrungszweig getrieben, an sich selbst, und besonders heutzutage in Deutschland ist? Es ist das elendeste, ungewisseste und verächtlichste Handwerk, das ein Mensch treiben kann &#8211; der sicherste Weg im Hospital zu sterben &#8230; Ich &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/brief-an-journalisten-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><em>&#8230;Weißt Du auch was Schriftstellerei, als Nahrungszweig getrieben, an sich selbst, und besonders heutzutage in Deutschland ist? Es ist das elendeste, ungewisseste und verächtlichste Handwerk, das ein Mensch treiben kann &#8211; der sicherste Weg im Hospital zu sterben &#8230; Ich weiß was Du mir sagen wirst &#8211; Romane, Schauspiele, Zeitschriften, Taschenbücher &#8211; und die Beispiele von Goethe, Schiller, Richter, Kotzebue, La Fontaine. In der Tat machen diese fünf eine Ausnahme; aber was sind 5 gegen 6000 Buchmacher, die es itzt gibt? &#8230; Lassen wir aber diese Personen, und sprechen wir von der Sache selbst. Der Buchhandel liegt in einem so tiefen Verfall und wird mit jeder Messe so viel schlechter, dass selbst angesehene Buchhändler erschrecken, wenn ihnen ein Manuskript, das nicht einen schon berühmten Namen zum Garant hat, angeboten wird. Diese Buchläden sind mit Romanen und Theaterstücken aller Art dermaßen überschwemmt, daß ihnen jeder Taler zu viel ist, den sie für ein Schauspiel, das nicht von Kotzebue oder Schiller, einen Roman, der nicht von Richter, La Fontaine, oder Huber kommt, geben sollen&#8230; Mit Journalen ist vollends gar nichts mehr zu verdienen; es stechen zwar alle Jahre etliche Dutzend neue, wie Pilze aus sumpfdichtem Boden, aus den schwammichten Wasserköpfen unsrer literarischen Jugend hervor; aber es sind Sterblinge, die meistens das 2. Quartal nicht überleben&#8230;.</em></p>
<p>Auszug aus einem Brief, den Christoph Martin Wieland an seinen Sohn Ludwig schrieb &#8211; im August 1802. Diesen Text habe ich dem Buch <a href="http://textmanufaktur-verlag.de/">&#8220;Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben&#8221;</a> von <a href="http://www.titusmueller.de/">Titus Müller</a> entnommen, das ich derzeit für das <a href="http://www.literaturcafe.de/">Literatur-Café </a>rezensiere. Im Hinblick auf die <a href="http://dju.verdi.de/freie_journalisten/vergutungsregeln">aktuelle Diskussion</a> über die Auslegung der Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptberufliche Journalisten und Journalistinnen an Tageszeitungen muss ich feststellen, dass dieser Brief an seiner Aktualität auch zwei Jahrhunderte später nichts eingebüßt hat.</p>
<p>Übrigens: In England wollen die Kollegen und Kolleginnen <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2010/mar/29/freelance-journalists-strike">streiken</a>. Am 1. April. Und nein, das ist kein Aprilscherz.</p>
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		<title>Erster Frühlingslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 21:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erster Frühlingslauf Du musst zweimal auf die Temperaturanzeige sehen, weil du es einfach nicht glauben kannst. 16 Grad plus, das an einem Abend im März. Endlich bleibt die gefütterte Laufhose im Schrank. Statt der Gore-Tex-Trailschuhe die leichten Straßenschuhe, keine wärmende &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/erster-fruehlingslauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><strong>Erster Frühlingslauf	</strong></p>
<p>Du musst zweimal auf die Temperaturanzeige sehen, weil du es einfach nicht glauben kannst. 16 Grad plus, das an einem Abend im März. Endlich bleibt die gefütterte Laufhose im Schrank.  Statt der Gore-Tex-Trailschuhe die leichten Straßenschuhe, keine wärmende Mütze und auch keine Handschuhe mehr. Winter ade. Aber fast hättest du die Stirnlampe vergessen. Es ist ja so hell, auf einmal, die Sonne scheint, wo vor wenigen Wochen finstere Nacht herrschte, als du zum Lauftraining gegangen bist.<br />
Tiefblau legt sich der Himmel über dich, im Westen glüht der Himmel nach. Das Rudel ist heute zahlreich erschienen. Sie wittern alle die Frühlingsluft. Ausgelassene Stimmung. Beflügelt, obwohl sie noch keinen Schritt gelaufen sind. Aufbruch in eine neue Jahreszeit. Die Gruppe, sonst nur eine Handvoll während der kalten Tage, ist wieder vollzählig, jetzt sind sie alle wieder da.<br />
