Kategorie-Archiv: Kreativität

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Fotografieren

Wer fotografiert hat mehr vom Leben. Finde ich. Doch so oft sehen wir uns die Bilder auf dem Display der Kamera an und sind gar nicht zufrieden damit. Deshalb gibt es jetzt ein kleines Büchlein, das Tipps gibt, wie man zu besseren Fotos kommt. Die Kamera hat damit übrigens nichts zu tun! Gute Bilder entstehen im Kopf.
Fotografieren, Impulse gute Bilder zu machen
gibt Impulse, gute Bilder zu machen. Das Impulsheft, erschienen im Down-to-Earth-Verlag kostet 2 Euro. Hier könnt ihr es bestellen. Eise Leseprobe findet ihr hier.

Das Heft ist für alle, die eine Kamera besitzen. Also (fast) jeder. Das muss keine teuere Spiegelreflex sein. Heute besitzt eigentlich jeder eine Handy-Kamera oder digitale Kompaktkamera. Jeder stellt heute Fotos in Facebook oder auf Blogs. Das Heft ist für alle, die einfach bessere Bilder machen wollen – ohne sich groß mit technischen Aspekten zu beschäftigen.

Tilmann Waldthaler radelt wieder

Tilmann Waldtaler

Er radelt wieder. Tilmann Waldthaler, der symphatische Fahrrad-Globetrotter ist unterwegs. Heute morgen startete er in Weil am Rhein. In einem Jahr will er sein Ziel, Invercargill, an der äußersten Spitze Neuseelands erreichen. Zum 70. Geburtstag. Ja, ihr habt richtig gelesen. Tilmann ist 69 Jahre alt und damit der wohl älteste Berufsradler der Welt. Am Samstag habe ich ihn getroffen und mich lange über sein Leben unterwegs unterhalten. Ich habe einen sehr weisen, zufriedenen und herzensguten Menschen kennengelernt.  Tilmann hat sein Abenteuerleben zum Beruf gemacht. Geplant hat er das nicht. Alles fing damit an, dass er als 36-jähriger eine “unkonkrete Unzufriedenheit” verspürte. Seine Frage, was er denn tun kann, um zu einer Zufriedenheit zu gelangen, führte ihn aufs Velo. Seine erste Tour radelte er von Neuseeland bis ans Nordcap. Vier Jahre war er damals unterwegs. Jetzt will er den Kreis schließen und sich auf seine Weise von seinem Fahrrad verabschieden. Seine Abschiedstour führt ihn vom Nordcap zurück nach Neuseeland. Dort, wo vor 35 Jahren alles begann. Vergangenes Jahr musste er aus beruflichen Gründen die Reise in Weil am Rhein beenden. Deshalb ist er zurückgekommen ins Dreiländereck. Tilmann radelt wieder. Ich wünsche ihm alles Gute für seine Reise und hoffe, dass ich ihn eines Tages wieder treffen werde.

Birgit-Cathrin und Tilmann

Tilmann und ich beim Interview am vergangenen Samstag in Weil am Rhein. Foto: Hans-Jürgen Hilbrig

Hier könnt ihr meinen Bericht lesen, der in der Weiler Zeitung erschienen ist.

Hier ein anderer Bericht, der im Schwarzwälder Boten gedruckt wurde.

Tilmann berichtet auf seiner Website über seine Reise  nach Neuseeland.

Und hier ein persönlicher Gruß von Tilmann zum Start seiner Reise.

Der Baum

Hin und wieder kommt es vor, dass ich plötzlich etwas entdecke, das ich zuvor nie richtig bewusst gesehen habe. Gestern war so ein Tag. Eine bekannte Strecke. Dort laufe ich sehr häufig. Gelegentlich fahre ich sie mit dem Auto. Zweimal bin ich besagte Route gestern gefahren. Auf dem Rückweg fiel er mir auf. Klein. Filigran. Unscheinbar. Und trotzdem war es plötzlich ein ganz gewaltiges Bild, das ich vor Augen hatte. Für solche Momente liebe ich mein iPhone. Ohne das iPhone wäre dieser Augenblick nicht möglich gewesen.  Mir kam es so vor, als wäre die vergangene Woche in einem einzigen Bild zusammengefasst. Der Baum, Frühling, ein noch brach liegender Acker. Darüber ein Himmel, der sich in der Unendlichkeit verliert. Ein Bild, das für mich Leben, Neubeginn, Aufbruch und unendliche Möglichkeiten symbolisiert. Ein Bild mit unglaublicher Aussagekraft. Ein Bild, das mir Mut macht, zuversichtlich in den neuen Tag zu gehen. Bereit sein für wunderbare Möglichkeiten, die sich mir bieten. Bereit sein zum Leben! Denn Leben ist kostbar. Jeder Augenblick davon. Lass ihn dir nicht entgehen!

Schiffsverkehr

“Ich will mehr Schiffsverkehr” singt Herbert Grönemeyer. Bitteschön, das kann er haben – auf der Dreiländerbrücke in Weil am Rhein.

Über die Entstehungsgeschichte: Ich war vor drei Wochen in Weil am Rhein unterwegs um für ein geplantes Fotoshooting eine geeignete Location zu finden. Auf die Dreiländerbrücke bin ich nur, um einen anderen Blickwinkel zu finden. Dass der nicht funktionierte, war mir schnell klar. Warum ich das Foto mit dem Schiff gemacht habe, weiß ich nicht. Einfach so, schätze ich mal. Ich habe mich auch nicht weiter darum gekümmert. Das Bild ist auf der Festplatte gelandet und wurde nicht weiter beachtet. Bis eben. Ich durchforstete mein Bildarchiv auf der Suche nach einem ganz anderen Motiv und bin dann irgendwie beim Schiff hängengeblieben. Und an was musste ich denken: Herbert Grönemeyers Lied Schiffsverkehr. Auch wenn sich mir der Sinn des Textes nicht so ganz erschließt, finde ich das Lied irgendwie genial. Und freue mich, dass ich mein Bild mit Grönemeyers Schiffsverkehr von der Festplatte in die Welt entlassen kann. Schiff Ahoi!