Jetzt traben sie los, im Gleichschritt, gemächlich gehen sie es an, als könnten sie es noch nicht glauben, dass die Zeit der Kälte endlich vorbei ist und man sich nicht mehr warmlaufen muss. Mit jedem Atemzug saugen sie die warme Luft ein, nehmen sie auf wie ein Lebenselixier aus einer neuen Welt. Der laue Wind des Abends streicht sanft über ihre Wangen, während die Gruppe die Straße überquert. Auto reiht sich an Auto,  Heimkehrende, im fahlen Licht der Straßenlaterne erhaschen die Läufer Blicke in müde Gesichter. Es ist dunkel geworden und du bist dankbar für die Stirnlampe, die jetzt den Weg erhellt. Hart treffen deine Schuhe auf den Asphalt. Nicht mehr lange, bald zweigen wir ab, dann spüren wir weiche Erde unter den Laufschuhen. Es geht aufwärts, die Schritte werden kürzer, du atmest schwerer. Der Aufstieg in den Rebberg beflügelt dich, der Weg führt dich höher hinaus und bald schon blickst du auf die Stadt hinab. Ein Lichtermeer, wie Tausend Sterne funkelt unter dir. Du sieht den Flughafen, die Zollanlage, das neue Vitrahaus. Überall Lichter, die im Nachtdunkel flirren und schimmern. Plötzlich hälst du inne und fühlst deinen Puls. Mittendrin im Leben,  du, zusammen mit deinem Rudel, den anderen aus der Laufgruppe. Das ist deine Zeit, Zeit zum Genießen, zum Abschalten, den Körper spüren, gemeinsam mit anderen unterwegs sein, Pläne schmieden und Ballast abwerfen. Für eine Stunde Laufen im Rudel. Gemeinsam Laufen verbindet. Den Atem des anderen hören, seinen Pulsschlag spüren. Da spielt es keine Rolle, wer du vor einer Stunde warst. Doktor, Ingenieur, Postbote, Arbeitsloser. Hier bist du Teil der Gruppe. Du bist nicht allein. Das Rudel bleibt zusammen. Keiner bleibt auf der Strecke. Gemeinsam laufen wir, bis wir ans Ziel kommen. Erschöpft, erfrischt, erneuert. </p>
<p><em>Impressionen vom Lauf der feg-runners Laufgruppe am Mittwochabend von Eimeldingen über die Weiler Rebberge nach Ötlingen und zurück nach Eimeldingen. Mehr Infos zur Laufgruppe gibt es <a href="http://www.feg-runners.blogspot.com/">hier</a>. </em></p>
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		<title>Psalm 139</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken aus Psalm 139 von Birgit-Cathrin Duval Herr, du kennst die Fakten meines Lebens aus erster Hand. Es gibt nichts, das du nicht über mich weißt. Egal wo ich mich befinde, du weißt es. Selbst in der Tiefe des Weltraums &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/psalm-139/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><a href="http://www.flickr.com/photos/takkito/2512704275/" title="Train Station by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3042/2512704275_b0774dd447.jpg" width="500" height="375" alt="Train Station" /></a></p>
<p><strong>Gedanken aus Psalm 139 </strong><br />
von Birgit-Cathrin Duval </p>
<p>Herr, du kennst die Fakten meines Lebens aus erster Hand.<br />
Es gibt nichts, das du nicht über mich weißt.<br />
Egal wo ich mich befinde, du weißt es.<br />
Selbst in der Tiefe des Weltraums sind dir meine Gedanken vertraut.</p>
<p>Herr, dir kann ich nichts vormachen.<br />
Mein Leben ist wie ein Glashaus, in das du hineinblickst<br />
es gibt keinen Raum, den du nicht kennst. </p>
<p>Noch bevor mein Mund ein einziges Wort formt,<br />
weißt du bereits, was ich sagen will.<br />
Es gibt keinen Gedanken, den du nicht entschlüsseln kannst. </p>
<p>Meine DNA liegt vor dir wie ein offenes Buch.<br />
Du bist immer und überall, wie die Atmosphäre, die unseren Planeten umgibt.<br />
Das alles sprengt meine Vorstellungskraft.<br />
Selbst wenn ich den Rest meines Lebens damit verbringe,<br />
darüber nachzudenken, was das bedeutet,<br />
wird es für immer ein Geheimnis bleiben. </p>
<p>Selbst wenn ich ein Raumschiff steuern und<br />
bis ans Ende der Milchstraße reisen könnte,<br />
mich im Nebel des Orion verstecke,<br />
oder wenn mich ein Schwarzes Loch verschlucken würde,<br />
es gibt keinen Ort, an dem du mich nicht finden wirst. </p>
<p>Selbst wenn völlige Dunkelheit über die Erde fällt<br />
und die Sonne nie mehr scheint.<br />
Bei dir spielt das alles keine Rolle. </p>
<p>Die Dunkelheit wäre wie ein lichter Tag.<br />
Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit,<br />
und über allem strahlst du,<br />
heller als das hellste Licht.</p>
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		<title>Zukunft passiert nicht einfach</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 09:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>takki</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukunft passiert nicht einfach. Zukunft wird aktiv gestaltet. Was würdest du antworten, wenn du gefragt wirst, wie du dich in 30 Jahren siehst? Eine interessante und wichtige Frage, die derzeit in einem Werbespot im Fernsehen gestellt wird. Menschen verschiedenen Alters &#8230; <a href="http://www.takkiwrites.com/zukunft-passiert-nicht-einfach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><a title="The Epic Story  by Birgit-Cathrin  Duval, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/takkito/4389545038/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4061/4389545038_d884e3341e.jpg" alt="The Epic Story " width="500" height="335" /></a></p>
<p><strong>Zukunft passiert nicht einfach.<br />
Zukunft wird aktiv gestaltet. </strong></p>
<p>Was würdest du antworten, wenn du gefragt wirst, wie du dich in 30 Jahren siehst? Eine interessante und wichtige Frage, die derzeit in einem Werbespot im Fernsehen gestellt wird. Menschen verschiedenen Alters werden befragt. Als letztes wird einer Gruppe von Teenagern die Frage gestellt und ein Junge antwortet: „Die Zukunft lass ich einfach auf mich zukommen.“ Das klingt zunächst recht klug. Es ist das Vorrecht der Jugend. Die haben noch alle Zeit der Welt. Die müssen noch keine konkreten Antworten vorweisen. Das Problem dabei: Wer die Zukunft einfach auf sich zukommen lässt, wird von ihr gestaltet &#8211; ob einem das passt oder nicht. Vielleicht geht es dir dann wie mir. Du wachst eines Tages auf und fragst dich, wie um Himmels Willen du hierher gekommen bist. Eigentlich hast du dir dein Leben ganz anders vorgestellt. Was also nun? Wie komme ich dorthin, wo ich wirklich hinmöchte? Und das möglichst schnell, schließlich habe ich keine Zeit zum Verplempern.  Aber Moment mal, wohin will ich denn eigentlich überhaupt? <span id="more-1428"></span></p>
<p>Zukunft ist das, was ich daraus mache.<br />
<em><strong>„The Future is waiting within you“</strong></em> schreibt <a href="http://erwinmcmanus.com/">Erwin McManus</a> in seinem Buch „Wide Awake“.<br />
Zukunft, ist das, was ich aktiv gestalte &#8211; in jedem Augenblick meines Lebens.<br />
Leider habe ich recht lange gebraucht, um das zu verstehen. Und, auch das muss ich gestehen, die Umsetzung ist schwerer als ich mir das vorgestellt habe. Eine erfolgreiche Schriftstellerin, die an meiner Autorenschule unterrichtete, pflegte immer zu sagen: „Leicht und einfach gehen nie Hand in Hand.“ Wie recht sie hatte.<br />
Wer etwas erreichen, entwerfen, gestalten, verändern will, muss dafür etwas tun. Punkt. Es hilft nichts. Es gibt keine Abkürzung oder geheime Formeln. Wir müssen selber Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Das Tun entscheidet uns von den Träumern, die immer nur darüber reden, was sie alles machen wollen, aber nie damit anfangen.  Jeder beginnt mit einem ersten Schritt an. Aber wie schaffe ich diesen ersten wichtigen Schritt? Und was kann ich tun, damit ich nach dem ersten einen zweiten Schritt setze, einen dritten und einen vierten.<br />
In den vergangenen Wochen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Zukunft gestalten will. Welche Ziele möchte ich erreichen, welche Träume realisieren und welchen Beitrag leisten, damit die Welt ein wenig besser wird. Meine Zukunft aktiv zu gestalten ist eine Reise, die mein ganzes Leben dauern wird. Viele haben sich vor mir auf die Reise gemacht. Ihre Geschichten und Erlebnisse haben mich inspiriert und ermutigt, mich ebenfalls auf die Reise zu machen. Meinen Koffer zu packen und meine Träume zu leben. Soweit die Theorie.<br />
Es scheiterte bisher immer am ersten Schritt. Der Koffer war gepackt, das Ticket gebucht &#8211; um bildlich zu sprechen. Ich traute mich nur nicht zur Tür hinaus. Was hält mich zurück? Wovor habe ich Angst? Sich auf etwas Neues einzulassen, in unbekanntes Territorium aufzubrechen, das braucht Mut. Das bedeutet auch, sich von Gewohntem zu trennen und eventuelle Sicherheiten aufzugeben. Es bedeutet aber auch eine einmalige Chance, ein Leben zu führen, von dem du immer geträumt hast, aber nie dachtest, dass du es tatsächlich leben kannst.<br />
Wenn du andere beobachtest, wie sie ihre Träume leben, wie sie glücklich sind, weil sie Ziele erreicht haben und ihnen das Leben scheinbar locker von der Hand geht, dann deshalb, weil sie eines Tages genug hatten von dem nagenden Gefühl zwischen SOLL und IST zu leben. Sie spürten, dass da noch mehr drin war und dass sie dazu fähig waren, vom IST zum SOLL zu kommen. Sie begannen, ihre Träume zu leben. Sie wagten einen ersten Schritt.<br />
Erwin Mc Manus beschreibt in seinem Buch „Wide Awake“ welchen Einfluss unsere Gedanken auf unser Leben haben:<br />
<em><strong>„What you expect from yourself and your life has a direct effect on what you will get out of life. How you imagine yourself and your future has a huge effect on what actually happens. Creating the life of your dreams begins with the dream. It begins with the ability to imagine yourself differently than you are and your life differently than it is.“</strong></em></p>
<p>Weil ich vom IST zum SOLL kommen will, starte ich 2010 ein Experiment. Es hätte bereits zum 1. Januar 2010 starten sollen. Aber da waren sie, die Gedanken, Sorgen und Ängste, die mich zurückhielten. Ich will aber Veränderung und zwar so sehr, dass es mir egal ist, was andere darüber denken. Viele andere, die vor mir gestartet sind, hatten die selben Ängste und Bedenken. Doch ihnen war das Ziel so wichtig, dass sie nicht anders konnten. Und warum muss ich das jetzt in alle Welt hinausschreien? Vielleicht nur aus diesem einen Grund: Solange ich meine Ziele still und heimlich vor mir herschiebe, merkt es niemand, wenn ich nichts dafür tue und irgendwann frustriert aufgebe. Indem ich diese Worte auf meinem Blog veröffentliche, sorge ich dafür, dass sie gefunden werden können. Das ist eine beängstigende Angelegenheit. Ich könnte plötzlich eine E Mail vorfinden, in der mich jemand fragt, wie es denn so läuft mit der Umsetzung. Dann habe ich besser eine gute Geschichte zu erzählen.<br />
Wenn mir überhaupt jemand bis hierher gefolgt ist, mit diesen Gedanken möchte ich meinen ersten Eintrag abschließen:<br />
Wenn ich in fünf, zehn oder 20 Jahren an das Jahr 2010 denke, dann möchte ich mich an ein Jahr erinnern, das eines meiner besten Jahre meines Lebens war. An ein großartiges Jahr mit spannenden Begegnungen und abenteuerlichen Unternehmungen. An ein Jahr, in dem ich den Schritt gewagt habe, meine Träume zu leben, statt träumend mein Leben zu verbringen. Ein Jahr, in dem ich mutig war, trotz meiner Ängste.</p>
<p><strong>2010 ist das Jahr, in dem ich ein Buch schreibe, einen Ultra-Marathon laufe, mein Fotobusiness ausbaue, mindestens drei Länder bereise, in denen ich noch nie war, einen Teil meines Geldes für karitative Organisationen einsetze, Freundschaften vertiefe, neue Beziehungen aufbaue, und mit dem Erreichen meiner Ziele andere Menschen inspiriert habe, mutig ihre eigene Reise zu beginnen.</strong></p>
<p>Was ist es, was du 2010 erreichen möchtest? Einen Marathon oder Halbmarathon laufen oder überhaupt mit dem Laufen anzufangen? Ein Musikinstrument erlernen? Ein Buch schreiben? In ein neues Land ziehen? Eine Beziehung eingehen? Deinen Job kündigen und ein Jahr lang reisen? Einen Kochkurs belegen oder Tanzen lernen? Was auch immer es ist, ich lade dich ein, zusammen mit mir den ersten Schritt zu wagen.<br />
Ob mir das alles gelingt? Ich weiß es nicht. Vielleicht erreiche ich nicht alle Ziele. Das wäre auch nicht tragisch. Tragisch wäre es, wenn ich es nicht versucht hätte. Wie meine Versuche aussehen und ob die Schritte, die ich gehe, mir auf dem Weg helfen, darüber werde ich in den kommenden Monaten in diesem Blog berichten. Ich bin gespannt auf meine Reise. Und ich bin gespannt zu hören, auf welche Reise du dich begibst.</p>
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